geschrieben von: gleislatscher
Datum: 29.03.25 13:37
geschrieben von: Der Zeuge Desiros
Datum: 29.03.25 16:10
Hallo,und Stralsund Hbf – Stralsund Ozeaneum wurden so niedrige Nachfragewerte ermittelt, dass die Reaktivierung nicht mehr weiterverfolgt werden kann (...) In Stralsund kann das bestehende Angebot des Stadtbusses genutzt werden.

Greifswald - Lubmin, Hagenow - Ratzeburg und Neubrandenburg - Friedland werden da als Kandidaten genannt.Vor ein Paar Tagen gab es eine Interesante Studie zu Stillgelegten Strecken ua. Greifswald Lubmin im Nordmagazin. Weiter hier [www.ardmediathek.de] (link Nordm Strecken in MV).
geschrieben von: frank_le_
Datum: 29.03.25 21:15
gleislatscher schrieb:Hallo,und Stralsund Hbf – Stralsund Ozeaneum wurden so niedrige Nachfragewerte ermittelt, dass die Reaktivierung nicht mehr weiterverfolgt werden kann (...) In Stralsund kann das bestehende Angebot des Stadtbusses genutzt werden.
für solche Verkehre muss/sollte ja nicht zwangsläufig eine Standard-Untersuchung (täglich Stundentakt 5 bis 24 Uhr, 80 km/h, Niederflur und Klimaanlage etc.) angesetzt werden. Sofern es die Infrastruktur ohne millionenschwere Sanierungen zulässt, wäre für so etwas auch ein "niederschwelliger" Bedarfsverkehr denkbar. Also klassischer Ausflugsverkehr auf der Schiene. Mal gesponnen: der sonnabends nach Mukran zur Fähre eingesetzte Hans-VT fährt sonntags und in den Ferien einen Pendel zwischen Stralsund Hbf und dem Ozeaneum/Hafen (mit der schnuckeligen Klappbrücke). Im besten Falle kann so etwas zu Grenzkosten angeboten werden, wenn z.B. das Fahrzeug sonst eh herumsteht. Eventuell gibt es noch einen Förderverein, der sich um die Strecke kümmert, mal einen Bahnübergangsposten stellt oder Kooperationen wie "wer mit dem Zug anreist, kommt zum Kindertarif ins Ozeaneum" auf den Weg vermittelt. Genau so werden z.B. diverse Ausflugsverkehre in Ba-Wü ermöglicht, die am 01. Mai 2025 wieder starten. Einfach mal machen! So, wie mit den Mukran-Zügen.
Nein, 1.000 Passagiere am Tag bekommt man da eher nicht. Aber bei niedrigeren Kosten braucht man das ja auch nicht zwangsläufig. Und die Begeisterung und Freude der Menschen bei solchen Fahrten mit der Eisenbahn ist eh in Geld kaum aufzuwiegen. Mit dem Zug über die Hafenpromenade und ein Ausstieg vor der Gorch Fock(en) 1 und dem dem Ozeaneum, näher als jeder Parkplatz und jede Bushaltestelle...
Viel Erfolg bei den Projekten im Nordosten! Ein dünn besiedeltes Land - kein einfaches Terrain für Eisenbahnen! Aber schön, dass da nach der schlimmen Pegel-Ära frischer (Küsten-)Wind weht!
Heiko
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Das Problem an der Durchbindung ist der Fakt, dass Teile der (alten) Strecke zwischen Schmilau und Hollenbek eine Draisinenbahn sind - und die restliche Strecke zum größten Teil komplett abgebaut wurde.Hallo,
leider verrät die Pressemitteilung nicht wie viele Fahrgäste man dort erwartet. Wie mag die beauftragte Firma das wohl ermittelt haben, frage ich mich?
Zählt man die derzeitigen Busbenutzer oder befragt Anwohner ob sie zukünftig die Züge nutzen würden wollen?
Sollte man die Strecke bis nach Ratzeburg durchbinden, um so eine Reisemöglichkeit bis nach Lübeck schaffen, könnte ich mir einen Nutzen der Reaktivierung vorstellen.
Ansonsten eher nicht.
