Stimmt! Danke der Regionalisierung denken die Aufgabenträger meist nur innerhalb der Landesgrenzen. Bei der S1 nach Nürtingen verhindert sogar eine Landkreisgrenze die Weiterführung bis Metzingen.
Punkt 3 trifft aber auch auf Halle zu und das deutlich häufiger. Also kein Grund warum der Regionalverkehr aus Richtung Thüringen immer nach Halle ausgelegt werden muss, was die Frequenz betrifft. Na das wird sicher alles ein Spaß werden, wenn an einem Punkt wie Naumburg immer umgestiegen werden muss.
geschrieben von: Avmz111
Datum: 24.07.25 13:14
Lächerlich machen sich eher Leute, die glauben, eine S-Bahn mit einer selbst erdachten Definition charakterisieren zu können.Hier die Definition des Begriffs S-Bahn: Selbst ein 30 Min Takt wird vom VDV nicht mehr als S- Bahn würdig betrachtet.... die angebliche "S4" nach Hoyerswerda war tatsächlich eine Karikatur des Begriffs. In Deutschland eigentlich nur noch getoppt von der "S7" nach Pfronten Steinach
Lächerlich wäre es gewesen, wenn der zweistündliche Zug nach Hoyerswerda in Falkenberg die Zuggattung gewechselt hätte.
Lastminute schrieb:Du bist gerade ganz wo anders. Es gwht hier um den Raum Halle/Leipzig/Naumburg. Nicht Baden-Württemberg….Stimmt! Danke der Regionalisierung denken die Aufgabenträger meist nur innerhalb der Landesgrenzen. Bei der S1 nach Nürtingen verhindert sogar eine Landkreisgrenze die Weiterführung bis Metzingen.
geschrieben von: MD 612
Datum: 24.07.25 17:12
Dann möchte ich aber, dass mein D-Ticket künftig im ICE zwischen Leipzig und Erfurt gültig ist. Nicht jeder kann sich den ICE gerade kurzfristig leisten und in Zeiten des D-Tickets stößt man so etliche Leute vor den Kopf.Ich möchte im Sternerestaurant ein Drei-Gänge-Menü für den Preis einer Bratwurscht mit Senf und Kartoffelsalat, schließlich kann sich nicht jeder das Drei-Gänge-Menü leisten...
Es wäre sinnvoller, wenn die neue S6 parallel zur RB 20 fahren würde.Ich hatte es schon mehrfach ausgeführt. Sinnvoll wäre wie ursprünglich geplant eine S6 halbstündlich bis Bad Dürrenberg / Großkorbetha und im stündlichen Wechsel weiter nach Naumburg bzw. Merseburg. Vielleicht kommt ab Ende 2026 dieses Konzept noch zum Tragen, die benötigten Fahrzeuge stünden zur Verfügung. Dazu stündlich (und nicht wie derzeit geplant zweistündlich) ein RE nach Erfurt oder Saalfeld oder stündlich wechselnd nach Erfurt und Saalfeld. Das aber nicht, um die Start-Ziel-Relationen der Züge weiterhin umsteigefrei zu ermöglichen, sondern um den Fahrgästen aus Weimar, Naumburg, Jena oder Rudolstadt schnelle Verbindungen zu den Fernverkehrsknoten Halle, Leipzig und Erfurt zu bieten.
Mit einer Lage der RB 20 wie heute, Umstiegszeit in Naumburg (also spätere Weiterfahrt), Bedienung zusätzlicher Halte bis in den Tunnel (längere Fahrtzeit) und dem Umstiegsweg in Leipzig vom Tunnel nach oben wird man doch sicherlich fast alle NV-Anschlüsse des Nullknotens verpassen (zB Dresden oder Cottbus).Laut Fahrplanentwurf Ankunft S6 in Leipzig XX:52, Abfahrt S6 ab Leipzig XX:07, kein Problem also im Nullknoten.
