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Rückblende
geschrieben von: Julian en voyage (194) am: 21.05.16, 17:10
Bis zur Jahrtausendwende gehörten die rot-cremefarbenen "Caravelles", einer DER Triebwagen-Klassiker der SNCF, auf der Strecke Colmar - Metzeral, die das Münstertal am östlichen Rand der Vogesen erschließt, zum gewohnten Bild. Seitdem jedoch haben die "Baleines" der Reihe X 73500 und in jüngster Vergangenheit zunehmend auch AGC den Planbetrieb übernommen.

Am 8. Mai 2016 allerdings kam der im Originalzustand erhaltene X 4395 des Train Thur Doller Alsace (TTDA) im Zuge eines umfangreichen Sonderfahrtenprogramms rund um Colmar mit mehreren Hin- und Rückfahrten auch ins frühlingshafte Münstertal. Und das Ganze bei tollem Wetter, das den Ausflug zum entspannten Wochenend-Trip werden ließ! Flammkuchen und Münsterkäse gehörten natürlich ebenso dazu...;) Vielen Dank an dieser Stelle an alle Organisatoren, insbesondere die Zugmannschaft des TTDA!

[www.train-doller.org]

Festhalten konnten wir die erste Hinfahrt als Train spécial 20120 (Colmar - Metzeral) an diesem ländlichen Idyll unweit von Wihr-au-Val. Während sich im Hintergrund die teilweise noch schneebedeckten Gipfel des Vogesenhauptkamms rund um den 1306 Meter hohen Gazon du Faing erheben, schweift der Blick rechts zur oberhalb der Weinberge und des Ortskerns von Wihr gelegenen Chapelle Sainte-Croix von 1736.

Datum: 08.05.2016 Ort: Wihr-au-Val [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-X 4300 Fahrzeugeinsteller: Train Thur Doller Alsace (TTDA)
Kategorie: Zug schräg von vorn

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La Bête du Gévaudan
geschrieben von: Julian en voyage (194) am: 14.05.16, 15:06
Unter diesem Namen (deutsch: Bestie des Gévaudan) bekannt geworden ist eine bis heute nicht zweifelsfrei aufgeklärte Serie tödlicher Raubtierangriffe im dünn besiedelten Gévaudan zwischen 1764 und 1767. Als historisch weitgehend gesichert gelten kann, dass zwischen dem 30. Juni 1764 (Tod einer jungen Hirtin bei Saint-Étienne-de-Lugdarès) und dem Sommer 1767 in dem Gebiet, das in etwa dem heutigen Département Lozère im südlichen Massif Central entspricht, an die 100 Menschen ihre unfreiwillige Begegnung mit einem oder mehreren (mutmaßlichen) Wölfen mit dem Leben bezahlen mussten. In etwa gleich viele Opfer wurden im selben Zeitraum teilweise schwer verletzt. Diese ungewöhnlich hohe Zahl derart tragischer Vorfälle führte nicht nur zahlreiche Jäger und abenteuerlustige Hasardeure - zwischenzeitlich war ein Kopfgeld in Höhe von 9000 Livres (ca. 90.000 €) für die Ergreifung der "Bestie" ausgesetzt - ins Niemandsland des Gévaudan, sondern beflügelte auch gleichermaßen Landbevölkerung und Geschichtsschreiber späterer Jahrzehnte und Jahrhunderte zu immer neuen Ausschmückungen, sodass die Grenzen zwischen wahren Begebenheiten und Mythos heute nur noch schwer zu ziehen sind...

Eine Bestie ist eine graue G 1000 BB von Vossloh nun natürlich nicht, wobei ich dennoch sofort an diese finstere Kreatur denken musste, als ich beim Durchstöbern meines Archivs auf dieses Fotos gestoßen bin. Zum einen ist der Ort des ersten behördlich registrierten Angriffs, Saint-Étienne-de-Lugdarès, keine zehn Kilometer vom Fotopunkt entfernt, zum anderen kann man sich beim Warten in dieser einsamen und rauen, vom Wetter gezeichneten Landschaft wahrhaftig vorstellen, dass irgendwo im Unterholz ein Wolf auf seine Beute lauert... Auch der - bewusst mit ins Bild einbezogene - tote Baum wirkt nicht gerade heimelig.

