geschrieben von: Matti der Kleine
Datum: 12.09.24 02:59
geschrieben von: IC-Fan
Datum: 12.09.24 06:19
Die Fahrzeuge des Typs Alstom Coradia Max sind für die Strecke von Eutingen im Gäu nach Freudenstadt zu schwer. Problematische sind die drei großen Brücken. Aktuell gilt auf der Strecke die Streckenklasse C2. Die neuen Fahrzeuge haben aber D4 als Streckenklasse.Wie schwer sind die Kisten? Ein Desiro HC erfüllt B1.
Aus diesem Grund sucht die NVBW einen Dienstleister für eine Machbarkeitsstudie. Diese besteht aus 3 Bausteinenen.
Baustein 1: Einsatz von alternativen Fahrzeugen und Änderungen des geplanten Fahrplans
Baustein 2: Ertüchtigung der Brücken auf Streckenklasse D4.
Baustein 3 ( Optional): Möglichkeiten zur beschleunigt der Züge auf anderen Abschnitten zwischen Stuttgart und Freudenstadt.
Sollte andere Fahrzeuge eingesetzt werden. Sind dies langsamer da die Höchstgeschwindigkeit im Pfaffsteigtunnel nicht ausgefahren werden kann. Und das geplante Fahrplan Konzept nicht funktioniert.
Zwei von drei Brücken haben noch eine Rest Nutzung bis 2050 und müssen spätestens dann erneuert werden. Und das wird definitiv nicht billig.
Die Bahnsteige zwischen Eutingen und Freudenstadt sind auch noch zu kurz für 2x Coradia Max. Und müssen verlängert werden.
[www.nvbw.de]
geschrieben von: bogrács
Datum: 12.09.24 07:20
geschrieben von: Schwampf
Datum: 12.09.24 08:40
geschrieben von: Herr Nilsson
Datum: 12.09.24 09:06
Kann man sich als Laie kaum vorstellen, weil dort ja auch große Dampflokomotiven fahren.
Liegt wohl an der Achslast.
geschrieben von: 94 80 1427 019-3
Datum: 12.09.24 09:18
Hej!Was, in ganz Thüringen können keine 159,218,248 eingesetzt werden?
bogrács schrieb:Kann man sich als Laie kaum vorstellen, weil dort ja auch große Dampflokomotiven fahren.In Thüringen können die Holzzüge auch mit Dampfloks bespannt werden, 159, 218, 248 o.ä. geht nicht (mehr)...
Liegt wohl an der Achslast.
Viele Grüße
Herr Nilsson
geschrieben von: Herr Nilsson
Datum: 12.09.24 09:52
Herr Nilsson schrieb:Hej!Was, in ganz Thüringen können keine 159,218,248 eingesetzt werden?
bogrács schrieb:Kann man sich als Laie kaum vorstellen, weil dort ja auch große Dampflokomotiven fahren.In Thüringen können die Holzzüge auch mit Dampfloks bespannt werden, 159, 218, 248 o.ä. geht nicht (mehr)...
Liegt wohl an der Achslast.
Viele Grüße
Herr Nilsson
Kann man sich als Laie kaum vorstellen, weil dort ja auch große Dampflokomotiven fahren.
Liegt wohl an der Achslast.
geschrieben von: wostei
Datum: 12.09.24 10:08
geschrieben von: nozomi07
Datum: 12.09.24 11:50
bogrács schrieb:Entscheidend ist neben der Achslast die Meterlast - bei Brüclen oft das wichtigere Kriterium. Eine Dampflok kommt ja in der Regel alleine, mit leichten Wagen.Kann man sich als Laie kaum vorstellen, weil dort ja auch große Dampflokomotiven fahren.Dampflokomotiven haben aber viele Achsen, gerade Güterzuglokomotiven, da verteilt sich die Achslast.