Vor allem wird es lustig wenn die Fahrgäste des immer gut bis sehr gut gefüllten 5-teiligen Abellio Hamsters in einen 3-Teiligen Hamster der S-Bahn umsteigen.Es sind im Fahrplanjahr 2026 vierteilige Hamster, ab Fahrplanjahr 2027 vierteilige Mireo auf der S6 geplant. Letztere haben in etwa das gleiche Fassungsvermögen wie die fünfteiligen Abellio-Hamster. Beschwerden bei Überfüllungen bitte an ZVNL und NASA, der Umstieg in Naumburg war deren Idee.
Hier die Definition des Begriffs S-Bahn: Selbst ein 30 Min Takt wird vom VDV nicht mehr als S- Bahn würdig betrachtet.... die angebliche "S4" nach Hoyerswerda war tatsächlich eine Karikatur des Begriffs.Der Text ist keine Definition, sondern eine weit mehr als zehn Jahre alte (Zitat: "In [...] Leipzig (noch in Bau) wurden Tunnelstrecken mit Zwischenstationen errichtet", das war vor 2013...) unverbindliche Erklärung. Das kann man schon alleine an solchen Formulierungen wie "Im Allgemeinen zeichnet sich die S-Bahn..." klar erkennen. Zudem steht in diesem Text zur Erklärung des Begriffs S-Bahn auch: "Durch die Verknüpfung der S-Bahnlinien aus Ballungsräumen mit Regionalbahnlinien des Umlands lassen sich heute auch als S-Bahn bezeichnete Linien finden, bei denen der Zugabstand eine oder zwei Stunden beträgt." Von Karikatur kann man angesichts dieser Erklärung, die Du auch noch als Definition ansiehst, also nicht sprechen.
[www.mobi-wissen.de].
geschrieben von: Hallunke666
Datum: 24.07.25 17:43
geschrieben von: Avmz111
Datum: 24.07.25 22:30
geschrieben von: Bahnsinner
Datum: 25.07.25 03:49
Ich möchte im Sternerestaurant ein Drei-Gänge-Menü für den Preis einer Bratwurscht mit Senf und Kartoffelsalat, schließlich kann sich nicht jeder das Drei-Gänge-Menü leisten..Nach dieser Metapher wurde die Bratwurst jetzt von der Speisekarte gestrichen und ich lasse mir nicht meine Bratwurst nehmen. ;-)
geschrieben von: Hallunke666
Datum: 25.07.25 10:57
Gilt die S Bahn Definition des vDv etwa im Ausland?Na zumindest im (dicht besiedelten) Osten Österreichs gibts noch eindeutige Unterscheidungen zwischen S-Bahn, R und REX (und auch noch die unnötige Zugklasse CJ).
In Österreich nennt sich fast jeder Regionalzug S Bahn.
geschrieben von: MD 612
Datum: 25.07.25 16:22
In Österreich nennt sich fast jeder Regionalzug S Bahn. Ebenso in der Schweiz.Dann ist doch alles gut. Hierzuforum wird doch die Schweiz und auch Österreich immer als großes Vorbild in Sachen Eisenbahn hingestellt. Und nun plötzlich ist das falsch??
