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Hallo Freunde des konsequenten Schienennetzausbaus,

im „Tagesspiegel Background“ gibt es aktuell einen Artikel „Chancen der Neubaustrecke Hannover-Hamburg steigen“ von Jens Tartler (Bezahlschranke).

Darin findet sich eine eher optimistische Standortbestimmung des Projektes, in der die Positionen wichtiger Akteure ebenso beschrieben werden wie der aus der voreiligen politischen Festlegung im politischen Niedersachsen resultierende Eiertanz der Herren Lies und Klingbeil, die sich nun abstrampeln, um aus der selbstverschuldeten Nummer nun mit möglichst wenig Gesichtsverlust wieder raus zukommen.
Positive Erwähnung findet die Rolle der Grünen. Auch die klare Positionierung des VCD wird erwähnt; an dieser Stelle mal ein ganz großes Dankeschön an Martin Mützel, der ja hier auch bei DSO aktiv ist.

Einige Zitate:

„Die umstrittene Neubaustrecke Hannover-Hamburg wird wahrscheinlicher. Die Deutsche Bahn ist ohnehin dafür. Die Bundesregierung und die Landesregierung von Niedersachsen dürfen das nicht offen aussprechen, um die Menschen vor Ort nicht zu verprellen.

Es ist ein Paradebeispiel dafür, wie politisiert der Verkehrsträger Bahn ist.“

„In Regierungskreisen heißt es: „Klingbeil kann sich ja schlecht als Bundesfinanzminister gegen die einzige wirtschaftliche Variante aussprechen.“ Außerdem wäre ein Scheitern dieser Neubaustrecke ein schlechtes Zeichen für andere Trassen wie Hannover-Bielefeld, die für den Deutschlandtakt entscheidend sind.“

„Die Menschen in der Region können bis zum Herbst ihre Meinung zu der von der DB geplanten Neubautrasse abgeben. Anschließend wertet das BMV die Stellungnahmen aus und erarbeitet Eckpunkte, die es dem Bundestag vorlegt. Sollte es dort eine Mehrheit geben, würde der weitere Prozess noch etliche Jahre dauern.“

Und natürlich wieder das Klammern an den absaufenden Strohhalm Alpha-E:
„...hätte er sich gewünscht, dass sich die DB an die getroffenen Vereinbarungen hält und die bisherige Strecke grundsätzlich ertüchtigt. „Da hätte man schon längst loslegen können“, sagte Lies. „Jetzt in eine vor Ort nicht akzeptierte Neubaustrecke regelrecht hineinzustolpern, die schon wegen der zu erwartenden Proteste nicht rasch realisiert werden wird, überzeugt mich nicht.““

Gruß
Canaris
Hallo zusammen,

bei der Stammstrecke sind die Probleme so akut, dass eine Fahrt bereits ausreicht, um Alpha-E ad absurdum zu führen: Ich bin erst gestern nachmittag mal wieder mit dem ICE von Hamburg nach Hannover gefahren. Es wirkt schon anachronistisch: Zwei Gleise (!) für Fern-, Güter- und Regionalverkehr. Wir hatten +40 Minuten Verspätung. In fast jedem Bahnhof mit Überholgleisen stand ein Güterzug. Und dann das Geschleiche mit 100 km/h durch Lüneburg und Uelzen, immerhin wurde Celle auf 140 km/h (?) ausgebaut. In der Vorbeifahrt konnte man in Uelzen die Massen sehen, die sich aus dem Metronom "ergossen". Wie will man da weitere Regionalverbindungen einplanen? Das kann doch keiner ernst meinen, dass dies für die Verbindung zweier Großstädte mit 1,8 Mio Einwohnern (Hamburg) bzw. 550.000 Einwohnern (Hannover) und darüber hinaus ausreicht.

Man vergleiche dies mal mit Köln (~1 Mio. Einwohner)-Frankfurt (~800.000 Einwohner): Hier wäre auch jeder für realitätsfern erklärt worden, wenn man analog zu Alpha-E ein drittes oder viertes Gleis rechts oder links vom Rhein als ausreichend vorgeschlagen hätte. Soviel Gezerre gab es da um die Neubaustrecke nicht. Und topographisch ist das Mittelgebirge deutlich anspruchsvoller.