Grüße Detlef der Pollofan
geschrieben von: nozomi07
Datum: 30.03.25 09:23
Solche Spielereien kann man machen, wenn das Gleis ohnehin liegt, und keine Investitionen nötig sind.für solche Verkehre muss/sollte ja nicht zwangsläufig eine Standard-Untersuchung (täglich Stundentakt 5 bis 24 Uhr, 80 km/h, Niederflur und Klimaanlage etc.) angesetzt werden. Sofern es die Infrastruktur ohne millionenschwere Sanierungen zulässt, wäre für so etwas auch ein "niederschwelliger" Bedarfsverkehr denkbar. Also klassischer Ausflugsverkehr auf der Schiene.
geschrieben von: micky
Datum: 30.03.25 12:55
geschrieben von: Bovist66
Datum: 30.03.25 14:12
Zumindest im Ausflugsverkehr gab es bis zur Abbestellung des Reisezugverkehrs im Jahre 2000 durchaus Nachfrage, wie ich mich erinnern kann. Zugunsten der Friedländer Strecke dürfte bei der Untersuchung eine Rolle gespielt haben, dass hier im Prinzip noch Güterverkehr stattfindet und die Strecke saniert wird. Für die Feldberger Strecke fehlt meines Wissens beides derzeit.Wie kommt man auf diese Werte?
Gut, zwar hat Friedland mit über 6500 Einwohner etwas mehr als die Gemeinde Feldberg mit 4800, aber gerade im Sommer ist doch touristisch in Feldberg viel mehr los als in Friedland. Würde sich nicht wenigstens ein Sommerverkehr lohnen? Könnten die Mirower Triebwagen durchgebunden werden?
Wie waren die Fahrgastzahlen in den letzten Betriebsjahren?
Danke und Gruß
Nur weil etwas nicht entwidmet wurde, heißt das ja längst nicht, dass es einfach wird, dort eine Strecke wieder aufzubauen.Moin, so weit ich weiß ist die Bahntrasse zwischen dem Bahnhof Zarrentin und der Landesgrenze nicht entwidmet. Die Strecke Ratzeburg - Hollenbek ist erhalten geblieben Dank eines Trassensicherungsvertrages zwischen dem Land SH und der damaligen DB. Dazu gehörte auch der Abschnitt bis zur Grenze. Dieses Stück ist bis heute nicht überbaut. Eine Durchbindung ist also nicht unrealistisch. Eine Reaktivierung wird auch vom VDV vorgeschlagen, speziell für de Güterverkehr.
Gerade im Bereich Klein Zecher (halbe Strecke zwischen Zarrentin und Hollenbeck) liegt ein Gehöft auf der einen Seite der Strecke, während die Zufahrt auf der anderen Seite der Strecke verläuft -- ich bezweifele mal, dass das toll ist, wenn dort quer über das Gehöft die Bahnstrecke (wieder) errichtet wird.
Schau dir doch einfach das Luftbild an, dann weißt du, was ich meine.Hej!
ReneRomann schrieb:Oh, da ist ein Bauernhof, da kann die Strecke auf keinen Fall reaktiviert werden...Gerade im Bereich Klein Zecher (halbe Strecke zwischen Zarrentin und Hollenbeck) liegt ein Gehöft auf der einen Seite der Strecke, während die Zufahrt auf der anderen Seite der Strecke verläuft -- ich bezweifele mal, dass das toll ist, wenn dort quer über das Gehöft die Bahnstrecke (wieder) errichtet wird.
Geht's noch? Wegen einer Zufahrt eines Bauernhofs?
geschrieben von: Rbd Berlin
Datum: 31.03.25 09:29
zum Ozeanium liegt das Gleis und wird auch rege genutzt, nur wer auf so einen Schwachsinn kommt dort Personenverkehr durch führen zu wollen, dass Gleis gehört zum Hafen, dort ist eh nicht viel Platz und wenn dort ein Ganzzug entladen wird geht da nix.Der Zeuge Desiros schrieb:Solche Spielereien kann man machen, wenn das Gleis ohnehin liegt, und keine Investitionen nötig sind.für solche Verkehre muss/sollte ja nicht zwangsläufig eine Standard-Untersuchung (täglich Stundentakt 5 bis 24 Uhr, 80 km/h, Niederflur und Klimaanlage etc.) angesetzt werden. Sofern es die Infrastruktur ohne millionenschwere Sanierungen zulässt, wäre für so etwas auch ein "niederschwelliger" Bedarfsverkehr denkbar. Also klassischer Ausflugsverkehr auf der Schiene.
Aber sobald nennenswert Geld in Fahrzeug und Strecke investiert werden müsste, ist das keine Option mehr. Dafür sind Steuergelder nicht da.
Auf der einen Seite ist ein Wohnhaus, auf der anderen Seite ist ein Hof mit Wohnhaus. Da wäre also erstmal zu klären, ob das Solo-Wohnhaus überhaupt zum Hof gehört. Den Hof kann man immer noch vom BÜ Alte Marktstraße erschließen.Schau dir doch einfach das Luftbild an, dann weißt du, was ich meine.
Der Verlauf der Strecke geht mittig durch den Hof, mit einem Teil der Gebäude links und einem Teil der Gebäude rechts der ehemaligen Trasse.
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