Liegt wohl an der Achslast.
geschrieben von: Matti der Kleine
Datum: 12.09.24 12:43
Wie schwer sind die Kisten? Ein Desiro HC erfüllt B1.Als Alternative sollen vielleicht Talent 3 fahren. Diese haben Streckenklasse C2.
geschrieben von: Stufenwähler43
Datum: 12.09.24 12:45
geschrieben von: Matti der Kleine
Datum: 12.09.24 13:51
Welche Streckenklasse hat eigentlich so eine 143er mit DBuza? Vielleicht kann man sich ja auf WFL Ersatzverkehr freuen haha.Denke ich auch.
OK ich glaube das bleibt nur eine Träumerei...
geschrieben von: Lobedan
Datum: 12.09.24 14:23
Ersatzzüge mit älteren Fahrzeugen wird Zukunft rund um Stuttgart nicht machbar sein auf Grund von ETCS. Und genug Triebwagen mit ETCS sollte in Zukunft vorhanden sein.Und nicht zu vergessen NBÜ oder mitgeführte Brandlast (Trafoöl).
geschrieben von: 94 80 1427 019-3
Datum: 12.09.24 15:23
Ersatzzüge mit älteren Fahrzeugen wird Zukunft rund um Stuttgart nicht machbar sein auf Grund von ETCS. Und genug Triebwagen mit ETCS sollte in Zukunft vorhanden sein.Es werden genügend Fahrzeuge in und rund um Stuttgart geben, die keine ETCS haben, daher wäre ein Ersatzkonzept eben denkbar.
geschrieben von: IC-Fan
Datum: 12.09.24 15:50
Matti der Kleine schrieb:Für diesen Fall hat man ja bei Siemens 28 Triebzüge der Bauart Mireo geordertErsatzzüge mit älteren Fahrzeugen wird Zukunft rund um Stuttgart nicht machbar sein auf Grund von ETCS. Und genug Triebwagen mit ETCS sollte in Zukunft vorhanden sein.Es werden genügend Fahrzeuge in und rund um Stuttgart geben, die keine ETCS haben, daher wäre ein Ersatzkonzept eben denkbar.
geschrieben von: EK-Wagendienst
Datum: 12.09.24 18:41
Ein Triebwagen mit Streckenklasse D4? Haben die den aus einem Stück Stahl gefeilt oder hat der nur 2 Achsen?die Frage stelle ich mich auch gerade, ggf. D2, aber nie D4:
Die neuen Fahrzeuge haben aber D4 als Streckenklasse.:-o
geschrieben von: Baleine rouge
Datum: 12.09.24 22:10
geschrieben von: Fernreisender
Datum: 13.09.24 01:30
Der Desiro HC ist zwar leichter, aber bislang nicht für 200 km/h zugelassen...Gähn, wie oft willst du dieses Nonsens-Argument eigentlich noch bringen? Der Desiro HC für FST kann genau so 200km/h fahren, aber die DB wollte ihn halt nur für 190km/h zulassen. Liegt also nicht am Zug selbst.
...und leistet auch nur 4 MW.Er BRAUCHT - wie man dir schon des Öfteren erklärt hat - halt NUR 4MW (optional geht bekanntlich auch mehr), um auf Grund seines geringeren Gewichts und seiner besseren Effizienz die gleiche Fahrleistung bieten zu können. Weniger nötige Leistung bedeutet geringerer Stromverbrauch und damit wirtschaftlicherer Betrieb. Auch wieder ein Punkt, der gegen den Stream Max spricht. Reale Fakten und so statt Märklinkatalog-Denken...
Zu wenig für die Anforderungen in BW.Für dich in deiner Echokammer vielleicht. In der Realität kann der Desiro HC wie gesagt sowohl 200km/h als auch die gleichen Fahrleistungen und das sogar mit weniger nötiger Antriebsleistung. Alstom hat sich den Auftrag mit absurd niedrigen LCC-Werten und einer selbstzerstörerisch niedrigen Gewinnmarge gekauft. Kein wunder also, dass Alstom mit solcher Taktik permanent Verlust schreibt und es quasi durchgehend Lieferverzögerungen und Qualitätsprobleme gibt (Bei Siemens ist es genau andersrum: stabile Gewinne, hohe Liefertreue und kaum Qualitätsprobleme). Da werden BaWü und die anderen Kunden noch viel Ärger mit dem Stream Max haben...
