Was sind das für "Naturschutz"- Belange, die ggf. einer Elektrifizierung im Wege stehen?Denk doch einmal nach, bevor du deinen Kamm einsetzt. Ohne Naturschutz dürftest du wie in China auf die Leiter klettern und selber deine Apfelbäume bestäuben, weil die Bienen fehlen, um nur ein Beispiel zu nennen. Nur weil einige Extrembeispiele medienwirksam ausgeschlachtet werden, ist Naturschutz nicht überflüssig.
Wenn ich so etwas lese schwillt mir der Kamm.
Naturschutzbelange könnte ich mir am ehesten auf dem südlichen Abschnitt der Rurtalbahn vorstellen, dort verläuft die Strecke ja auf einigen Abschnitten direkt am Flussufer.Moin,
Auch für einen 15-jährigen Übergangszeitraum bis zur Elektrifizierung ist ein Einsatz von Wasserstoff unwirtschaftlich, man überlegt aber übergangsweise 6 Batteriefahrzeuge einzusetzen. Diese könnte man mit den Fördergeldern, die eigentlich für die Anschaffung der Wasserstofffahrzeuge gedacht waren, beschaffen, das hat man mit den Fördergebern auch schon abgeklärt.....und man könnte auch einfach den kaum mehr als 10 Jahre alten Triebwagenbestand weiternutzen. Wenn es so kommt, wird es die vierte Fahrzeuggeneration seit Mitte der 90er Jahre sein...
Wirtschaftlichkeit Übergang 15 Jahre
geschrieben von: TBOAR (bt)
Datum: 20.11.24 09:11
Im Süden verläuft die Strecke in der Nähe von Heimbach am Rande des Nationalparks Eifel.Glücklicherweise ist es ja kein Problem, dass im Nationalpark Eifel mindestens 100 Windräder errichtet wurden... Ja, etwas emotional formuliert.
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Markus
geschrieben von: TBOAR (bt)
Datum: 20.11.24 11:50
KBS 110 schrieb:Sie sind ja nur als Ergänzung zum Bestand gedacht. Mit Taktverdichtung und Verlängerung der RB21-Nord und ggf. Kapazitätsausweitung oder so doch keine schlechte Idee. Sonst kommen am Ende die Leute und fragen, warum der Fahrzeugbestand so knapp bemessen sei.Auch für einen 15-jährigen Übergangszeitraum bis zur Elektrifizierung ist ein Einsatz von Wasserstoff unwirtschaftlich, man überlegt aber übergangsweise 6 Batteriefahrzeuge einzusetzen. Diese könnte man mit den Fördergeldern, die eigentlich für die Anschaffung der Wasserstofffahrzeuge gedacht waren, beschaffen, das hat man mit den Fördergebern auch schon abgeklärt.....und man könnte auch einfach den kaum mehr als 10 Jahre alten Triebwagenbestand weiternutzen. Wenn es so kommt, wird es die vierte Fahrzeuggeneration seit Mitte der 90er Jahre sein...
Wirtschaftlichkeit Übergang 15 Jahre
Gruß vom Signal
ICE11 schrieb:Wenn man das Dokument liest, fällt auf, dass Naturschutzrechtliche Belange zusammen mit der Wirtschaftlichkeit erwähnt werden.Naturschutzbelange könnte ich mir am ehesten auf dem südlichen Abschnitt der Rurtalbahn vorstellen, dort verläuft die Strecke ja auf einigen Abschnitten direkt am Flussufer.Moin,
Naturschutz ist gut und wichtig, dient hier wahrscheinlich aber wieder mal nur als Verhinderungsgrund.
Überlegen wir mal, was könnten denn die Argumente (pro Naturschutz) sein könnten:
1. Während der Bauphase können Schadstoffe in die Umwelt gelangen (Bindemittel, Baumaschinen)
A: Ja klar, aber Dieselzüge sind vollkommen schadstofffrei während des Betriebes (Russ, Ölaustritte) und so ´ne kleine Knallgasexplosion ist auch nicht ohne (Vorsicht, Ironie, aber wer immer alle Risiken nur bei einer Seite sieht, muss auch damit leben, den Spiegel vorgehalten zu bekommen).
2. Die Fauna könnte durch den Lärm gestört werden.
A: Baut zu Zeiten, in denen nicht gebrütet wird. Und fangt entdlich wieder an, auf jahrelange Erfahrung der Elektrifizierungstrupps von DB und DR zurückzugreifen (Bauzüge!), dann geht´s auch ganz schnell! Und wenn dann mal auf Erfahrungen anderer Länder zurückgegriffen wird, könnten auch OL-Bauarten eingesetzt werden, die einen geringeren Instalationsaufwand erfordern (keine so tiefe Gründung, kein Rahmen sondern Bohren, ....). Und während des Betriebes sind E-Züge deutlich leiser!
3. E-Züge haben eine zu große Beschleunigung und könnten dabei Tiere "erwischen", die dieses Tempo nicht gewohnt sind.
A: Tempo-Limit auf dt. Autobahnen auf 60! Sofort!