Etwas Vergleichbares wie der Stundentakt von Leipzig (630.000 EW) ins knapp 20km entfernte Bad Dürrenberg wird sich in Deutschland nicht finden lassen.Stundentakt im S-Bahnverkehr auch zwischen mittleren und großen Städten findet man:
Die S4 war ein Gefährt, das 2 1/2 Stunden lang im 2 Stundentakt zwischen Leipzig und Hoywoy an jeder Milchkanne hielt. Ist das nun eine StadtSCHNELLbahn oder eine schnöde Regionalbahn?Selbst die von Dir verlinkte Erklärung erklärt den Begriff S-Bahn in der heutigen Zeit nicht als Stadtschnellbahn. Und im Übrigen ignorierst Du, dass die Langläufer der S4 Teil des S-Bahn-Systems waren, dessen Hauptachse durch den Leipziger City-Tunnel verläuft. Du ignorierst weiterhin, dass die S4 bis Torgau im Halbstundentakt gefahren ist (und immer noch fährt) und die Langläufer nur eine Durchbindung jeder vierten S-Bahn bis Hoyerswerda waren. Des weiteren bleibst Du die Antwort auf die Frage schuldig, was seinerzeit die Alternative für diesen Langlauf-Ast gewesen wäre. Also was nun: Zuggattungswechsel in Torgau, um die Fahrgäste zu irritieren, oder umsteigen in Torgau mit allen damit verbundenen Nachteilen?? Oder ganz was anderes?? Nur mosern, aber keine Lösungsmöglichkeiten aufzeigen ist schlechter Diskussionsstil.
Klar man wollte die Kisten für eine Extratrasse sparen. Leider wieder ein trauriges Bild für den VMS.Was hat der VMS mit der S4 zu tun??
geschrieben von: Daniel Berg
Datum: 25.07.25 22:55
geschrieben von: Avmz111
Datum: 25.07.25 23:36
Avmz111 schrieb:Ich habe ganz bewußt die Größe Leipzigs genannt und eine nur etwa 20km entfernten nicht unbedeutenden Vorort.Etwas Vergleichbares wie der Stundentakt von Leipzig (630.000 EW) ins knapp 20km entfernte Bad Dürrenberg wird sich in Deutschland nicht finden lassen.Stundentakt im S-Bahnverkehr auch zwischen mittleren und großen Städten findet man:
S-Bahn Rostock: S2 und S3 Rostock - Güstrow, jeweils Stundentakt, beide kurz nacheinander
S-Bahn Mittelelbe: S1 Magdeburg - Stendal - Wittenberge
............
Reicht das?? Das dürften noch nichtmal alle S-Bahnen sein, die nur im
geschrieben von: MD 612
Datum: 26.07.25 00:43
Ich habe ganz bewußt die Größe Leipzigs genannt und eine nur etwa 20km entfernten nicht unbedeutenden Vorort.Bad Dürrnberg ist aber von den Pendlerströmen eher weniger auf Leipzig, sondern auf Merseburg, Weißenfels und Halle ausgerichtet.
All deine Beispiele betreffen kleinere Metropolen und wesentlich weiter entfernte Endpunkte.Das ändert was?? Die S-Bahn fährt nur jede Stunde, hier wie da.
Meist gibt es Takt Verdichter im näheren Umkreis um die Metropole.Pech gehabt, es sind allesamt Relationen, wo die S-Bahn alleine fährt.
In Bremen leider nur in der HVZ. Aber dort ist es ja nur eine Regio S Bahn.Wo liegt da der Unterschied, oder anders gefragt, wie definiert man Regio-S-Bahn?? Nach Deinem Gusto Regiostadtschnellbahn?? Was'n das?? Kann Dir da die Erklärbärseite weiterhelfen??
Weshalb sollte eine Lösung der S4 Karikatur nennen? Diese gibt inzwischen: RE11.Wer sollte was?? Gibt's das auch auf deutsch??
geschrieben von: Avmz111
Datum: 26.07.25 08:26
Avmz111 schrieb:Im Umkreis von 20km um die Metropole haben die meisten Linien Verstärker, und nicht nur einen RE15 der im 2h Takt fährt und einen Zwischenhalt bedientAll deine Beispiele betreffen kleinere Metropolen und wesentlich weiter entfernte Endpunkte.Das ändert was?? Die S-Bahn fährt nur jede Stunde, hier wie da.