Vllt. spielt auch das Umgrenzungsprofil mit rein.Was soll da bitte "reinspielen"? Wenn der Kunde G2, DE2 oder DE3 haben möchte, dann werden die Züge von jedem Hersteller ganz einfach so gebaut und fertig.
geschrieben von: ehemaliger Nutzer
Datum: 13.09.24 02:07
geschrieben von: wolfi71
Datum: 13.09.24 07:36
geschrieben von: wolfi71
Datum: 13.09.24 07:59
Und das merkt man jetzt? Nachdem die Fahrzeuge bestellt sind, dei Fahrpäne scheinbar schon vorgesehen sind, und die betreffenden Brücken dort wo sie sind sicher schon seit über 100 Jahren stehen und noch nie für D4 ausgelegt waren?
Nur wie kommt das? Hat jemand Daten zu dem Klepfer? Wieso ist der so brutal schwer, mehr wie eine Lok, wo es doch quasi nur 2 Doppelstocksteuerwagen sind und 2 ET in der Mitte.
geschrieben von: BW FDS
Datum: 13.09.24 10:35
Wenn ich in der Wikipedia das lese, sind diese Fahrzeuge nicht für Freudenstadt vorgesehen.der Kübelbachviadukt hat noch das Material seiner erstmaligen Erbauung. Nach dem Krieg hat man mit Material vom Stockerbachviadukt den Kübelbachviadukt mit der ursprünlichen Kontruktion wieder aufgebaut. Nach dem Motto aus zwei mach eins. Für den Stockerbachviadukt hat dann das Material nicht mehr gereicht und deswegen ist er in neuer Konstruktion gebaut worden. Deswegen steht der Stockerbachviadukt auch nicht unter Denkmalschutz.
Die Brücken sind keine 100 Jahre alt, zwei wurden im Krieg von schwachsinnigen Durchhalteparoleverbreitern gesprengt, der Ettenbachviadukt (der dürfte also noch von 1879 sein) nur deshalb nicht, weil darunter das Haus des Ortsgruppenleiters stand. Die beiden (Kübelbach- und Stockerbachviadukt) sind also Baujahr 1948/49 und das bedeutet, die sind wohl noch aus Thomasstahl.
geschrieben von: Matti der Kleine
Datum: 13.09.24 13:19
Wenn ich in der Wikipedia das lese, sind diese Fahrzeuge nicht für Freudenstadt vorgesehen.Doch auch die Alstom Coradia Max sollen nach Freudenstadt fahren. Wenn der Gäubahntunnel fertig ist soll, soll der MEX 18 im 60 Minuten Takt von Heilbronn über Stuttgart nach Freudenstadt Hbf fahren.
Die Brücken sind keine 100 Jahre alt, zwei wurden im Krieg von schwachsinnigen Durchhalteparoleverbreitern gesprengt, der Ettenbachviadukt (der dürfte also noch von 1879 sein) nur deshalb nicht, weil darunter das Haus des Ortsgruppenleiters stand. Die beiden (Kübelbach- und Stockerbachviadukt) sind also Baujahr 1948/49 und das bedeutet, die sind wohl noch aus Thomasstahl.
geschrieben von: Matti der Kleine
Datum: 13.09.24 13:23
Und das merkt man jetzt? Nachdem die Fahrzeuge bestellt sind, dei Fahrpäne scheinbar schon vorgesehen sind, und die betreffenden Brücken dort wo sie sind sicher schon seit über 100 Jahren stehen und noch nie für D4 ausgelegt waren?Könnte es nicht sein das nur ein Mittelwagen extrem schwer ist? Das Alstom dort den Trafo und sämtliche Traktionensumrichter verbaut hat. Desweiteren sollen die auch 5,4 MW Leistung haben. Und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h das bringt vielleicht auch noch zusatz Gewicht.
Nur wie kommt das? Hat jemand Daten zu dem Klepfer? Wieso ist der so brutal schwer, mehr wie eine Lok, wo es doch quasi nur 2 Doppelstocksteuerwagen sind und 2 ET in der Mitte.