Vielleicht sollten die niedersächsischen Politiker selbst mal im ICE auf der Strecke mitfahren, damit sie in der Realität ankommen.

Und wenn man Inlandsflüge künftig vermeiden möchte, sollte man durchgehenden Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Hamburg und München ermöglichen. Heute sind wir bei 5,5h als schnellste Verbindung. Wenn man noch die Lücke zwischen Würzburg und Nürnberg schließen würde, wäre das doch mal eine gute Alternative zu dem Flug Hamburg-München mit einkalkuliertem Vor- und Nachlauf.

Re: Was Herr Lies leider nicht versteht...

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 28.07.25 11:44

Canaris schrieb:
Hallo Freunde des konsequenten Schienennetzausbaus,

...

Und natürlich wieder das Klammern an den absaufenden Strohhalm Alpha-E:
„...hätte er sich gewünscht, dass sich die DB an die getroffenen Vereinbarungen hält und die bisherige Strecke grundsätzlich ertüchtigt. „Da hätte man schon längst loslegen können“, sagte Lies. „Jetzt in eine vor Ort nicht akzeptierte Neubaustrecke regelrecht hineinzustolpern, die schon wegen der zu erwartenden Proteste nicht rasch realisiert werden wird, überzeugt mich nicht.““

Gruß
Canaris
Einerseits hat Herr Lies ja Recht, dass man die bisherige Strecke grundsätzlich ertüchtigen muss und damit auch schon längst hätte loslegen können. Südlich von Lüneburg ein drittes Gleis wäre da ein guter Anfang.
Eine solche Ertüchtigung würde aber die NBS nicht ersetzen sondern lediglich ergänzen. Denn mit der NBS könnte man ja den schnellen Fernverkehr, der Trassen frisst, von der Bestandsstrecke verbannen. Das wäre schon der erste positive Effekt für den Regional- und Güterverkehr. Mit einem dritten Gleis könnte der verbleibende Verkehr dann auch noch flüssiger Abgewickelt werden.

Grüße aus dem Nordwesten
Sebastian

Re: Was Herr Lies leider nicht versteht...

geschrieben von: Canaris

Datum: 28.07.25 12:23

Sebastian Berlin schrieb:
Einerseits hat Herr Lies ja Recht, dass man die bisherige Strecke grundsätzlich ertüchtigen muss und damit auch schon längst hätte loslegen können. Südlich von Lüneburg ein drittes Gleis wäre da ein guter Anfang.
Hallo,

sicher ist das 3. Gleis Lüneburg - Uelzen Bestandteil des BVWP2030. Es löst nur nicht die Kapazitätsprobleme im Gesamtkorridor. Allerdings könnte es, je nach Gleisbild, für Zusatzkapazitäten im Umleitungsfall Hamburg - Berlin haben, siehe die aktuell anstehende Korridorsanierung der direkten Stecke. Gebaut wird schließlich auch später immer mal wieder.
Wobei natürlich die Wiederherstellung der durchgehenden Zweigleisigkeit zwischen Stendal und Uelzen Priorität zu haben hat, damit die elenden Eingleisabschnitte dort endlich weg kommen.
Letztlich muss der Bund entscheiden, ob er dieses 3. Gleis unabhängig von der NBS finanziert.

*Grinsemodus ein*
Wenn Klingbeil/Lies dieses 3. Gleis doch unbedingt wollen, dann sind im Konsens mit der Region halt so rasch wie möglich Baurecht samt Finanzierungsvereinbarung anzustreben.

Gruß
Canaris
Canaris schrieb:
„In Regierungskreisen heißt es: „Klingbeil kann sich ja schlecht als Bundesfinanzminister gegen die einzige wirtschaftliche Variante aussprechen.“ Außerdem wäre ein Scheitern dieser Neubaustrecke ein schlechtes Zeichen für andere Trassen wie Hannover-Bielefeld, die für den Deutschlandtakt entscheidend sind.“
Bei diesem Argument bin ich mir nicht so sicher:

Theo Weigel haben wir die Verbuddelung in Neu-Ulm zu verdanken (sein Wahlkreis)
Wolfgang Schäuble, eher unverdächtig zu viel Geld in Südländern zu versenken, haben wir die vielen versunkenen Milliarden im Oberrehingraben für den Güterzugtunnel Offenburg und die zusätzlichen Gleise an der B5 zu verdanken.