Avmz111 schrieb:Meist gibt es Takt Verdichter im näheren Umkreis um die Metropole.Pech gehabt, es sind allesamt Relationen, wo die S-Bahn alleine fährt.
geschrieben von: Drehstromator
Datum: 26.07.25 11:38
Bad Dürrnberg ist aber von den Pendlerströmen eher weniger auf Leipzig, sondern auf Merseburg, Weißenfels und Halle ausgerichtet.Keine Ahnung, was in der Linie 5 in der HVZ so drin sitzt, aber Bad Dürrenberg hat nach Leipzig Pendlerströme, die denen aus Wurzen oder Eilenburg in nichts nachstehen. Egal ob RB20 oder RE15, in der HVZ hat Bad Dürrenberg Richtung Leipzig hohe Zusteigerzahlen, oft 40-50 Leute pro Zug. Nachmittags entsprechende Aussteigerzahlen.
geschrieben von: MD 612
Datum: 26.07.25 14:46
Im Umkreis von 20km um die Metropole haben die meisten Linien Verstärker.Eben, die meisten Linien, nicht alle. Gesamthaft betrachtet entspricht selbst das nicht Deiner ursprünglichen These, dass der Stundentakt in Bad Dürrenberg in dieser Konstellation einmalig wäre.
Die Landesgrenze scheint bei der S6 das Problem zu sein.Ach... Vielleicht hilft es ja, solche Vergleiche nicht pauschal alleine an der Einwohnerzahl und der Entfernung der beteiligten Städte festzumachen.
Bad Dürrenberg hat nach Leipzig Pendlerströme, die denen aus Wurzen oder Eilenburg in nichts nachstehen.Ich habe nicht geschrieben, dass Bad Dürrenberg keine Pendler Richtung Leipzig hat, aber es ist nicht die Hauptrichtung. In Wurzen steigen früh deutlich mehr als die von Dir genannten 40-50 Leute ein, selbst im beschaulichen Machern und Gerichshain stehen jeweils mehr Leute als die 40-50 in Bad Dürrenberg. Bei allen dreien stehen eine halbe Stunde später genauso viele Menschen am Bahnsteig, während in Bad Dürrenberg kein Zug hält. Und in Wurzen kommen noch ein paar Leutchen dazu, die sich für den RE50 entscheiden. Der Bahnhof Eilenburg ist nicht so fahrgaststark wie Wurzen, aber mit Sicherheit ebenbürtig zu Bad Dürrenberg. Wobei bei Eilenburg noch Eilenburg Ost dazu kommt.
geschrieben von: Meyer-schlom
Datum: 29.07.25 22:54
Schaut Euch mal an, was hier in Kärnten als S-Bahn bezeichnet wird ;) Dagegen ist das in Leipzig schon direkt eine Super-S-BahnIn Kärnten ist alles was in einen Takt integriert ist, eine S-Bahn. Und abgesehen von Mallnitz - Spittal (die einzigen Regionalzüge kärntenweit) hat man überall Stundentakt.
geschrieben von: Avmz111
Datum: 30.07.25 19:10
Ich habe nicht geschrieben, dass Bad Dürrenberg keine Pendler Richtung Leipzig hat, aber es ist nicht die Hauptrichtung. In Wurzen steigen früh deutlich mehr als die von Dir genannten 40-50 Leute ein, selbst im beschaulichen Machern und Gerichshain stehen jeweils mehr Leute als die 40-50 in Bad Dürrenberg. Bei allen dreien stehen eine halbe Stunde später genauso viele Menschen am Bahnsteig, während in Bad Dürrenberg kein Zug hält. Und in Wurzen kommen noch ein paar Leutchen dazu, die sich für den RE50 entscheiden. Der Bahnhof Eilenburg ist nicht so fahrgaststark wie Wurzen, aber mit Sicherheit ebenbürtig zu Bad Dürrenberg. Wobei bei Eilenburg noch Eilenburg Ost dazu kommt.Bad Dürrenberg hat nur einen kleinen Bruchteil der Fahrgäste von Wurzen und Eilenburg (auch wenn man die geringere Einwohnerzahl berücksichtigt).
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