Hallole!Mir war nicht bekannt, dass der Kübelbachviadukt mit Material vom Stockerbachviadukt instandgesetzt wurde und dieser neu erstellt wurde. Das ging wohl, weil beide baugleich waren.
wolfi71 schrieb:
> Die Brücken sind keine 100 Jahre alt, zwei wurden im Krieg von schwachsinnigen Durchhalteparoleverbreitern gesprengt, der Ettenbachviadukt (der dürfte also noch von 1879 sein) nur deshalb nicht, weil darunter das Haus des Ortsgruppenleiters stand. Die beiden (Kübelbach- und Stockerbachviadukt) sind also Baujahr 1948/49 und das bedeutet, die sind wohl noch aus Thomasstahl.
Ettenbach- und Kübelnachviadukt sind vom Bau der Strecke und die ist 1879 in Betrieb gegangen, das sind bei mir 145 Jahre (und genaugenommen 12 Tage) seit der Eröffnung.
Die abweichende Bauart des Stockerbachviadukts ist optisch sehr deutlich, ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass Stockerbach und Kübelbach gleich alt sein sollen...
Gruß
1.Bauserie
geschrieben von: MrEnglish
Datum: 13.09.24 19:46
Für dich in deiner Echokammer vielleicht. In der Realität kann der Desiro HC wie gesagt sowohl 200km/h als auch die gleichen Fahrleistungen und das sogar mit weniger nötiger Antriebsleistung. Alstom hat sich den Auftrag mit absurd niedrigen LCC-Werten und einer selbstzerstörerisch niedrigen Gewinnmarge gekauft. Kein wunder also, dass Alstom mit solcher Taktik permanent Verlust schreibt und es quasi durchgehend Lieferverzögerungen und Qualitätsprobleme gibt (Bei Siemens ist es genau andersrum: stabile Gewinne, hohe Liefertreue und kaum Qualitätsprobleme). Da werden BaWü und die anderen Kunden noch viel Ärger mit dem Stream Max haben...Oh man, was für ein Fanboy Beitrag. Siemens hat sehr wohl Qualitätsprobleme und zwar nicht erst seit gestern. Combino Kriese schon vergessen, oder die Schweißprobleme beim ICE 4 (selbst Schuld wenn man das an Bombardier auslagert). Wenn du es gerne aktueller hättest, dann frag doch mal die ÖBB. Nightjet und Railjet 2 fahren nach Lieferverzöverungen noch immer nicht mit Steuerwagen voraus.
geschrieben von: Baleine rouge
Datum: 13.09.24 23:07
bogrács schrieb:Die Achslast verteilt sich? Wohl eher die Masse des Fahrzeugs.Kann man sich als Laie kaum vorstellen, weil dort ja auch große Dampflokomotiven fahren.Dampflokomotiven haben aber viele Achsen, gerade Güterzuglokomotiven, da verteilt sich die Achslast.
Liegt wohl an der Achslast.
geschrieben von: dt8.de
Datum: 14.09.24 11:56
Die Rheinbahn dachte mit Alstombardier Lieferverzögerungen eingekauft zu haben. Siemens führt mit geplanten 29 Monaten.Dafür wurden die neuen Ulmer Avenio über ein Jahr früher als geplant ausgeliefert.
Könnte das nicht auch daran liegen, dass ein Angebot in alter (Bombardier-)Tradition abgegeben hat? Bei der 245 hatte Bombardier auch nur gewonnen, weil die Lok über Nacht ein paar hundert Tausend Euro billiger geworden ist als der Vectron.Das Standardmärchen vom Preisdrücker. Wann hat Siemens zuletzt eine Ausschreibung für 200er NV-Züge gewonnen (Desiro ML? Nein, Mireo? Nein. Desiro HC? Nein, nur 190 km/h)? Die Frage ist durchaus ernst, man weiß nicht alles. Stadler (Flirt200, Kiss200), Alstom (Stream200, HC/Max200), CAF (diverse Züge für Schweden, Frankreich usw.).. alle wollen nur Siemens unterbieten während Siemens weiterhin erfolgreich Mireo verkauft? Bei Siemens hakt es offensichtlich bei der Angebotserstellung von 200er Zügen, vmtl. weil diese seltener abgerufen werden und nicht am Fließband produziert werden können. Bei der ÖBB soll es an der fehlenden Eignung des Desiro HC gelegen haben und Siemens nicht mit einem Volldosto angetreten sein. Bis 186 Züge/3 Mrd. Eurowaren kein Anreiz.