Für die eher an der Gegenwart Interessierten seien noch folgende Daten ergänzt: Der nachmittägliche ECR-Holzleerzug 62444 (Tarascon - Langeac) überquert am 20. August 2013 bei Laveyrune gerade den noch jungen Allier und damit auch die Grenze zwischen den Départements Lozère und Ardèche. Wenige Minuten zuvor hat er den Abzweigbahnhof La Bastide-Saint-Laurent-les-Bains passiert, wo die Nebenbahn nach Mende/Le Monastier die "Ligne des Cévennes" westwärts verlässt.

P.S.: Ein einzelnes aus meiner Sicht störendes Auto auf der sichtbaren Landstraße habe ich mittels Photoshop entfernt!

Datum: 20.08.2013 Ort: Laveyrune [info] Land: Europa: Frankreich
BR: 271,277 (alle Vossloh-Mittelführerstandsloks) Fahrzeugeinsteller: Euro Cargo Rail (ECR)
Kategorie: Zug schräg von vorn

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Mystische Normandie
geschrieben von: Julian en voyage (194) am: 05.05.16, 13:13
Wenn im Herbst der Nebel über der Normandie liegt und die Täler der kleinen Flüsse, die die typische Hügel- und Heckenlandschaft der "Bocage" durchziehen, unsichtbar werden lässt, herrscht eine ganz eigene, fast schon unwirkliche Stimmung in diesem nordwestlichen Zipfel Frankreichs unmittelbar an der Kanalküste. Nur örtlich ragen die Silhouetten einzelner Bäume oder einer der zahlreich vorhandenen gotischen Monumentalbauten aus dem Nebelmeer hervor...

Am Morgen des 19. September 2015 genoss ich diese Atmosphäre am Rande des sympathischen Städtchens Coutances, das außerhalb der Zeit des jährlich stattfindenden Jazzfestivals allerdings auch etwas verschlafen wirkt. Die 9000 Einwohner-Gemeinde, die der Halbinsel Cotentin ihren Namen einbrachte, dürfte allenfalls unter Kriegshistorikern (im Juli 1944 fanden in der Gegend schwere Kämpfe zwischen Alliierten und Wehrmacht statt) und Architekturinteressierten (dazu in einem späteren Foto-Beitrag mehr...;)) eine gewisse Bekanntheit genießen, während der Großteil der Touristen - auch in der Hochsaison - die Stadt zwischen Mont-Saint-Michel und Teppich von Bayeux links liegen lässt!

X 73647, unterwegs als TER 852613 (Caen - Coutances), wird seinen Zielbahnhof bald erreicht haben.


Datum: 19.09.2015 Ort: Coutances [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-X 73500 Fahrzeugeinsteller: SNCF
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 14 Punkte

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De plus en plus rare
geschrieben von: Julian en voyage (194) am: 23.04.16, 19:59
Die "Danseuses", deren Spitzname (auf deutsch: Tänzerinnen) von ihren schlechten Laufeigenschaften herrührt, sind aktuell die Lokfamilie, die wohl am weitesten oben auf der "Abschussliste" der SNCF steht. Weitgehend unbemerkt von der ausländischen Fanszene und auch unter französischen Hobbykollegen lange Zeit nicht gerade im Fokus stehend, wurde in den letzten Jahren sukzessive ein Großteil der Reihen BB 8500, 17000 und 25500 abgestellt, nachdem die 16500er schon seit 2011 nicht mehr in den Bestandslisten auftauchen. Beschleunigt wurde dieser Trend zuletzt durch die Ablieferung der Neubau-Triebwagen "Régiolis" und "Régio 2N" im großen Stil. Die klägliche Bilanz der übrig Gebliebenen sieht im Frühjahr 2016 wie folgt aus: 15 BB 8500 (zzgl. 2 Schneepflug-Loks), 41 BB 17000 und 35 BB 25500... Tendenz stetig sinkend!

Die Mehrsystem-Loks der Reihe 25500 sind mittlerweile, abgesehen vom bretonischen Exil rund um Rennes, planmäßig ausschließlich vor Nahverkehrszügen im (Nord-)Osten des Hexagons anzutreffen, was für einen Tagesausflug vom Oberrhein aus natürlich nicht ganz unpraktisch ist. ;)

So ging es für mich am 19. April 2016 nachmittags ins wunderschöne Doubstal, wo die sieben in Dijon stationierten Maschinen noch recht rege für TER Franche-Comté laufen. Auch das Wetter spielte an diesem Tag endlich einmal mit und bescherte mir einen sonnigen Frühlingstag par excellence. :) Nach einem kurzen, aber schweißtreibenden Aufstieg - die Temperaturen waren schon beinahe sommerlich - konnte ich vom Berghang oberhalb der Ortschaft Deluz den Blick ins Tal genießen. Neben der ehemaligen Papierfabrik und der Kirche samt ihrem für die Gegend so typischen, bunt gedeckten Ziegeldach rückt die Abendsonne auch den TER 894124 (Belfort - Dijon) mit BB 25653 ins richtige Licht.

