Die braucht man meines Wissens nicht wegen der Neigetechnik sondern wegen der Geschwindigkeit. Und da schaut’s mit Alternativen mau aus.Auf der Donaubahn ist mindestens ein Umlauf mit 245 + 3 Dostos im Einsatz (wenn die Garnitur nicht defekt ist), da klappt es auch ohne Neigetechnik und mit der Geschwindigkeit.
Max__Mustermann schrieb:Nein braucht man eigentlich nicht.Wenn man dort unten aber keine 612 braucht, um den Fahrplan zu halten, sollte man vielleicht lieber versuchen andere Dieseltriebwagen heranzuziehen...Die braucht man meines Wissens nicht wegen der Neigetechnik sondern wegen der Geschwindigkeit. Und da schaut’s mit Alternativen mau aus.

Also meines Wissens nach fahren die 612 auf dem RE3 noch Bogenschnell sofern GNT/GST funktionieren.Der Fahrplan war doch früher auf 628 ausgelegt. Egal was da gefahren ist. Wenn man irgendwo ein 612 gebraucht hatte wurde im Donautal irgendwas geschickt von 218 über 628, 650, 644..
Max__Mustermann schrieb:Mit 140er Material kann man da gut fahren. Ja es gibt 160 km/h Abschnitte, aber das ist Verhältnismäßig wenig relevant... hätte man damals Immendingen - Sigmaringen für GNT ausgebaut wäre das was anderes gewesen.Wenn man dort unten aber keine 612 braucht, um den Fahrplan zu halten, sollte man vielleicht lieber versuchen andere Dieseltriebwagen heranzuziehen...Die braucht man meines Wissens nicht wegen der Neigetechnik sondern wegen der Geschwindigkeit. Und da schaut’s mit Alternativen mau aus
geschrieben von: Jürgen Utecht
Datum: 28.07.25 22:22
Jürgen Utecht schrieb:Hallo Leuts,Ob es aber am Verhalten vieler Zugbegleiter etwas ändern wird, die sich oft bis ständig im Führerstand aufhalten?Wer sagt denn, daß es sich bei der 2. Person um einen ZuB handelte? Ich lese immer nur "Auszubildender", das kann genauso gut eine Tf-Ausbildung sein.
Präsenz im Zug schafft auch für die Reisenden ein Gefühl von Sicherheit...
Dass es nicht mehr Tote geben hat, könnte ja auch daran gelegen haben, dass der Zug, und vielleicht besonders der erste Wagen, nur recht schwach besetzt war. Ein solches Unglück bei einem vollbesetzten Berufsverkehrszug mag man sich gar nicht vorstellen.Normalerweise sind dort die Züge am Wochenende (bei trockenem Wetter) gut bis stark ausgelastet, vor allem mit Radler.
Letztlich ist der Ansatz, nach einem starken Gewitter einfach langsamer zu fahren, wohl am besten.Haben die Fahrgäste also nur bei schönem Wetter das Recht nach Erwerb einer Fahrkarte auf Pünktlichkeit? Ok, kannste so machen; nur ist es dann halt doof ..
IanAlena2602 schrieb:Der RE3 fährt Friedrichshafen - Basel und nicht in Donautal.Also meines Wissens nach fahren die 612 auf dem RE3 noch Bogenschnell sofern GNT/GST funktionieren.Der Fahrplan war doch früher auf 628 ausgelegt. Egal was da gefahren ist. Wenn man irgendwo ein 612 gebraucht hatte wurde im Donautal irgendwas geschickt von 218 über 628, 650, 644..
100 Leute verteilt auf 4 Einheiten 612.
Wie viel Plätze hat eine Hälfte ?
geschrieben von: Rohrbacher
Datum: 28.07.25 22:48
Wobei die Böschungen bei Straßeneinschnitten von den zuständigen Straßenverkehrsbehörden regelmässig auf Schäden kontrolliert werden - dafür sind die Fahrzeuge mit der Aufschrift "Straßenkontrolle" da. Sobald sich irgendwo auch nur ansatzweise ein Böschungsrutsch abzeichnet, ist der zuständige Baubetrieb da.Nicht wirklich. Deswegen ist der auf der Fahrspur liegende "Umgebung" sogar eine Prüfungsfrage (in dem Fall Schnee) und es gibt Gefahrzeichen, die da nicht zum Spaß rumstehen. Wenn irgendwas auf die Fahrbahn fällt, sind nur ganz selten die Leute von der "Straßenkontrolle" die ersten, die dann da ankommen. Aus
Inzwischen wird ja bereits Sensorik in Böschungen gefordert. Das braucht es m.E. nach nicht. Zielführend wäre es eher, wenn Bahn und die im Gebiet zuständigen Verkehrsbehören Vereinbarungen schließen, dass rutschungsgefährdete Einschnitte zusätzlich zu den Regelprüfungen noch mal von den Fachleuten der Straßenverkehrsbehörden routinemäßig in Augenschein genommen werden. Wenn man so vorgeht, ist das Thema ganz schnell durch und eine für alle praktikable Lösung da.Der Hang in diesem Fall war sicher NICHT rutschgefährdet gewesen, sonst wäre dort kein Zug gefahren, solange da auch nur der Hauch eines Zweifels bestanden hätte.