Was allerdings an weniger Gewicht und damit weniger Energieverbrauch von Nachteil sein soll, musst du uns erklären. Und auch warum der Luftwiderstand, bei dem sich Coradia Max und Desiro HC sicher unterscheiden, bei 200 km/h keinen Einfluss haben soll.Von einem fehlenden Einfluss des Luftwiderstands schrieb ich nichts, im Gegenteil. Ein bekannter Nutzer ohne Bezug zur Wahrheit hatte behauptet der Desiro HC sei leichter und kann deshalb die gleichen Fahrleistungen mit 4 MW erreichen. Eine geringe Masse ist gut, nur gibt es keinen Vergleich mit einem Desiro HC RRX 200, weil dieser noch nicht bestellt wurde und für das Erreichen der 200 km/h im geforderten Zeitfenster auch nicht maßgeblich. Der Energieverbrauch war offensichtlich Bestandteil der Ausschreibung, BW bezieht sich bei der Bestellung auf diesen. Alstom konnte offensichtlich auch mit einem schwereren Zug gewinnen. Die Ausschreibung war weitaus umfangreicher, bspw. bei der Zugbeeinflussung.
geschrieben von: X73900
Datum: 15.09.24 18:39
Doch auch die Alstom Coradia Max sollen nach Freudenstadt fahren. Wenn der Gäubahntunnel fertig ist soll, soll der MEX 18 im 60 Minuten Takt von Heilbronn über Stuttgart nach Freudenstadt Hbf fahren.Verstehe ich dies richtig, dass es um den Fahrzeugeinsatz nach der Fertigstellung des 11 Kilometer langen Pfaffensteigtunnels geht, für den aktuell das Planfeststellungsverfahren läuft, mit dessen Bau aber noch nicht begonnen wurde?
Vermutlich bis zur Fertigstellung des Gäubahntunnel (wenn der Tunnelüberhaupt kommt) und die Gäubahn in Vaihingen endet. Werden erstmal die Talent 2 eingesetzt, auch in Richtung Bodensee.
geschrieben von: wolfi71
Datum: 15.09.24 19:01
Matti der Kleine schrieb:Es ist nicht mal sicher, dass der kommt. Der wurde von einem CDUler kurz vor der Wahl aufs Tapet gebracht. Ob der Herr Bilger sich noch daran erinnert?Doch auch die Alstom Coradia Max sollen nach Freudenstadt fahren. Wenn der Gäubahntunnel fertig ist soll, soll der MEX 18 im 60 Minuten Takt von Heilbronn über Stuttgart nach Freudenstadt Hbf fahren.Verstehe ich dies richtig, dass es um den Fahrzeugeinsatz nach der Fertigstellung des 11 Kilometer langen Pfaffensteigtunnels geht, für den aktuell das Planfeststellungsverfahren läuft, mit dessen Bau aber noch begonnen wurde?
Vermutlich bis zur Fertigstellung des Gäubahntunnel (wenn der Tunnelüberhaupt kommt) und die Gäubahn in Vaihingen endet. Werden erstmal die Talent 2 eingesetzt, auch in Richtung Bodensee.
Dann scheint mir die Prüfung des nach der Tunnelinbetriebnahme einzusetzenden Fahrzeugmaterials und bis dahin denkbarer Arbeiten an Brücken nicht unbedingt viel zu spät angesetzt zu sein. Die diesbezügliche Kritik in manchen Beiträgen in diesem Diskussionsfaden ist dann vielleicht doch etwas zu scharf. Wer weiß schon genau, wann dieser Tunnel wirklich fertiggestellt werden wird?
