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Re: FAZ und andere ...

geschrieben von: andreas +

Datum: 01.08.25 14:27

Canaris schrieb:
Black Eyed schrieb:
...FAZ...
Einige der dortigen Artikel haben mehr mit (politisch motivierter) Meinungsmache als mit sachlicher Berichterstattung zu tun.
Hallo,

das gilt im Lokalen besonders für die "Berichterstattung" aus dem Raum Wiesbaden/Rheingau-Taunus.
Da trieft der immer gleiche weinselige Muff literweise aus den Talaren der zuständigen Redakteure, die es sich wohl zur Lebensaufgabe gemacht haben, das angebliche Verkehrschaos in Wiesbaden in düstersten Farben zu zeichnen (das objektiv weder von zu viel Radverkehr noch zu gutem ÖV verursacht wird, sondern einzig durch die MIV-Flut, die sich werktäglich nach und durch Wiesbaden quält).
Aber dann regelmäßig eine neue Straßenbrücke über den Rhein bei Rüdeseim fordern. Die marode Salzbachtalbrücke war wohl nicht Lektion genug.

Gruß
Canaris
Aha, wird das Thema jetzt geändert (off topic); hin zur Debatte der Ober-Gouvernanten, welche Zeitung für die DSO-Foristen gut oder nicht gut seien ...(?)

Re: FAZ und andere ...

geschrieben von: mannibreuckmann

Datum: 01.08.25 15:46

Jeder kann hier seine Meinung sagen. Ob du dir davon etwas annehmen willst, entscheidest du selbst. Oder ist eine andere Meinung für Dich grundsätzlich dasselbe wie Bevormundung?

Re: FAZ und andere ...

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 01.08.25 15:51

mannibreuckmann schrieb:
Jeder kann hier seine Meinung sagen. Ob du dir davon etwas annehmen willst, entscheidest du selbst. Oder ist eine andere Meinung für Dich grundsätzlich dasselbe wie Bevormundung?
Das ist doch das Konzept einer ganzen Partei und ihrer Anhänger. Meinungsfreiheit ist nur dann gut, solange es die eigene Meinung ist. Ansonsten: Opferrolle.

OT: FAZ

geschrieben von: Canaris

Datum: 01.08.25 16:26

andreas + schrieb:
Aha, wird das Thema jetzt geändert (off topic); hin zur Debatte der Ober-Gouvernanten, welche Zeitung für die DSO-Foristen gut oder nicht gut seien ...(?)
Hallo,

Differenzierung muss nun mal sein.
Ich schätze die in aller Regel gut recherchierte Berichterstattung zu den Bahnbauprojekten, auch zum Frankfurter Fernbahntunnel.
Demgegenüber schwächelt die FAZ auffällig in dem von mir räumlich umschriebenen Bereich WI/RTK, wo eine autofixierte Schreibe vorherrrscht.
Mehr wollte ich mit meiner OT-Anmerkung nicht ausdrücken.

Gruß
Canaris

Re: OT: FAZ

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 01.08.25 18:13

Canaris schrieb:
andreas + schrieb:
Aha, wird das Thema jetzt geändert (off topic); hin zur Debatte der Ober-Gouvernanten, welche Zeitung für die DSO-Foristen gut oder nicht gut seien ...(?)
Differenzierung muss nun mal sein.
Ich schätze die in aller Regel gut recherchierte Berichterstattung zu den Bahnbauprojekten, auch zum Frankfurter Fernbahntunnel.
Demgegenüber schwächelt die FAZ auffällig in dem von mir räumlich umschriebenen Bereich WI/RTK, wo eine autofixierte Schreibe vorherrrscht.
Mehr wollte ich mit meiner OT-Anmerkung nicht ausdrücken.
Genau - und das ganze nennt sich Quellenkritik und dient dazu, einen sachlichen Einblick in die getroffenen Aussagen eines Artikels zu bekommen und nicht dazu eine Zeitung zu boykottieren. Man sollte eh eher mehr als weniger Artikel zum gleichen Thema lesen, um sich ein ganzheitlicheres Bild zu machen.