Datum: 19.04.2016 Ort: Deluz [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-BB 25500 Fahrzeugeinsteller: SNCF
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Neue Farben auf alter Strecke
geschrieben von: Julian en voyage (194) am: 27.03.16, 19:57
Auf seine alten Tage bekommt der eingleisige Abschnitt Andora - San Lorenzo al Mare im Verlauf der ligurischen Küstenstrecke Genua - Ventimiglia (- Frankreich) auch noch Loks im neuen blau/silbernen Design des Regionalverkehrs, das das aktuell noch omnipräsente XMPR-Farbschema ablösen soll, zu sehen. Lange wird dieses Kapitel jedoch nicht währen, denn im Laufe des Jahres 2016 - man hört derzeit vom Fahrplanwechsel im Dezember - soll nach diversen verstrichenen Eröffnungsterminen, juristischen Auseinandersetzungen zwischen Auftraggeber und Bauunternehmen sowie ungeklärten die Verkehrsanbindung der neuen Bahnhöfe betreffenden Fragen schlussendlich die weitgehend im Tunnel verlaufende, 19 Kilometer lange Neubaustrecke in Betrieb gehen, die einen weiteren eingleisigen Engpass im Netz beseitigt, gleichzeitig aber auch das Todesurteil für einen der malerischsten Streckenabschnitte ganz Italiens besiegelt. Siehe dazu auch hier: [www.infrastrutture.regione.liguria.it]

Während eines Abschiedsbesuchs im Februar "stapelte" sich die illustre, international zusammengesetzte Fotografentruppe unter anderem auch auf engstem Raum oberhalb des Tunnelportals westlich von Imperia, von wo aus man einen wundervollen Blick auf die Altstadt von Porto Maurizio und die leichte Brandung des Mittelmeers genießt. Die zuvor erstandenen gekühlten Moretti und frischen Focacce machten das Glück perfekt - natürlich nur im Paket mit der E 464 und ihrem Regionale 6176 (Savona - Ventimiglia)...;)

Datum: 19.02.2016 Ort: Imperia P.M. [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E464 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Grenzgänger
geschrieben von: Julian en voyage (194) am: 08.03.16, 18:02
Über Jahre hinweg sah der Grenzübergang Ventimiglia - abgesehen vom einmal pro Woche verkehrenden Nachtzug Moskau - Nizza u. z. der russischen Staatsbahn RŽD - keine durchgehenden Personenzüge von Frankreich nach Italien mehr. Umsteigen war angesagt, seitdem sich die beiden Staatsbahnen aus dem gemeinsamen internationalen Verkehr auf dieser Achse zurückgezogen hatten... Seit Dezember 2014 jedoch bietet Thello, eine Société par actions simplifié (SAS), deren Anteile von Trenitalia und dem französischen Verkehrskonzern Transdev gehalten werden, wieder ein Zugpaar zwischen Marseille und Mailand an, seit April 2015 ergänzt um zwei weitere Zugpaare von/bis Nizza. Eine erfreuliche Entwicklung! :)

Am 19. Februar war der morgendliche Schuss auf EC 139 (Nice Ville - Milano Centrale) kurz vor Erreichen des Grenz-, System- und Lokwechselbahnhofs Ventimiglia eher Nebenprodukt einer Abschiedstour, die dem eingleisigen Streckenabschnitt entlang der ligurischen Küste rund um Imperia gewidmet war. Doch auch Nebenprodukte können manchmal sehr, sehr schön sein. ;) Das Warten an diesem noch etwas frischen Morgen hat jedenfalls extrem gute Laune gemacht: Eine langsam wärmer werdende Sonne, der wunderbare Blick aufs Mittelmeer sowie die steil aufragenden Flanken der Seealpen und nicht zuletzt auch die ungewöhnlich starke Brandung, die stetig neue Gischtkronen auf den schmalen Strand zutrieb.

