Black Eyed schrieb:Aha, wird das Thema jetzt geändert (off topic); hin zur Debatte der Ober-Gouvernanten, welche Zeitung für die DSO-Foristen gut oder nicht gut seien ...(?)...FAZ...Hallo,
Einige der dortigen Artikel haben mehr mit (politisch motivierter) Meinungsmache als mit sachlicher Berichterstattung zu tun.
das gilt im Lokalen besonders für die "Berichterstattung" aus dem Raum Wiesbaden/Rheingau-Taunus.
Da trieft der immer gleiche weinselige Muff literweise aus den Talaren der zuständigen Redakteure, die es sich wohl zur Lebensaufgabe gemacht haben, das angebliche Verkehrschaos in Wiesbaden in düstersten Farben zu zeichnen (das objektiv weder von zu viel Radverkehr noch zu gutem ÖV verursacht wird, sondern einzig durch die MIV-Flut, die sich werktäglich nach und durch Wiesbaden quält).
Aber dann regelmäßig eine neue Straßenbrücke über den Rhein bei Rüdeseim fordern. Die marode Salzbachtalbrücke war wohl nicht Lektion genug.
Gruß
Canaris
Jeder kann hier seine Meinung sagen. Ob du dir davon etwas annehmen willst, entscheidest du selbst. Oder ist eine andere Meinung für Dich grundsätzlich dasselbe wie Bevormundung?Das ist doch das Konzept einer ganzen Partei und ihrer Anhänger. Meinungsfreiheit ist nur dann gut, solange es die eigene Meinung ist. Ansonsten: Opferrolle.
Aha, wird das Thema jetzt geändert (off topic); hin zur Debatte der Ober-Gouvernanten, welche Zeitung für die DSO-Foristen gut oder nicht gut seien ...(?)Hallo,
andreas + schrieb:Genau - und das ganze nennt sich Quellenkritik und dient dazu, einen sachlichen Einblick in die getroffenen Aussagen eines Artikels zu bekommen und nicht dazu eine Zeitung zu boykottieren. Man sollte eh eher mehr als weniger Artikel zum gleichen Thema lesen, um sich ein ganzheitlicheres Bild zu machen.Aha, wird das Thema jetzt geändert (off topic); hin zur Debatte der Ober-Gouvernanten, welche Zeitung für die DSO-Foristen gut oder nicht gut seien ...(?)Differenzierung muss nun mal sein.
Ich schätze die in aller Regel gut recherchierte Berichterstattung zu den Bahnbauprojekten, auch zum Frankfurter Fernbahntunnel.
Demgegenüber schwächelt die FAZ auffällig in dem von mir räumlich umschriebenen Bereich WI/RTK, wo eine autofixierte Schreibe vorherrrscht.
Mehr wollte ich mit meiner OT-Anmerkung nicht ausdrücken.
geschrieben von: Black Eyed
Datum: 01.08.25 18:39
Ich bin zwar nicht täglich am Frankfurter Hbf. Die Aufenthaltsqualität ist aber außerhalb der DB Lounge inakzeptabel. Nach Umbau der B Ebene hat sich der Problemschwerpunkt in die Karlstraße verschoben. Natürlich ist das nicht mehr der HbfIm Bahnhof ist es weitestgehend harmlos - bis auf manche Bettler - habe ich dort keine Probleme. Die Drogengeschäfte und der Drogenkonsum wanderte durch die B-Ebenenschließung aus der B-Ebene an die Oberfläche und ist dort sichtbarer geworden - übrigens nicht nur die Karlstraße.
Erkläre mir mal bitte, wen ich für die Misere* als schuldig identifiziert habe.Ich habe nie bestritten, dass es Probleme gibt. Ich habe da keine rosarote Brille von ewigem Sonnenschein. Schon alleine dass Personen drogenabhängig sind, ist ein gesellschaftliches Problem.
* zumindest gibst Du zu, dass eine Misere herrscht, bisher hast Du diese ignoriert.
geschrieben von: Hauptmann Mumm
Datum: 01.08.25 19:43
Hauptmann Mumm schrieb:Ja.Wo in Frankreich werden denn Gruppen permanent durchsucht? Und welche Gruppen sind das?Wurdest Du schon mal von aggressiven Bettlern* in französischen Bahnhöfen belästigt?
geschrieben von: Avmz111
Datum: 01.08.25 19:56
Solche Problemen - samt dem Hinweis, dass es schlimmer geworde wird - schreibt man zumeist einer Flüchtlings-/Personengruppe zu. Insbesondere, wenn noch der Verweis auf "seit 2015" genannt wid..Wenn ich mir die Nationalitäten der Verdächtigen aus der Veröffentlichung der Bundesregierung zur Kriminalität an Bahnhöfen ansehe, dann dominieren dort ausgerechnet jene, die vor 2015 nicht in dieser Masse im Lande waren.
geschrieben von: Avmz111
Datum: 01.08.25 19:59
Avmz111 schrieb:Doch, wenn in anderen Ländern das Problem offensichtlich geringer ist, kann man auch die Methoden die dort zur Anwendung kommen betrachten.Wurdest Du schon mal von aggressiven Bettlern* in französischen Bahnhöfen belästigt?Ja.