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
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Gemütlichkeit unter Moskitonetzen
Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]
Avmz111 schrieb:
Zitat:
Ich bin zwar nicht täglich am Frankfurter Hbf. Die Aufenthaltsqualität ist aber außerhalb der DB Lounge inakzeptabel. Nach Umbau der B Ebene hat sich der Problemschwerpunkt in die Karlstraße verschoben. Natürlich ist das nicht mehr der Hbf
Im Bahnhof ist es weitestgehend harmlos - bis auf manche Bettler - habe ich dort keine Probleme. Die Drogengeschäfte und der Drogenkonsum wanderte durch die B-Ebenenschließung aus der B-Ebene an die Oberfläche und ist dort sichtbarer geworden - übrigens nicht nur die Karlstraße.
Allerdings habe ich ziemlich deutlich gemacht, dass die Dealer und die Abhängigen zumeist ignoriert werden wollen und daher auch andere ignorieren - von wirklich einzelnen Fällen mit Psychosen abgesehen.


Avmz111 schrieb:
Erkläre mir mal bitte, wen ich für die Misere* als schuldig identifiziert habe.

* zumindest gibst Du zu, dass eine Misere herrscht, bisher hast Du diese ignoriert.
Ich habe nie bestritten, dass es Probleme gibt. Ich habe da keine rosarote Brille von ewigem Sonnenschein. Schon alleine dass Personen drogenabhängig sind, ist ein gesellschaftliches Problem.
Ich finde die Probleme aber überdramatisiert und es fehlt mir eine funktionierende Gegenstrategie: Wie bekommt man die Drogenabhängigen weg und zugleich wie sorgt man dafür, dass weniger in die Abhängigkeit abrutschen... Vertreiben ist da keine Lösung. Sündenböcke suchen auch nicht.

Solche Problemen - samt dem Hinweis, dass es schlimmer geworde wird - schreibt man zumeist einer Flüchtlings-/Personengruppe zu. Insbesondere, wenn noch der Verweis auf "seit 2015" genannt wid..

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Avmz111 schrieb:
Hauptmann Mumm schrieb:
Wo in Frankreich werden denn Gruppen permanent durchsucht? Und welche Gruppen sind das?
Wurdest Du schon mal von aggressiven Bettlern* in französischen Bahnhöfen belästigt?
Ja.

Das war aber gar nicht die Frage.
Black Eyed schrieb:
Solche Problemen - samt dem Hinweis, dass es schlimmer geworde wird - schreibt man zumeist einer Flüchtlings-/Personengruppe zu. Insbesondere, wenn noch der Verweis auf "seit 2015" genannt wid..
Wenn ich mir die Nationalitäten der Verdächtigen aus der Veröffentlichung der Bundesregierung zur Kriminalität an Bahnhöfen ansehe, dann dominieren dort ausgerechnet jene, die vor 2015 nicht in dieser Masse im Lande waren.
Hauptmann Mumm schrieb:
Avmz111 schrieb:
Wurdest Du schon mal von aggressiven Bettlern* in französischen Bahnhöfen belästigt?
Ja.

Das war aber gar nicht die Frage.
Doch, wenn in anderen Ländern das Problem offensichtlich geringer ist, kann man auch die Methoden die dort zur Anwendung kommen betrachten.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:01:20:11:03.
Avmz111 schrieb:
Black Eyed schrieb:
Solche Problemen - samt dem Hinweis, dass es schlimmer geworde wird - schreibt man zumeist einer Flüchtlings-/Personengruppe zu. Insbesondere, wenn noch der Verweis auf "seit 2015" genannt wid..
Wenn ich mir die Nationalitäten der Verdächtigen aus der Veröffentlichung der Bundesregierung zur Kriminalität an Bahnhöfen ansehe, dann dominieren dort ausgerechnet jene, die vor 2015 nicht in dieser Masse im Lande waren.
Auch hier gilt: Quellenkritik!

Wie sieht es mit der Dunkelziffer an? Wo besteht die größere Neigung zur Anzeige? usw.
Wir kennen nur die Hellfälle und dies sind niemals alle Fälle...
Es gibt beispielsweise die erwiesene Neigung, dass man eher anzeigt, wenn es sich um eine Person handelt, die erkennbar einen "Migrationshintergrund" hat, v.a. wenn es in diese Richtung geht.
Dazu kommt die Fragestellung der Alterskohorte - auch diese hat einen Einfluss und unter den flüchtenden kam keine Gleichverteilung - weder geschlechtlich, noch nach Alter. All das wirkt sich verzerrend auf die Statistik aus. Ebenso die unbehandelten Traumata und psychischen Folgen von Krieg und Flucht.