In diesem Sinne, wer wenn nicht Klingbeil hätte jetzt die Instrumente, die A7 Trasse mit vielen zusätzlichen Milliarden zu verduddeln?
Canaris schrieb:
Und natürlich wieder das Klammern an den absaufenden Strohhalm Alpha-E:
„...hätte er sich gewünscht, dass sich die DB an die getroffenen Vereinbarungen hält und die bisherige Strecke grundsätzlich ertüchtigt.
Wie kommen die auf die Behauptung einer "Vereinbarung"? Hat die DB oder das Verkehrsministerium mal was unterschrieben?
nozomi07 schrieb:
Wie kommen die auf die Behauptung einer "Vereinbarung"? Hat die DB oder das Verkehrsministerium mal was unterschrieben?
...und selbst wenn, so letter-of-intend-mäßig, was will man damit anfangen? Was am Ende zählt, ist einzig und allein das Baurecht, und das bekommt man nur nach Abwägung aller Interessen durch die Genehmigungsbehörde, also das EBA.

Die politische Suchraumverengung war von Anfang an falsch, daher auch das Scheitern des DSN-Prozesses!
Wie man solche Trassenfindungen sauber durch die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung bringt, zeigen die bekannten hessischen NBS/ABS-Projekte, wobei leider ausgerechnet Frankfurt - Mannheim auch schon zuvor ähnlich mit politischen Vorfestlegungen kontaminiert war wie Hamburg -Hannover (und nun u.a. deswegen stockt).

Sollen sie halt eine geeignete Sprachregelung bzw. ein Rollenspiel finden, wo Klingbeil/Lies unter möglichst geringem Gesichtsverlust aus dem Schlamassel rauskommen - Hauptsache es geht nun konstruktiv mit konkreten Perspektiven fürs Planungsverfahren weiter. Zur Erinnerung, das ist ein bundesweit spürbarer Engpass mit Negativwirkungen weit über den dortigen Suchraum hinaus.

Gruß
Canaris
Kannst du den Artikel bitte mal verlinken?
Ich habe ihn adhoc nicht gefunden - trotz "Plus-Abos".
Danke

Link

geschrieben von: Canaris

Datum: 28.07.25 13:14

LD X schrieb:
Kannst du den Artikel bitte mal verlinken?
Ich habe ihn adhoc nicht gefunden - trotz "Plus-Abos".
Danke
Hallo,

weiß aber nicht, ob der Link allgemeingültig ist.
[background.tagesspiegel.de]

Gruß
Canaris
Außerdem wäre ein Scheitern dieser Neubaustrecke ein schlechtes Zeichen für andere Trassen wie Hannover-Bielefeld, die für den Deutschlandtakt entscheidend sind.

Wenn Bielefeld - Hannover kommt, dann hoffentlich mit einer Verbindungskurve zur direkten Weiterfahrt auf der NBS nach Hamburg. Für schnelle Sprinter aus Köln - Düsseldorf - Essen. Der Region Bielefeld kann man den Vorteil verkaufen, daß diese Sprinter seit ewigen Zeiten die erste Takt-Direktverbindung in die Nordmetropole bieten würden, also ohne den seit Generationen notwendigen Umstieg mit Wartezeit in Hannover.