Das war aber gar nicht die Frage.
geschrieben von: Black Eyed
Datum: 02.08.25 09:28
Black Eyed schrieb:Auch hier gilt: Quellenkritik!Solche Problemen - samt dem Hinweis, dass es schlimmer geworde wird - schreibt man zumeist einer Flüchtlings-/Personengruppe zu. Insbesondere, wenn noch der Verweis auf "seit 2015" genannt wid..Wenn ich mir die Nationalitäten der Verdächtigen aus der Veröffentlichung der Bundesregierung zur Kriminalität an Bahnhöfen ansehe, dann dominieren dort ausgerechnet jene, die vor 2015 nicht in dieser Masse im Lande waren.
geschrieben von: Avmz111
Datum: 02.08.25 09:52
Es gibt beispielsweise die erwiesene Neigung, dass man eher anzeigt, wenn es sich um eine Person handelt, die erkennbar einen "Migrationshintergrund" hat, v.a. wenn es in diese Richtung geht.Verzweifelter Versuch sich die unangenehme Realität schönzulügen weil sie das eigenen Weltbild zerstört.
geschrieben von: LIW
Datum: 02.08.25 11:48
geschrieben von: Hauptmann Mumm
Datum: 02.08.25 16:20
Doch, wenn in anderen Ländern das Problem offensichtlich geringer ist, kann man auch die Methoden die dort zur Anwendung kommen betrachten.Ja, das kann man und das sollte man IMHO auch.
geschrieben von: Avmz111
Datum: 02.08.25 16:37
Avmz111 schrieb:Du lenkst ab. Dies ist ein Eisenbahnforum Wir reden hier von der Sicherheit in den Hauptbahnhöfen der Metropolen. Die ist in Frankreich bedeutend höher als in Deutschland. Und dass trotz der Tatsache dass, die allgemeine Sicherheit in den französischen Städten geringer ist als die in Deutschland.Im letzten Punkt hast Du ausnahmsweise einmal recht,Doch, wenn in anderen Ländern das Problem offensichtlich geringer ist, kann man auch die Methoden die dort zur Anwendung kommen betrachten.Ja, das kann man und das sollte man IMHO auch.
Du lenkst aber schon wieder ab. Ich hatte Dich nach Deinem entsprechenden Beitrag gefragt, wo in Frankreich welche Gruppen an Bahnhöfen (anlasslos?) durchsucht werden. Diese Frage hast Du nicht beantwortet.
Davon abgesehen: Bzgl. Sicherheit im öffentlichen Raum (und dazu zählen auch Bahnhöfe) würde ich .de als deutlich besser dastehend als .fr betrachten. Also zumindest, wenn man in frz. Städten mal etwas weiter herumstromert als nur vom Eiffelturm bis zum Louvre. Die hier bereits verlinkten globalen Indizes untermauern diese Einschätzung recht deutlich.
geschrieben von: mannibreuckmann
Datum: 02.08.25 17:05
geschrieben von: Avmz111
Datum: 02.08.25 17:26
Das hat es bei bestimmten, rein deutschen Bevölkerungsgruppen immer schon gegeben, bei denen es seit jeher absolut verpönt ist, die Polizei hinzuzuziehen - dort klärt man die Sachen „auf unsere Art“.Wer milliarden in den Schienenverkehr steckt, für den sollten solche Zugangshemmnisse zur Herstellung der Sicherheit kein Thema sein, es sei denn die Verantwortlichen sind unfähig.
geschrieben von: Black Eyed
Datum: 03.08.25 10:10
Black Eyed schrieb:Nein, ist schon statistisch nachgewiesen, dass jemand, dem man nicht zuschreibt "deutsch" zu sein, erwiesenermaßen häufiger zur Anzeige bringt, als jemand, dem man zuschreibt "deutsch" zu sein. Das gilt aber insbesondere wenn derjenige eine dunklere Hautfarbe hat.
Zitat:Es gibt beispielsweise die erwiesene Neigung, dass man eher anzeigt, wenn es sich um eine Person handelt, die erkennbar einen "Migrationshintergrund" hat, v.a. wenn es in diese Richtung geht.Verzweifelter Versuch sich die unangenehme Realität schönzulügen weil sie das eigenen Weltbild zerstört.
Es ist umgekehrt:In Teilen richtig. Die Frage ist dabei, ob und wie man die gesellschaftlichen Gruppen tatsächlich zusammensetzt/schreibt - denn davon kann ein Großteil dessen abhängen, was man als Ergebnis herausbekommt - teilweise genau das, was man bewusst herausbekommen will.
A) Kriminalität herrscht überwiegend innerhalb der Sozioökonomischen Gruppen. Bei Zuwanderern gibt es die Neigung die deutsche Polizei herauszuhalten. Also keine Anzeige von Drogendealer an seinen Kollegen.