In nackten Zahlen gibt es dann ein Ergebnis, das mancherorts politisch gewünscht ist und zur Vereinfachung der Ursachen führt bis hin zu Sündenböcken.
Damit kann aber keine effektive Ursachenbehbung erfolgen kann. Stattdessen vergiftet sich ein gesellschaftliches Klima.

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Black Eyed schrieb:
Es gibt beispielsweise die erwiesene Neigung, dass man eher anzeigt, wenn es sich um eine Person handelt, die erkennbar einen "Migrationshintergrund" hat, v.a. wenn es in diese Richtung geht.
Verzweifelter Versuch sich die unangenehme Realität schönzulügen weil sie das eigenen Weltbild zerstört.
Es ist umgekehrt:
A) Kriminalität herrscht überwiegend innerhalb der Sozioökonomischen Gruppen. Bei Zuwanderern gibt es die Neigung die deutsche Polizei herauszuhalten. Also keine Anzeige von Drogendealer an seinen Kollegen.
B) An Bahnhöfen dürften jene Fälle die zunächst zur Anzeige gebracht werden überwiegend zu keinen Tatverdächtigen führen. Das was wir hier sehen, wurde auf frischer Tat ertappt .

Dass 80 jährige Frauen unterdurchschnittlich oft Vergewaltigungen begehen, ist bekannt.
Aber kein Grund die verkehrten Gruppen hier ins Land lassen, was seit Jahren kritisiert wird. Spätesten seit Sarazin, damals SPD.



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:02:15:20:12.
Was die Gesellschaft für Problemgruppen hat (z.B. Drogen) und wie man das lösen müsste, ist die eine Seite der Medaille. Dass man den Fahrgästen der Bahn seit langem einseitig zumutet, von diesen Leuten und ihrer Kriminalität überproportional behelligt zu werden, ist die andere.
Auf keinem Flughafen oder Ikea-Parkplatz würde man so ein Volk dulden und auch nicht in irgendwelche schicken Einkaufsvierteln oder Auto-Parkhäusern. Aber mit den Bahnfahrgästen kann man es ja machen? Es gibt allerdings Autobahnrastplätze, die auch schon in die Richtung Bahnhofsviertel gehen, wo einen eine Art Knastpublikum wie Geier abcheckt.
Avmz111 schrieb:
Doch, wenn in anderen Ländern das Problem offensichtlich geringer ist, kann man auch die Methoden die dort zur Anwendung kommen betrachten.
Ja, das kann man und das sollte man IMHO auch.

Du lenkst aber schon wieder ab. Ich hatte Dich nach Deinem entsprechenden Beitrag gefragt, wo in Frankreich welche Gruppen an Bahnhöfen (anlasslos?) durchsucht werden. Diese Frage hast Du nicht beantwortet.

Davon abgesehen: Bzgl. Sicherheit im öffentlichen Raum (und dazu zählen auch Bahnhöfe) würde ich .de als deutlich besser dastehend als .fr betrachten. Also zumindest, wenn man in frz. Städten mal etwas weiter herumstromert als nur vom Eiffelturm bis zum Louvre. Die hier bereits verlinkten globalen Indizes untermauern diese Einschätzung recht deutlich.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:02:16:21:09.
Hauptmann Mumm schrieb:
Avmz111 schrieb:
Doch, wenn in anderen Ländern das Problem offensichtlich geringer ist, kann man auch die Methoden die dort zur Anwendung kommen betrachten.
Ja, das kann man und das sollte man IMHO auch.

Du lenkst aber schon wieder ab. Ich hatte Dich nach Deinem entsprechenden Beitrag gefragt, wo in Frankreich welche Gruppen an Bahnhöfen (anlasslos?) durchsucht werden. Diese Frage hast Du nicht beantwortet.