P.S.: Ein Graffito an der Stützmauer, das halb vom Zug verdeckt war und diesem eine unschöne "Krone" aufgesetzt hätte, wurde per Stempel-Werkzeug eliminiert...;)

Datum: 19.02.2016 Ort: Ventimiglia [info] Land: Europa: Italien
BR: FR-BB 36000 Fahrzeugeinsteller: Thello
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 14 Punkte

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Schattendasein
geschrieben von: Julian en voyage (194) am: 10.02.16, 13:01
Eher ein Schattendasein führen die vergleichsweise selten von der fotografierenden Zunft besuchten Strecken im südlichen Burgund rund um Paray-le-Monial, Montchanin und Étang-sur-Arroux. Aus meiner Sicht zu Unrecht, denn allesamt sind sie nicht elektrifiziert, weisen teilweise noch Telegrafenleitungen auf und führen durch die wunderschöne, mit knorrigen Solitärbäumen und saftigen Viehweiden gespickte Hügellandschaft des südlichen Morvan, des Charolais und des Autonois! Mit dieser Aufnahme möchte ich also einmal eine Lanze brechen für eine Reise in diesen Landstrich, der neben der tollen Landschaft auch einen durchaus abwechslungsreichen Bahnbetrieb zu bieten hat, wenn auch ganz ohne BB 67400, "Nez cassé" und Co. ;)

Zum "Potpourri" der hier eingesetzten Baureihen zählt unter anderem die BB 60000 von SNCF Fret, die mit 175 zwischen 2007 und 2011 von Vossloh España gelieferten Exemplaren derzeit die zahlenmäßig größte französische (Strecken-)Diesellokbaureihe darstellt.

Am 12. März 2015 hatten wir uns zum Tagesausklang unweit des Friedhofs der kleinen Gemeinde Mesvres ein gemütliches Plätzchen in der langsam schwächer werdenden Vorfrühjahrssonne gesucht, um die Rückfahrt der BB 60108 mit FRET 419311 (Étang-sur-Arroux - Montchanin) abzuwarten. Im Bahnhof Étang, wo die Strecke in Richtung Autun (bis ca. 2011/2012 weiter nach Saulieu und Avallon...) von der Hauptbahn (Dijon -) Chagny - Nevers abzweigt, hat der Zug lediglich die Fahrtrichtung gewechselt, nachdem er zuvor die Gleisanschlüsse der metallverarbeitenden Industrie von Le Creusot bedient hatte. Eine klassische Übergabe also, im Frankreich des Jahres 2015 auch keine allzu oft vorkommende Spezies mehr!

Im Hintergrund erheben sich die südlichen Ausläufer des Morvan mit dem 821 Meter hohen Mont Beuvray, auf dessen Gipfel das Oppidum von Bibracte, der alten Hauptstadt des gallischen Stammes der Haeduer, liegt. Ansonsten ist das dicht bewaldete und dünn besiedelte Granitmassiv, seit 1970 als "Parc naturel régional du Morvan" geschützt, für seine üppigen Wildbestände bekannt.

Datum: 12.03.2015 Ort: Mesvres [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-BB 60000 Fahrzeugeinsteller: SNCF
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Pain au chocolat
geschrieben von: Julian en voyage (194) am: 06.02.16, 21:04
Das Pain au chocolat ist ein aus Plunder- oder Blätterteig bestehendes, mit Schokolade gefülltes und - nebenbei bemerkt - ausgesprochen leckeres französisches Feingebäck. So weit, so gut! Was das jedoch mit dem obenstehenden Bild zu tun hat, mag sich der ein oder andere Betrachter jetzt sicher fragen...

Die Erklärung ist recht trivial: An jenem Oktobermorgen war ich in aller Herrgottsfrühe eher missmutig, unmotiviert und hungrig aus dem Hotel in Cannes gestolpert, um mit Sebastian ins Esterelmassiv zu fahren. Auch die spektakulären, mir aber inzwischen bestens bekannten Felsformationen aus rotem Porphyr konnten keine wirkliche Begeisterung aufkommen lassen... Schlagartig änderte sich das jedoch, nachdem ich dem Bäcker im benachbarten Agay einen Besuch abgestattet und mich dort mit einer prall gefüllten Tüte noch warmer und frisch duftender Pains au chocolat eingedeckt hatte, die ich mir beim Warten auf die am Mittelmeer entlang fahrenden Züge einverleiben konnte. ;)

Vollends perfekt war das Glück dann, als um kurz vor neun die glänzende BB 22335 (bei der betongrauen Livrée alles andere als selbstverständlich...) mit INT 4283 (Straßburg - Nizza) unweit des Cap Roux bei Anthéor um die Kurve bog. Als besonderes Gimmick lief an erster Stelle hinter der Lok zudem ein Liegewagen in der älteren blau-weißen Farbgebung im Zugverband mit.