B) An Bahnhöfen dürften jene Fälle die zunächst zur Anzeige gebracht werden überwiegend zu keinen Tatverdächtigen führen. Das was wir hier sehen, wurde auf frischer Tat ertappt .Würde ich nicht so sehen. Insbesondere das, was auf frischer Tat ertappt wird, wird zur Anzeige gebracht... Bei anderen Diebstählen, könnte es ja auch um Verluste handeln oder der Ort kann nicht bestimmt werden...
Dass 80 jährige Frauen unterdurchschnittlich oft Vergewaltigungen begehen, ist bekannt.Das sollte bekannt sein - ich verweise aber darauf, dass diese Gruppe überdurchschnittlich Angst vor eigenen Vergewaltigungen hat. Das ist das Thema... Unterdurchschnittlich betroffen, aber überdurchschnittlich beängstigt. Übrigens mit keiner Einschränkung der Lebenszufriedenheit. Das ist der nächste irrierende Punkt.
Aber kein Grund die verkehrten Gruppen hier ins Land lassen, was seit Jahren kritisiert wird. Spätesten seit Sarazin, damals SPD.
Aber kein Grund die verkehrten Gruppen hier ins Land lassen, was seit Jahren kritisiert wird. Spätesten seit Sarazin, damals SPD.Meinst du jetzt, weil Sarrazins-Familiengeschichte tatsächlich Fluchtbewegungen aufweist? Also nicht nur aus Westpreußen nach Westdeutschland im Zweiten Weltkrieg sondern früher aus Glaubsgründen aus Frankreich nach Preußen...
geschrieben von: 38815
Datum: 03.08.25 12:10
Avmz111 schrieb:Wie soll sowas denn erwiesen sein? Als ob zu sowas belastbare Studien geführt würden, "Haben Sie bereits eine Gewalttat anzuzeigen gedenkt? War der Täter dunkelhäutig?"
Zitat:Black Eyed schrieb:Nein, ist schon statistisch nachgewiesen, dass jemand, dem man nicht zuschreibt "deutsch" zu sein, erwiesenermaßen häufiger zur Anzeige bringt, als jemand, dem man zuschreibt "deutsch" zu sein.
Zitat:Es gibt beispielsweise die erwiesene Neigung, dass man eher anzeigt, wenn es sich um eine Person handelt, die erkennbar einen "Migrationshintergrund" hat, v.a. wenn es in diese Richtung geht.Verzweifelter Versuch sich die unangenehme Realität schönzulügen weil sie das eigenen Weltbild zerstört.
Oder meinst du, weil er mit Statsiken nahezu jede Behauptung aufstellen kann, die unwissenschaftlich ist.Aha.
geschrieben von: Avmz111
Datum: 03.08.25 12:14
....Wie man verzweifelt Versucht, mit Ststistiken von Detailphänomänen exakt das Gegenteil dessen zu beweisen, was der Wahrnehmung diametral entgegensteht zeigst Du regelmäßig mit Deinen Romanen.
Oder meinst du, weil er mit Statsiken nahezu jede Behauptung aufstellen kann, die unwissenschaftlich ist.
...
Mir fehlt eine stärkere personelle Präsenz in Bahnhöfen zur Sicherheit - aber auch dazu braucht es Personal...
Und das muss a) vorhanden sein und b) bezahlt werden.
geschrieben von: 38815
Datum: 03.08.25 12:39
Zudem darf man nicht vergessen, dass Sarrazins wirtschaftliche Rechnungen, wann ein Zuwanderer gesellschaftlich lohnenswert ist, auch auf Deutsche angewendet werden kann - dann ist auch beispielsweise jede Kassiererin im Supermarkt gesellschaftlich unwirtschaftlich, obwohl sie zum Funktionieren nötig ist, denn das sagen Lohnverhältnisse nicht aus.Die sind halt hier. Das ist der wesentliche Unterschied. Zu einem Argument Pro Zuwanderung Geringqualifizierter macht es das nicht.
Aus meiner Sicht ist es eher die Frage, was man mit denjenigen macht, die ins Land kommen und wie man das - auf allen Ebenen - steuert.Oben schreibst Du von einem Fachkräftemangel, den man mit Zuwanderung "beheben könnte", und unten willst Du dann v.a. neue Stellen schaffen, v.a. im Staatsdienst. Polizei-, Justiz- und Justizvollzug könnte man hier übrigens auch noch aufzählen.
Gerade in Zeiten, in denen uns Arbeitskräfte fehlen (nicht nur Fachkräfte und Spitzenkräfte, sondern auch wirklich einfache Arbeitskräfte). kommt es sehr darauf an, was man aus dem Arbeitskräftepotential schafft. Ich erinnere nur an den Mangel an Busfahrern oder bei anderen Einrichtungen, wie der Müllabfuhr. Und das ist eben eine Frage der Integration - wozu es beide Seiten benötigt. Nicht nur derjenige, der sich versuchen muss zu integrieren, sondern auch diejenigen, die das aktiv fördern und die passenden Strukturen vorhalten müssen:
- Deutsch-Intensivkurse samt zugehöriger Gesellschafts-/Staatskunde
- psychologische Betreuung
- Wohnraum
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