Davon abgesehen: Bzgl. Sicherheit im öffentlichen Raum (und dazu zählen auch Bahnhöfe) würde ich .de als deutlich besser dastehend als .fr betrachten. Also zumindest, wenn man in frz. Städten mal etwas weiter herumstromert als nur vom Eiffelturm bis zum Louvre. Die hier bereits verlinkten globalen Indizes untermauern diese Einschätzung recht deutlich.
Du lenkst ab. Dies ist ein Eisenbahnforum Wir reden hier von der Sicherheit in den Hauptbahnhöfen der Metropolen. Die ist in Frankreich bedeutend höher als in Deutschland. Und dass trotz der Tatsache dass, die allgemeine Sicherheit in den französischen Städten geringer ist als die in Deutschland.Im letzten Punkt hast Du ausnahmsweise einmal recht,
nur ist das hier nicht das Thema.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:02:16:45:31.
Liegt vielleicht einfach daran, dass die Präsenz von Ordnungskräften dort höher ist. Das muss man als Gesellschaft aber auch wollen, insbesondere sich finanziell leisten wollen.

Apropos: Die Tendenz, die Polizei herauszuhalten, ist keine Besonderheit bestimmter Migrantengruppen. Das hat es bei bestimmten, rein deutschen Bevölkerungsgruppen immer schon gegeben, bei denen es seit jeher absolut verpönt ist, die Polizei hinzuzuziehen - dort klärt man die Sachen „auf unsere Art“.
mannibreuckmann schrieb:
Das hat es bei bestimmten, rein deutschen Bevölkerungsgruppen immer schon gegeben, bei denen es seit jeher absolut verpönt ist, die Polizei hinzuzuziehen - dort klärt man die Sachen „auf unsere Art“.
Wer milliarden in den Schienenverkehr steckt, für den sollten solche Zugangshemmnisse zur Herstellung der Sicherheit kein Thema sein, es sei denn die Verantwortlichen sind unfähig.

P.S.Und wie hoch ist heutzutage der zahlenmäßige Anteil dieser Gruppe im Vergleich zu ihren Kollegen aus dem orientalischen Raum? Verschwindend gering.....



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:02:22:20:11.
Avmz111 schrieb:
Zitat:
Black Eyed schrieb:
Zitat:
Es gibt beispielsweise die erwiesene Neigung, dass man eher anzeigt, wenn es sich um eine Person handelt, die erkennbar einen "Migrationshintergrund" hat, v.a. wenn es in diese Richtung geht.
Verzweifelter Versuch sich die unangenehme Realität schönzulügen weil sie das eigenen Weltbild zerstört.
Nein, ist schon statistisch nachgewiesen, dass jemand, dem man nicht zuschreibt "deutsch" zu sein, erwiesenermaßen häufiger zur Anzeige bringt, als jemand, dem man zuschreibt "deutsch" zu sein. Das gilt aber insbesondere wenn derjenige eine dunklere Hautfarbe hat.
Übrigens gilt dies auch für die Frage, welches Einkommen man demjenigen zuschreibt....

Schätze dich also glücklich, wenn du auch hellhäutig bist.


Wie gesagt: Empfindungen/Gefühle und Realität sind zwei Dinge, die nicht zusammenpassen müssen. Es geht schon durch das "Schubladisieren" durch, die die kognitive Verarbeitungsprozesse zur Entscheidungsfindung (Freund/Fein) vereinfacht.



Avmz111 schrieb:Zitat:
Es ist umgekehrt:
A) Kriminalität herrscht überwiegend innerhalb der Sozioökonomischen Gruppen. Bei Zuwanderern gibt es die Neigung die deutsche Polizei herauszuhalten. Also keine Anzeige von Drogendealer an seinen Kollegen.
In Teilen richtig. Die Frage ist dabei, ob und wie man die gesellschaftlichen Gruppen tatsächlich zusammensetzt/schreibt - denn davon kann ein Großteil dessen abhängen, was man als Ergebnis herausbekommt - teilweise genau das, was man bewusst herausbekommen will.

Dein kleiner Fehler dabei: Selbst wenn die Dealer mehrheitlich den Migrationshintergrund haben (wovon ich im Bahnhofsviertel ausgehe) - die Drogenabhängigen haben diesen nicht... Schwupps sind wir wieder in verschiedenen Gruppen.
Im Weiteren müsste man klären, warum jemand mit Drogen dealt, um Geld zu verdienen. Und warum macht dieser nicht etwas Anderes, deutlich weniger Gefährliches?