Gruß, Olaf
(,“)
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_/\_

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19.08.2024, Medien zitieren AR-Mitglied: "Kontrollverlust bei der DB diagnostiziert, Fahrpläne werden nur noch geschätzt"
Ist nur fraglich wie man diese Verbindungskurve umsetzten kann, die NBS aus Bielefeld soll ja bei Seelze in die Bestandsstrecke einfädeln, da bleibt ja eigentlich nur ein Tunnel bis hinter Langenhagen, wo dann weider fraglich ist, ob das ansatzweise wirtschaftlich wäre.
Leihlokführer_ schrieb:
Ist nur fraglich wie man diese Verbindungskurve umsetzten kann, die NBS aus Bielefeld soll ja bei Seelze in die Bestandsstrecke einfädeln, da bleibt ja eigentlich nur ein Tunnel bis hinter Langenhagen, wo dann weider fraglich ist, ob das ansatzweise wirtschaftlich wäre.
von Seelze bis Hannover gibt es durchgängig 6 Gleise, von Seelze Richtung Bielefeld nur noch 4. Ich glaube, dass die NBS in Seelze in eines dieser Gleispaare übergeht und dieses quasi als NBS-Verlängerung "übernimmt" und dementsprechend die Kurve aus diesem Gleispaar ausfädelt.
Ja in Seelze soll die Strecke aus der 1700 ausfädeln und per Überwerfungsbauwerk hinter dem DB Cargo Werk und den Stichkanal Hannover Linden, allerdings wäre wie von Alibizugpaar eine Verbindungskurve an die NBS Hannover-Hamburg nicht gerade einfach umzusetzen. Dafür müssten ja grob 15 km Tunnel errichtet werden wenn man südlich von Seelze die Untertunnelung starten würde welche bis nördlich von Langenhagen erforderlich wäre, da eine einfache Verbindungskurve im Bereich Leinhause aufgrund der Gegebenheiten nur schwierig möglich wäre.
khaas schrieb:
von Seelze bis Hannover gibt es durchgängig 6 Gleise, von Seelze Richtung Bielefeld nur noch 4. Ich glaube, dass die NBS in Seelze in eines dieser Gleispaare übergeht und dieses quasi als NBS-Verlängerung "übernimmt" und dementsprechend die Kurve aus diesem Gleispaar ausfädelt.
In Niedersachsen hat die Schiene keine hohe Stellung. Erst letzte Woche habe ich in der WAZ aus Wolfsburg, gleicher Bericht aus in der Braunschweiger Zeitung, einen Bericht gefunden, dass der niedersächsische Verkehrsminister Dampf machen will beim autobahnausbau der A39 von Lüneburg nach Wolfsburg. Es soll den lückenschluss zwischen Wolfsburg und Lüneburg geben.

Quelle WAZ Online
_Mireo_ schrieb:
In Niedersachsen hat die Schiene keine hohe Stellung. Erst letzte Woche habe ich in der WAZ aus Wolfsburg, gleicher Bericht aus in der Braunschweiger Zeitung, einen Bericht gefunden, dass der niedersächsische Verkehrsminister Dampf machen will beim autobahnausbau der A39 von Lüneburg nach Wolfsburg. Es soll den lückenschluss zwischen Wolfsburg und Lüneburg geben.

Quelle WAZ Online
Die Niedersachsen blicken dabei neidvoll nach Sachsen Anhalt, wo eifrig an der A14 gebaut wird.
Canaris schrieb:
nozomi07 schrieb:
Wie kommen die auf die Behauptung einer "Vereinbarung"? Hat die DB oder das Verkehrsministerium mal was unterschrieben?
Wie man solche Trassenfindungen sauber durch die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung bringt, zeigen die bekannten hessischen NBS/ABS-Projekte,
Oder die NBS Ulm-Augsburg, da ziehen alle Beteiligten an einem Strang
Stimmt! Vor allem werden die 105 km Neubau A39 immer wieder verharmlosend als "Lückenschluß" bezeichnet. Lies wird auch immer wieder zitiert, dass man dort ohne Neubau nicht auskomme... Eine ähnlich lange NBS aber geht natürlich im VW-Land gar nicht... Die bahnfeindliche Haltung wird noch nicht mal verdeckt...

Die Landesregierung sagt dann aber auch nicht ehrlich, dass man sich dann von den Plänen der LNVG für Verdichtungen der RE-Verbindungen und z.B. der S-Bahn Hannover - Minden verabschieden kann.

Die Alpha-E-Vorhaben kann man ja gerne machen, das verbessert den Korridor vielleicht ein ganz klein wenig, löst aber überhaupt nicht das Grundproblem.


_Mireo_ schrieb:
In Niedersachsen hat die Schiene keine hohe Stellung. Erst letzte Woche habe ich in der WAZ aus Wolfsburg, gleicher Bericht aus in der Braunschweiger Zeitung, einen Bericht gefunden, dass der niedersächsische Verkehrsminister Dampf machen will beim autobahnausbau der A39 von Lüneburg nach Wolfsburg. Es soll den lückenschluss zwischen Wolfsburg und Lüneburg geben.

Quelle WAZ Online
tobiasw schrieb:
_Mireo_ schrieb:
In Niedersachsen hat die Schiene keine hohe Stellung. Erst letzte Woche habe ich in der WAZ aus Wolfsburg, gleicher Bericht aus in der Braunschweiger Zeitung, einen Bericht gefunden, dass der niedersächsische Verkehrsminister Dampf machen will beim autobahnausbau der A39 von Lüneburg nach Wolfsburg. Es soll den lückenschluss zwischen Wolfsburg und Lüneburg geben.