Nach links hin fiel der Blick an diesem ungewöhnlich klaren Morgen über das auf einem Hügel gelegene Anthéor bis hin zu jener Halbinsel am Fuße des Massif des Maures, auf der unter anderem der Schickeria-Ort Saint-Tropez liegt.

Datum: 24.10.2014 Ort: Anthéor [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-BB 22200 Fahrzeugeinsteller: SNCF
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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La Ligne des Alpes
geschrieben von: Julian en voyage (194) am: 16.01.16, 17:31
Die Strecke von Grenoble über Aspres-sur-Buëch nach Veynes, vielen besser bekannt als "Ligne des Alpes", zählt ohne Zweifel zu den landschaftlich herausragenden Eisenbahnlinien Frankreichs. Mit Hilfe unzähliger Tunnels, Brücken und Kehrschleifen windet sie sich von ihrem Ausgangspunkt, der auf 212 Metern über dem Meer gelegenen Präfektur des Départements Isère, bis hinauf zum Col de la Croix-Haute (1167m), um von dort entlang des Buëch wieder abzufallen, ehe in Aspres (761m) die Vereinigung mit der Strecke aus Livron-sur-Drôme/Valence erreicht wird. Die letzten Streckenkilometer bis zur alten Eisenbahnerstadt Veynes teilen sich beide Linien dann...

Am 3. März 2013 waren wir ab dem Nachmittag an der verschneiten "Ligne des Alpes" unterwegs, nachdem bereits morgens die Ski-Sonderzüge nach Briançon anlässlich der 'Pointes hivernales' auf die Chips der zahlreichen anwesenden Fotografen gewandert waren: [www.drehscheibe-online.de]

Als der aus einer 'Triplette' X 73500 bestehende TER 885611 (Grenoble - Gap) unweit des kleinen Weilers Les Lussettes, der unten rechts im Bergschatten noch andeutungsweise erkennbar ist, den Viaduc des Fauries überquerte, hatte er den Scheitelpunkt der Strecke vor einigen Minuten überwunden und war bereits auf Talfahrt. Nächster Halt: Lus-la-Croix-Haute!

Zuletzt bearbeitet am 03.02.16, 10:25

Datum: 03.03.2013 Ort: Les Lussettes [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-X 73500 Fahrzeugeinsteller: SNCF
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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En plein cœur de la forêt de Retz
geschrieben von: Julian en voyage (194) am: 10.01.16, 13:35
Es gibt sie immer wieder, diese vollkommen ungeplanten Fotos, die einfach aus der Situation heraus entstehen. In der Eisenbahnfotografie sicher deutlich seltener, als auf anderen Gebieten, aber sie kommen vor... So war es auch bei diesem "Schuss" vom 27. März 2015: Eigentlich hatte ich meine beiden Tagesziele, eine RIB-Garnitur auf der Marnebrücke bei Mary und den zu diesem Zeitpunkt letzten lokbespannten Zug zwischen Laon und Paris, schon im Kasten und war auf dem Rückweg in Richtung Soissons/Reims. Auf der Suche nach einem Bäcker und einer Tankstelle machte ich allerdings einen kleinen Schlenker über Villers-Cotterêts, anstatt auf der direkten Route nationale zu bleiben. Als ich ein Stück hinter dem Ortsausgang über eine Brücke fuhr, schweifte der Blick kurz nach rechts - Und siehe da: Das war doch was! Das noch winterliche Gegenlicht fiel im idealen Winkel in einen Einschnitt, in dem noch leichter Restnebel umher waberte. Da musste natürlich ein kleines Wendemanöver eingeleitet und der nächste TER noch abgewartet werden. ;)

Um 8:37 Uhr kam er dann vorbei, der TER 849912 (Laon - Paris Nord), der aus einer BiBi-Doppeltraktion mit B 82672 an der Spitze bestand. Links und rechts der Strecke erstreckt sich der Forêt domaniale de Retz, mit einer Fläche von ca. 13.000 Hektar eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Frankreichs. Einst, zu Zeiten Ludwigs XIV. wurde es gar als das edelste und bestbepflanzte des Königreichs bezeichnet. Und auch heute noch kann einen der Wald, obwohl von mehreren Verkehrswegen durchschnitten, verzaubern, besonders im Winter und beginnenden Frühjahr, wenn das Licht der tief stehenden Sonne die noch vom Vorjahr übrig gebliebenen Blätter an den Bäumen und auf dem Waldboden zum Glänzen bringt!

Datum: 27.03.2015 Ort: Villers-Cotterêts [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-B 82500 Fahrzeugeinsteller: SNCF
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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