Avmz111 schrieb:Zitat:
B) An Bahnhöfen dürften jene Fälle die zunächst zur Anzeige gebracht werden überwiegend zu keinen Tatverdächtigen führen. Das was wir hier sehen, wurde auf frischer Tat ertappt .
Würde ich nicht so sehen. Insbesondere das, was auf frischer Tat ertappt wird, wird zur Anzeige gebracht... Bei anderen Diebstählen, könnte es ja auch um Verluste handeln oder der Ort kann nicht bestimmt werden...


Avmz111 schrieb:Zitat:
Dass 80 jährige Frauen unterdurchschnittlich oft Vergewaltigungen begehen, ist bekannt.
Aber kein Grund die verkehrten Gruppen hier ins Land lassen, was seit Jahren kritisiert wird. Spätesten seit Sarazin, damals SPD.
Das sollte bekannt sein - ich verweise aber darauf, dass diese Gruppe überdurchschnittlich Angst vor eigenen Vergewaltigungen hat. Das ist das Thema... Unterdurchschnittlich betroffen, aber überdurchschnittlich beängstigt. Übrigens mit keiner Einschränkung der Lebenszufriedenheit. Das ist der nächste irrierende Punkt.


Avmz111 schrieb:Zitat:
Aber kein Grund die verkehrten Gruppen hier ins Land lassen, was seit Jahren kritisiert wird. Spätesten seit Sarazin, damals SPD.
Meinst du jetzt, weil Sarrazins-Familiengeschichte tatsächlich Fluchtbewegungen aufweist? Also nicht nur aus Westpreußen nach Westdeutschland im Zweiten Weltkrieg sondern früher aus Glaubsgründen aus Frankreich nach Preußen...
Oder meinst du, weil er mit Statsiken nahezu jede Behauptung aufstellen kann, die unwissenschaftlich ist. Nach seiner Methodik bringt auch der Storch die Kinder zur Welt...
Zudem darf man nicht vergessen, dass Sarrazins wirtschaftliche Rechnungen, wann ein Zuwanderer gesellschaftlich lohnenswert ist, auch auf Deutsche angewendet werden kann - dann ist auch beispielsweise jede Kassiererin im Supermarkt gesellschaftlich unwirtschaftlich, obwohl sie zum Funktionieren nötig ist, denn das sagen Lohnverhältnisse nicht aus.

Aus meiner Sicht ist es eher die Frage, was man mit denjenigen macht, die ins Land kommen und wie man das - auf allen Ebenen - steuert.
Gerade in Zeiten, in denen uns Arbeitskräfte fehlen (nicht nur Fachkräfte und Spitzenkräfte, sondern auch wirklich einfache Arbeitskräfte). kommt es sehr darauf an, was man aus dem Arbeitskräftepotential schafft. Ich erinnere nur an den Mangel an Busfahrern oder bei anderen Einrichtungen, wie der Müllabfuhr. Und das ist eben eine Frage der Integration - wozu es beide Seiten benötigt. Nicht nur derjenige, der sich versuchen muss zu integrieren, sondern auch diejenigen, die das aktiv fördern und die passenden Strukturen vorhalten müssen:
- Deutsch-Intensivkurse samt zugehöriger Gesellschafts-/Staatskunde
- psychologische Betreuung
- Wohnraum
- Recht/Pflicht auf schnellen Eintritt in die Arbeitswelt.
- Beschäftigungsmöglichkeiten - von einfachen Tätigkeiten mit wenig Sprachkenntnisbedarf, assistierende Aufgaben zur Einarbeitung und während des Spracherwerbs bis hin zu komplexeren Ausbildungen...
- schnellere Prozesse zur Anerkennung/Bewertung von Schul- und Berufsausbildungen und die Möglichkeit, diese per Ergänzungen und Nachschulungen für die Arbeitswelt zu Vervollständigen

Weitestgehend sind das Themen, die nicht mal nur für Flüchtlinge nötig sind, sondern bereits Engpässe in der gesamten Gesellschaft sind. Auch zur Integration jener, die nur bedingt arbeitsfähig sind - auch wenn sie einen deutschen Pass aufweisen.


Was LIW schon angedeutet hatte: Mir fehlt eine stärkere personelle Präsenz in Bahnhöfen zur Sicherheit - aber auch dazu braucht es Personal...
Und das muss a) vorhanden sein und b) bezahlt werden.