Und weil es keine 100%ige Sicherheit gibt, ist zusätzlich noch etwas Weiteres denkbar: heute sind die Regenradars so hochauflösend, dass man genau weiss, wo sich aktuell ein Starkregengebiet befindet und welche Regenmengen z.B. in den vergangenen 24 Stunden dort gefallen sind. Im Bedarfsfall kann dann unter bestimmten Bedingungen die Geschwindigkeit deutlich reduziert werden - z.B. auf 30 km/h oder noch weniger. So dass es im worst case keine Personenschäden, sondern eben nur Sachschaden gibt.
Im Stillstandsmanagement befinden sich schon 612 davon sollten in nächster Zeit zwei wieder reaktiviert werden.
Fußgänger schrieb:Moin Jürgen,Jürgen Utecht schrieb:Hallo Leuts,Ob es aber am Verhalten vieler Zugbegleiter etwas ändern wird, die sich oft bis ständig im Führerstand aufhalten?Wer sagt denn, daß es sich bei der 2. Person um einen ZuB handelte? Ich lese immer nur "Auszubildender", das kann genauso gut eine Tf-Ausbildung sein.
Präsenz im Zug schafft auch für die Reisenden ein Gefühl von Sicherheit...
ich habe nicht unterstellt, dass im verunglückten Zug der Zub im Führerstand war, ich habe nur mal auf mögliche Konsequenzen hingewiesen, wenn man sich im Führerstand aufhält, statt im Zug unterwegs zu sein. Und dieses Verhalten beobachte ich halt oft....
Gruß Jürgen
Wie weiter oben schon geschrieben: Nach einem Autounfall wird nicht über Maßnahmen zur Verhinderung diskutiert, passiert halt....Das stimmt so auch nicht. Sicher, die Gefahr "Straßenverkehr" ist präsent und alltäglich, dennoch haben über 50 Jahre Unfallfolgenforschung dazu geführt, dass wir trotz steigender Verkehrszahlen und viel höheren Geschwindigkeiten keine 20.000 Verkehrstote im Jahr mehr haben. Auch kann's sein, dass nach einem Verkehrsunfall Empfehlungen oder sogar Anordnungen an den Straßenbaulastträger ergehen vom örtlichen Tempolimit mit ggf. Blitzer über Einschränkungen für bestimmte Verkehre bis hin zu baulichen Veränderungen. Nur weil das Ottonormalverbraucher meistens nicht im Zusammenhang mitkriegt (oder nicht diskutiert), heißt das nicht, dass es nicht stattfindet. ;-)
geschrieben von: Vesko
Datum: 28.07.25 23:09
(...) aber das, was da unten als Wulst rechts neben dem Gleis liegt, ist nicht nur Schwemmmaterial.Aus dem Vergleich von Wetterdaten und Daten der Reiseauskunft komme ich zur Erkenntnis, dass das Gleis ca. 45 Minuten* verschüttet war bevor das Unglück passierte. Jeder Passant oder Autofahrer mit gesundem Menschenverstand hätte von der Brücke aus die Böschung gesehen. Dann müsste man nach unten schauen. Dann ist sofort klar, dass hier große Gefahr herrscht. Dann Notruf wählen und Strecke sperren lassen. Dass das nicht passiert ist, ist absolut tragisch. Es wäre lebensrettend gewesen. Ich vermute, dass aufgrund des Starkregens niemand dort spazieren war, die Anwohner auch nichts genau beobachtet oder gehört haben und Autofahrer, wenn sie denn die Brücke passiert haben, hatten wohl aufgrund des Starkregens sehr schlechte Sicht.
geschrieben von: Hb-
Datum: 28.07.25 23:16
… An der Stelle hat's über 150 Jahre lang geregnet, bis gestern ist da nie was passiert oder hat auch nur so ausgeschaut, als könnte da was passieren.Beides falsch, denn das Wasser kam vom kürzlich fehlerhaft asphaltierten öffentlichen Feldweg, weil es nicht in den öffentlichen Regenwasserkanal der Gemeinde gelaufen ist.
…
Das Wasser, …, kam … aus einem (wegen Überlastung durch zu viel Regen, ggf. aber auch wegen unzureichender Reiniung) übergelaufenen Kanal vom Privatgrundstück (!) …
... heute sind die Regenradars so hochauflösend, dass man genau weiss, wo sich aktuell ein Starkregengebiet befindet und welche Regenmengen z.B. in den vergangenen 24 Stunden dort gefallen sind. Im Bedarfsfall kann dann unter bestimmten Bedingungen die Geschwindigkeit deutlich reduziert werden ...
This forum is powered by Phorum.
Eugenol template is a free semantic and xhtml valid theme for Phorum edited under GPL by PROMOPIXEL.