Quelle WAZ Online
Die Niedersachsen blicken dabei neidvoll nach Sachsen Anhalt, wo eifrig an der A14 gebaut wird.
Richtig, die A14 lässt den NKV des A39-Lückenschlusses aber auf unter 1 sinken [www.lueneburgaktuell.de]

Durch die A14 lässt sich sämtlicher Fernverkehr von Hamburg kommend in Richtung Südost abwickeln. Von Hamburg zum Schkeuditzer Kreuz braucht's die A39 somit nicht mehr und somit ist die A39 umso mehr nur noch von regionaler Bedeutung.

Es wäre sehr bezeichnend, wenn man die A14 UND die A39 bauen würde, die (wirklich notwendige und überregional/international deutlich wichtigere) Bahnstrecke aber nicht...

A39 Bau

geschrieben von: _Mireo_

Datum: 28.07.25 19:08

141 414 schrieb:
tobiasw schrieb:
_Mireo_ schrieb:
In Niedersachsen hat die Schiene keine hohe Stellung. Erst letzte Woche habe ich in der WAZ aus Wolfsburg, gleicher Bericht aus in der Braunschweiger Zeitung, einen Bericht gefunden, dass der niedersächsische Verkehrsminister Dampf machen will beim autobahnausbau der A39 von Lüneburg nach Wolfsburg. Es soll den lückenschluss zwischen Wolfsburg und Lüneburg geben.

Quelle WAZ Online
Die Niedersachsen blicken dabei neidvoll nach Sachsen Anhalt, wo eifrig an der A14 gebaut wird.
Richtig, die A14 lässt den NKV des A39-Lückenschlusses aber auf unter 1 sinken [www.lueneburgaktuell.de]

Durch die A14 lässt sich sämtlicher Fernverkehr von Hamburg kommend in Richtung Südost abwickeln. Von Hamburg zum Schkeuditzer Kreuz braucht's die A39 somit nicht mehr und somit ist die A39 umso mehr nur noch von regionaler Bedeutung.

Es wäre sehr bezeichnend, wenn man die A14 UND die A39 bauen würde, die (wirklich notwendige und überregional/international deutlich wichtigere) Bahnstrecke aber nicht...
Die A39 ist eine reine regionale Autobahn. Sie verkehrt nahezu ausschließlich in Niedersachsen. Für Braunschweig und Wolfsburg ist das eine wichtige Autobahn.

Zwischen Wolfsburg und Lüneburg hast du nur Landstraßen und Bundesstraßen. Brauchen tust die A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg niemand. Auf der gesamten Strecke verkehrt die Autobahn nur übers Flache platte Land, die einzigste größere Stadt zwischen Lüneburg und Wolfsburg ist Wittingen.

Ich wollte damit nur verdeutlichen welche Prioritäten die Schiene in Niedersachsen hat: keine!

Es wird eine Autobahn gebaut die niemand braucht!

Im übrigen baut man auch in Hessen die A49 Bereich Stadtallendorf und Neustadt.

Man sieht welche Stellung die Schiene in Deutschland hat: keine.

A14

geschrieben von: _Mireo_

Datum: 28.07.25 19:13

tobiasw schrieb:
_Mireo_ schrieb:
In Niedersachsen hat die Schiene keine hohe Stellung. Erst letzte Woche habe ich in der WAZ aus Wolfsburg, gleicher Bericht aus in der Braunschweiger Zeitung, einen Bericht gefunden, dass der niedersächsische Verkehrsminister Dampf machen will beim autobahnausbau der A39 von Lüneburg nach Wolfsburg. Es soll den lückenschluss zwischen Wolfsburg und Lüneburg geben.

Quelle WAZ Online
Die Niedersachsen blicken dabei neidvoll nach Sachsen Anhalt, wo eifrig an der A14 gebaut wird.
Moment mal. Wird da nicht in der Nähe von Stendal gerade für diese nord Süd Autobahn gebaut? Die Autobahn soll von Magdeburg bis Schwerin gehen. Aktuell glaube ich ist irgendwo nördlich bei Magdeburg Schluss.
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