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Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]
Black Eyed schrieb:
Avmz111 schrieb:
Zitat:
Black Eyed schrieb:
Zitat:
Es gibt beispielsweise die erwiesene Neigung, dass man eher anzeigt, wenn es sich um eine Person handelt, die erkennbar einen "Migrationshintergrund" hat, v.a. wenn es in diese Richtung geht.
Verzweifelter Versuch sich die unangenehme Realität schönzulügen weil sie das eigenen Weltbild zerstört.
Nein, ist schon statistisch nachgewiesen, dass jemand, dem man nicht zuschreibt "deutsch" zu sein, erwiesenermaßen häufiger zur Anzeige bringt, als jemand, dem man zuschreibt "deutsch" zu sein.
Wie soll sowas denn erwiesen sein? Als ob zu sowas belastbare Studien geführt würden, "Haben Sie bereits eine Gewalttat anzuzeigen gedenkt? War der Täter dunkelhäutig?"

Erwiesen ist da überhaupt nichts. Das ist eine reine Vermutung, die Christian Pfeiffer (SPD) aufgestellt hat, die er bislang aber nirgendwo plausibel begründe konnte.

Black Eyed schrieb:
Oder meinst du, weil er mit Statsiken nahezu jede Behauptung aufstellen kann, die unwissenschaftlich ist.
Aha.

Gruß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:03:12:14:52.
Black Eyed schrieb:
....

Oder meinst du, weil er mit Statsiken nahezu jede Behauptung aufstellen kann, die unwissenschaftlich ist.
...
Mir fehlt eine stärkere personelle Präsenz in Bahnhöfen zur Sicherheit - aber auch dazu braucht es Personal...
Und das muss a) vorhanden sein und b) bezahlt werden.
Wie man verzweifelt Versucht, mit Ststistiken von Detailphänomänen exakt das Gegenteil dessen zu beweisen, was der Wahrnehmung diametral entgegensteht zeigst Du regelmäßig mit Deinen Romanen.

Ja, die Realität kennen wir beide nicht. Deshalb ist die Wahrnehmung der Gefährdung nicht unerheblich, insbesondere wenn sie ausschlaggebend für die eigene Verkehrsmittelwahl ist, ganz egal wie irrational die Einschätzung der eigenen Sicherheit ist....

Ja auch viele Deutsche sind nicht positiv für das Gemeinwesen der Nation (Verkäuferinnen gehören absolut nicht zu dieser Gruppe), damit muss jede Nation aber selbst fertig werden. Aber kein Grund solche Gestalten aus anderen Nationen bewusst ins Land zu locken



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2025:08:03:13:39:04.
Black Eyed schrieb:
Zudem darf man nicht vergessen, dass Sarrazins wirtschaftliche Rechnungen, wann ein Zuwanderer gesellschaftlich lohnenswert ist, auch auf Deutsche angewendet werden kann - dann ist auch beispielsweise jede Kassiererin im Supermarkt gesellschaftlich unwirtschaftlich, obwohl sie zum Funktionieren nötig ist, denn das sagen Lohnverhältnisse nicht aus.
Die sind halt hier. Das ist der wesentliche Unterschied. Zu einem Argument Pro Zuwanderung Geringqualifizierter macht es das nicht.

Black Eyed schrieb:
Aus meiner Sicht ist es eher die Frage, was man mit denjenigen macht, die ins Land kommen und wie man das - auf allen Ebenen - steuert.
Gerade in Zeiten, in denen uns Arbeitskräfte fehlen (nicht nur Fachkräfte und Spitzenkräfte, sondern auch wirklich einfache Arbeitskräfte). kommt es sehr darauf an, was man aus dem Arbeitskräftepotential schafft. Ich erinnere nur an den Mangel an Busfahrern oder bei anderen Einrichtungen, wie der Müllabfuhr. Und das ist eben eine Frage der Integration - wozu es beide Seiten benötigt. Nicht nur derjenige, der sich versuchen muss zu integrieren, sondern auch diejenigen, die das aktiv fördern und die passenden Strukturen vorhalten müssen:
- Deutsch-Intensivkurse samt zugehöriger Gesellschafts-/Staatskunde
- psychologische Betreuung
- Wohnraum
Oben schreibst Du von einem Fachkräftemangel, den man mit Zuwanderung "beheben könnte", und unten willst Du dann v.a. neue Stellen schaffen, v.a. im Staatsdienst. Polizei-, Justiz- und Justizvollzug könnte man hier übrigens auch noch aufzählen.

Gruß
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