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DREHSCHEIBE - Sonderhefte / Bücher
Andreas Christopher, Walter Söhnlein
Geschichte und Bahnen der Aktiengesellschaft für Verkehrswesen
Lenz & Co., Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft, Transdev
Band 1: Geschichte und Bahnen im Osten
256 Seiten, 400 Abbildungen, zweifarbiger Druck, Format A4, fester Einband, Sh 35 (2017)

Friedrich Lenz formte zusammen mit Carl Fürstenberg den größten Privatbahnkonzern Deutschlands. Gleich nach dem Erlass des preußischen Kleinbahngesetzes im Jahre 1892 gründeten sie die Firma Lenz & Co. GmbH. Während Lenz der Techniker war und mit seiner Mannschaft die Bahnen baute und betrieb, war Carl Fürstenberg mit seiner Berliner Handels-Gesellschaft der Geldgeber.
Eine Klein- oder Nebenbahn war damals der aktuelle Stand der Technik. Sie war nichts Altmodisches oder Rückständiges, wie man heute vielleicht vermuten könnte. Ein Bahnanschluss war für den ländlischen Raum damals ein absolutes Muss - Gemeinden ohne Bahnanschluss fielen wirtschaftlich zurück. Dies ist in etwa vergleichbar mit der Erschließung durch Breitbandnetze in der heutigen Zeit.
Mit dem Bau und Betrieb von Klein- und Nebenbahnen konnte man damals gutes Geld verdienen. Die Geschäfte von Lenz & Co und der Aktiengesellschaft für Verkehrswesen (AGV) florierten. Allerdings dauerte die Blütezeit nur gut 20 Jahre und endete mit dem Ersten Weltkrieg. Nach Kriegsende waren die Zeiten wirtschaftlich sehr schwierig, was sich auch bei den Bahnen bemerkbar machte. Zudem kam langsam der motorisierte Straßenverkehr auf, der sich zur großen Konkurrenz für die Eisenbahnen entwickelte.
Inzwischen hatte bei Lenz & Co und der Aktiengesellschaft für Verkehrswesen Erich Lübbert das Sagen. Er kaufte Ende der 1920er Jahre weitere Privatbahnkonzerne und ermöglichte durch die nun erreichte Größe des Unternehmens und sparsame Betriebsführung das Überleben. Auch als nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Bahnen der AGV in Russland, Polen und der DDR lagen und enteignet wurden, blieben viele Bahnen auf dem Gebiet der Bundesrepublik in Konzernbesitz. Ein neues Standbein wurde nun verstärkt durch Beteiligungen an Industrieunternehmen aufgebaut. Bis 1997 existierte die Aktiengesellschaft für Industrie und Verkehr, wie sie nun hieß, als Verkehrsunternehmen, verkaufte dann ihre Verkehrs- und Industriebeteiligungen und betätigte sich - wenig erfolgreich - ausschließlich als Immobilienunternehmen. Die Verkehrsaktivitäten wurden an Investoren verkauft. Unter französischer Hand ist man, unter Namensänderung zunächst auf Connex, später Veolia und heute Transdev, noch heute aktiv und dabei seit der Bahnreform wirtschaftlich wieder so erfolgreich wie hundert Jahre zuvor.
Dieses Buch erzählt die spannende Unternehmensgeschichte des Lenz- und AGV-Privatbahnimperiums und entwirrt die komplizierten Zusammenhänge innerhalb der Gesellschaften. Den Schwerpunkt bildet die Beschreibung der rund 200 Bahnen des Konzerns. Bisher gab es über die Lenz-Bahnen noch keine zusammenfassende Arbeit, sondern nur über einzelne Bahnen und Teilaspekte der Lenz- und AGV-Geschichte. Diese Lücke soll mit dieser zweiteiligen Buchserie geschlossen werden.

erscheint im Februar 2017, Vorbestellpreis 25,- Euro bis zum 31.1.17, danach 29,50 Euro
25,00 Euro
Dieter Riehemann
Die Tecklenburger Nordbahn
Geschichte der Kleinbahnstrecke Rheine - Recke - Osnabrück
240 Seiten A4, 540 Abbildungen, teilweise in Farbe, fester Einband. Sh 34 (2015).