Gruß
X73900
Die Fahrzeuge des Typs Alstom Coradia Max sind für die Strecke von Eutingen im Gäu nach Freudenstadt zu schwer. Problematische sind die drei großen Brücken. Aktuell gilt auf der Strecke die Streckenklasse C2. Die neuen Fahrzeuge haben aber D4 als Streckenklasse.Klasse D4 wären wären ja richtige Schwergewichte... Wie soll denn das sein? Solch ein Zug würde ja einen ganz schön hohen Stromverbrauch haben für das Rumschleppen des Übergewichts...
Aus diesem Grund sucht die NVBW einen Dienstleister für eine Machbarkeitsstudie. Diese besteht aus 3 Bausteinenen.
Baustein 1: Einsatz von alternativen Fahrzeugen und Änderungen des geplanten Fahrplans
Baustein 2: Ertüchtigung der Brücken auf Streckenklasse D4.
Baustein 3 ( Optional): Möglichkeiten zur beschleunigt der Züge auf anderen Abschnitten zwischen Stuttgart und Freudenstadt.
Sollte andere Fahrzeuge eingesetzt werden. Sind dies langsamer da die Höchstgeschwindigkeit im Pfaffsteigtunnel nicht ausgefahren werden kann. Und das geplante Fahrplan Konzept nicht funktioniert.
Zwei von drei Brücken haben noch eine Rest Nutzung bis 2050 und müssen spätestens dann erneuert werden. Und das wird definitiv nicht billig.
Die Bahnsteige zwischen Eutingen und Freudenstadt sind auch noch zu kurz für 2x Coradia Max. Und müssen verlängert werden.
[www.nvbw.de]
geschrieben von: Baleine rouge
Datum: 18.09.24 19:08
Matti der Kleine schrieb:Das mit dem Gewicht ist relativ. Hohes Gewicht gibt auch viel Energie in die Nutzbremse.Die Fahrzeuge des Typs Alstom Coradia Max sind für die Strecke von Eutingen im Gäu nach Freudenstadt zu schwer. Problematische sind die drei großen Brücken. Aktuell gilt auf der Strecke die Streckenklasse C2. Die neuen Fahrzeuge haben aber D4 als Streckenklasse.Klasse D4 wären wären ja richtige Schwergewichte... Wie soll denn das sein? Solch ein Zug würde ja einen ganz schön hohen Stromverbrauch haben für das Rumschleppen des Übergewichts...
Aus diesem Grund sucht die NVBW einen Dienstleister für eine Machbarkeitsstudie. Diese besteht aus 3 Bausteinenen.
Baustein 1: Einsatz von alternativen Fahrzeugen und Änderungen des geplanten Fahrplans
Baustein 2: Ertüchtigung der Brücken auf Streckenklasse D4.
Baustein 3 ( Optional): Möglichkeiten zur beschleunigt der Züge auf anderen Abschnitten zwischen Stuttgart und Freudenstadt.
Sollte andere Fahrzeuge eingesetzt werden. Sind dies langsamer da die Höchstgeschwindigkeit im Pfaffsteigtunnel nicht ausgefahren werden kann. Und das geplante Fahrplan Konzept nicht funktioniert.
Zwei von drei Brücken haben noch eine Rest Nutzung bis 2050 und müssen spätestens dann erneuert werden. Und das wird definitiv nicht billig.
Die Bahnsteige zwischen Eutingen und Freudenstadt sind auch noch zu kurz für 2x Coradia Max. Und müssen verlängert werden.
[www.nvbw.de]
Kann es sein, dass hier die Fachleute mit ihrem Job heillos überfordert sind?
Das mit dem Gewicht ist relativ. Hohes Gewicht gibt auch viel Energie in die Nutzbremse....und muss vorher beschleunigt werden, und vorher den Berg hinaufgetragen werden!
geschrieben von: Rudolf Meintel
Datum: 22.09.24 00:57
geschrieben von: wolfi71
Datum: 22.09.24 10:05
geschrieben von: Stupor Mundi
Datum: 22.09.24 10:56
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