Just my 5 cents!
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Hallo,Ob man da die Schwierigkeiten bei der Elektrifizierung der Euregiobahn gerade mal 15 km weiter berücksichtigt hat? Dort scheitert doch gerade der zweite Versuch, die Bauarbeiten dafür auszuschreiben, weil sich niemand findet.
wie den Gremienvorlagen für die Verbandsversammlung von go.Rheinland am 29.11.2024 entnommen werden kann, wird davon Abstand genommen, auf den Strecken der Rurtalbahn Wasserstoff einzusetzen. Hintergrund sind explodierende Kosten und die Schwierigkeiten im Taunus und bei der evb.
Aufhebung Vergabeverfahren Wasserstoff
Es wurden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für einen 30 jährigen Verkehrsvertrag durchgeführt, hier hat die Elektrifizierung mit Abstand am besten abgeschnitten.
Daher ist das Ziel von go.Rheinland eine Vollelektrifizierung von allen Strecken der Rurtalbahn.
[url=https://gremien.gorheinland.com/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZdOzMZQmjcHcxhZEn5xpUtIHHy4uoO-w-VlxPEGmAhkH/Anlage_1_zur_Ds.-Nr._go.Rheinland-157-2024_-_Kostenprognose_-Netz_Dueren-_kurz.pdf][/url] Auch für einen 15-jährigen Übergangszeitraum bis zur Elektrifizierung ist ein Einsatz von Wasserstoff unwirtschaftlich, man überlegt aber übergangsweise 6 Batteriefahrzeuge einzusetzen. Diese könnte man mit den Fördergeldern, die eigentlich für die Anschaffung der Wasserstofffahrzeuge gedacht waren, beschaffen, das hat man mit den Fördergebern auch schon abgeklärt.Immerhin wird man mit den Batteriefahrzeugen zumindest irgendwas erreichen, bis die Strecke dann in 15 Jahre hoffentlich elektrifiziert ist, aber dass man dann in 14 Jahre noch mit Diesel fahren wird, scheint mir aus heutiger Sicht schon recht grotesk. Wir haben wahrscheinlich schon in wenigen Jahren keinen verbrenner PKW mehr in der Familie, aber mein Sohn der jetzt in die Grundschule geht soll dann zum Studium in einen Dieselzug steigen? Aus Umweltgründen?
Denk doch einmal nach, bevor du deinen Kamm einsetzt.Hallo Kalle,
Ohne Naturschutz dürftest du wie in China auf die Leiter klettern und selber deine Apfelbäume bestäuben, weil die Bienen fehlen, um nur ein Beispiel zu nennen. Nur weil einige Extrembeispiele medienwirksam ausgeschlachtet werden, ist Naturschutz nicht überflüssig.
Immerhin wird man mit den Batteriefahrzeugen zumindest irgendwas erreichen, bis die Strecke dann in 15 Jahre hoffentlich elektrifiziert ist, aber dass man dann in 14 Jahre noch mit Diesel fahren wird, scheint mir aus heutiger Sicht schon recht grotesk. Wir haben wahrscheinlich schon in wenigen Jahren keinen verbrenner PKW mehr in der Familie, aber mein Sohn der jetzt in die Grundschule geht soll dann zum Studium in einen Dieselzug steigen? Aus Umweltgründen?Für die Umwelt wäre die beste Lösung, wenn ihr schon heute gar keinen Pkw mehr in der Familie hättet (ob Verbrenner oder nicht) und alle schon heute die Züge nutzen würden (ob mit oder ohne Diesel)
geschrieben von: bollisee
Datum: 20.11.24 18:59
Hallo,Nochmal: das Thema Kosten von Wasserstoff im Dürener Netz wurde bereits mit einer Untersuchung von Klebsch et al. (2020) adressiert und im Gegensatz zur Präsentation des TÜV in Deinen Links wurden die vermuteten Kosten transparent in die Zukunft berechnet. Die Studie hat doch gezeigt, dass Wasserstofftraktion im Bereich Dürener Netze eine sehr teuere Idee ist, sogar noch teuerer als Dieselbetrieb, wenn man die Gesamtkosten (TCO) berücksichtigt. Das muss man wohl vor Ort erst mal verdauen. Und da es beim RMV mit dem weltgrößten Wasserstoffflop auch alles andere als rund läuft, ist man wohl gut beraten, erst mal abzuwarten, ob die Knallgas-Mireos eine bessere Figur machen. (...)
wie den Gremienvorlagen für die Verbandsversammlung von go.Rheinland am 29.11.2024 entnommen werden kann, wird davon Abstand genommen, auf den Strecken der Rurtalbahn Wasserstoff einzusetzen. Hintergrund sind explodierende Kosten und die Schwierigkeiten im Taunus und bei der evb.
Aufhebung Vergabeverfahren Wasserstoff
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Damit bekommt man im Kreis Düren gerade noch rechtzeitig die Kurve und hat aus den Wasserstoff Desastern im Taunus und im nassen Dreieck gelernt.
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