Als in den 1890er Jahren die ersten Überlegungen angestellt wurden, wie das nördliche Tecklenburger Land am besten einen Eisenbahnanschluss erhalten könnte, stand zunächst das Projekt einer normalspurigen Nebenbahn von Bramsche nach Hörstel mit Anschluss an den Dortmund-Ems-Kanal im Raum. Konkret geplant wurde dann aber eine 600 mm-spurige Kleinbahn vom Piesberg bei Osnabrück nach Hörstel, realisiert schließlich eine Meterspurbahn von Osnabrück-Eversburg über Mettingen und Recke nach Rheine. Diese von 1903 bis 1905 in Etappen eröffnete und 1935 auf Regelspur umgebaute Kleinbahn wechselte mehrfach ihren Firmennamen; eingeprägt hat sich bis heute die zwischen 1935 und 1979 geführte Bezeichnung "Tecklenburger Nordbahn".
Ab 1960 verlagerte die Nordbahn, dem damaligen Trend folgend, den Personenverkehr schrittweise auf Straßenbusse. Seit den 1990er Jahren gibt es aber Bestrebungen, zwischen Recke und dem Oberzentrum Osnabrück wieder Personennahverkehr auf der Schiene anzubieten. Vielleicht ist das die große Chance, wenigstens den östlichen Teil der Nordbahn dauerhaft im Bestand zu sichern, denn seit 2013 ruht der planmäßige Güterverkehr auf der gesamten Stammstrecke zwischen Osnabrück-Eversburg und Rheine-Stadtberg.
Das Bahnunternehmen stand überregional selten im Rampenlicht, erbrachte mit seinem äußerst interessanten Fahrzeugpark aber enorme Transportleistungen. Zwischen 1903 und 2012 rollten rund 12 Mio. Tonnen Güter über die Kleinbahnstrecke und etwa 20 Mio. Fahrgäste nutzten die bis 1967 verkehrenden Reisezüge. Die Geschichte der Nordbahn mit ihren vielen Besonderheiten, Höhen und Tiefen ist Gegentand dieses umfangreich bebilderten Buches.
36,00 Euro
Andreas Christopher, Helge Deutgen
Torfbahnen in Deutschland
160 Seiten A4, 280 Abbildungen, vollständig in Farbe, fester Einband. Sh 32 (2014).

Feldbahnen waren einst in vielen Industriezweigen ein wichtiges Transportmittel, das sich heute nur noch in Torfwerken ein letztes Refugium erhalten konnte. Neben alten Lokomotiven und Wagen auf abenteuerlicher Streckenführung findet man hier aber auch moderne Fahrzeuge auf fast eisenbahnmäßig verlegten Strecken.
In der vollständig überarbeiteten und erweiterten Neuauflage werden sämtliche Torfbahnen in Deutschland beschrieben, die nach 2000 noch in Betrieb waren bzw. noch in Betrieb sind. Zahlreiche Fotos, detaillierte Fahrzeuglisten und Karten liefern eine aktuelle und umfassende Übersicht.
29,50 Euro
Andreas Christopher, Walter Söhnlein.
Von der Weiltalbahn, Homburg-Usinger Bahn und Solmsbachtalbahn zur Erfolgsgeschichte Taunusbahn
160 Seiten, ca. 300 Abbildungen, zum größten Teil in Farbe, Format A4, fester Einband, Sh 31 (2013)

Die meisten Eisenbahnbücher über Nebenstrecken geben einen Rückblick auf viele Jahrzehnte eines mehr oder weniger erfolgreichen Betriebes und enden in der bedauerlichen Feststellung, dass die anfangs mit so vielen Hoffnungen und guten Wünschen begonnene Arbeit leider ein unrühmliches Ende gefunden habe. Hier ist es anders: Die Taunusbahn kann zwar auch schon auf einen Ursprung im 19. Jahrhundert zurückblicken, aber der unmittelbare Anlass dieser Schrift, die Umwandlung in eine kommunale nichtbundeseigene Eisenbahn, liegt erst rund zwei Jahrzehnte zurück und - vor allem - es ist eine Erfolgsgeschichte, die noch nicht abgeschlossen ist, sondern eine weiterhin erfreuliche Entwicklung erwarten lässt. Aber natürlich kommt in diesem Buch auch die historische Entwicklung des Nebenbahnnetzes im Osttaunus nicht zu kurz. Sehr viele Fotos und Zeichnungen sowie zeitgenössische Darstellungen ergänzen den laufenden Text.
29,50 Euro
Joachim Leitsch, Harald Sydow
Bergbaudampflokomotiven in Nordrhein-Westfalen
328 Seiten, 260 Fotos und Zeichnungen, teilweise in Farbe, Format: 17 x 24 cm, fester Einband, Sh 30 (2011)

Die beiden Autoren Joachim Leitsch und Harald Sydow forschen bereits seit über 20 Jahren nach der Geschichte der regelspurigen Dampflokomotiven der Steinkohlenzechen in Nordrhein-Westfalen. Seit der Erstauflage dieses Buches im Jahre 1997 haben sich viele neue Quellen, bislang unbekannte Dokumente und Fotos sowie unzählige weitere Informationen, Hinweise und Ergänzungen ergeben.
In der umfassend erweiterten Neuauflage werden die Dampflokomotiven der großen Bergbaukonzerne sowie der über 180 einzelnen Schachtanlagen im Ruhrgebiet, im Aachener Revier und in Ibbenbüren in umfangreichen Fahrzeuglisten vorgestellt, ergänzt um Angaben zu Umfirmierungen, Nebenbetrieben und Stilllegungen der Anlagen sowie zu Herkunft und Verbleib der Lokomotiven. Mit der Auflistung der Zechen und ihrer Fahrzeugbestände in tabellarischer Form ist dieses Buch als Nachschlagewerk konzipiert. Die wichtigsten Fahrzeugtypen werden außerdem in Datenblättern vorgestellt. Über 260 Fotos und Zeichnungen dokumentieren die Arbeit der Zechen-Eisenbahnen und den Betrieb ihrer Dampflokomotiven.
24,80 Euro
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