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DB PM: Wiederinbetriebnahme Neigetechnik BR 612 in Mitteldeutschland

geschrieben von: ebahner

Datum: 26.10.10 22:40

Die DB hat sich für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Wiederinbetriebnahme der Neigetechnik geäußert:

Für Sachsen: [www.deutschebahn.com]
Für Sachsen-Anhalt: [www.deutschebahn.com]
Für Thüringen: [www.deutschebahn.com]

Na dann Fahrt frei.

(Siehe auch: [www.drehscheibe-foren.de])

Gruß ebahner

Re: DB PM: Wiederinbetriebnahme Neigetechnik BR 612 in Mitteldeutschland

geschrieben von: burovier

Datum: 26.10.10 23:00

ebahner schrieb:
-------------------------------------------------------
> Die DB hat sich für Sachsen, Sachsen-Anhalt und
> Thüringen zur Wiederinbetriebnahme der
> Neigetechnik geäußert:
>
> Für Sachsen:
> [www.deutschebahn.com]
> esseinformationen/ssat/ssat20101025b.html

Na, da bin ich ja mal gespannt, was das für den CLEX bedeutet. Nach dem, was bei SBB zu sehen war, soll sich ja die Fahrzeit von Chemnitz nach Leipzig ab 12.12.2010 auf über eine Stunde verlängern.

Thüringen ist Sachsen-Anhalt?

geschrieben von: locomotive breath

Datum: 26.10.10 23:07

[www.deutschebahn.com] führt nach Sachsen-Anhalt

[www.deutschebahn.com]
führt nach Thüringen

[www.deutschebahn.com]
führt nach Sachsen

<mir wäre beinahe der gleiche Fehlverlink passiert, wie dir! ;-) Also nichts für ungut! >
Bei der Einsatzplanung der Fahrzeugflotte musste DB Regio bundesweit einheitliche Priorisierungen nach fahrplantechnischen Auswirkungen vornehmen. In Sachsen-Anhalt werden die Fahrzeuge auf der Linie RE 4 Halle–Hannover im Laufe des Jahres 2011 wieder mit aktiver Neigetechnik in Betrieb gehen.

Um trotz der zunächst fehlenden Neigetechnik wesentliche Umsteigemöglichkeiten und Anschlüsse für die Reisenden weitgehend sicher zu stellen, nimmt die Deutsche Bahn fahrplantechnische Veränderungen im Jahresfahrplan 2011 vor.

_______________

In Thüringen werden die Fahrzeuge auf folgenden Linien schrittweise im ersten Halbjahr des Jahres 2011 wieder mit aktiver Neigetechnik in Betrieb gehen:

* RE 1 Göttingen–Chemnitz/ Zwickau
* RE 3 Erfurt–Altenburg
* RE 7 Erfurt–Würzburg
* RE 12 Hof–Gera
* RE 14 Erfurt–Meiningen

Um trotz der zunächst fehlenden Neigetechnik wesentliche Umsteigemöglichkeiten und Anschlüsse für die Reisenden weitgehend sicher zu stellen, nimmt die Deutsche Bahn fahrplantechnische Veränderungen im Jahresfahrplan 2011 bei der RE-Linie 7 Erfurt-Würzburg vor.

____________________

In Sachsen setzt DB Regio Südost ab dem 12. Dezember auf folgenden Strecken wieder neigetechnikfähige Fahrzeuge der BR 612 ein:

* IRE 1 / RE 3 Dresden–Hof–Nürnberg
* RE 6 Chemnitz–Leipzig
* RE 16 Leipzig–Hof

Damit können ab diesem Zeitpunkt auch die Verkehrshalte in Reichenbach und Glauchau wieder ermöglicht werden.

Bei der Einsatzplanung der Fahrzeugflotte musste DB Regio bundesweit einheitliche Priorisierungen nach fahrplantechnischen Auswirkungen vornehmen. Auf der Verbindung

* RE 1 Göttingen–Chemnitz/Zwickau

können die Fahrzeuge deshalb erst schrittweise im Laufe des Jahres 2011 wieder mit aktiver Neigetechnik in Betrieb gehen.

______________________________________

Zu Bayern (Oberfranken) hatten wir bereits am 30.09. eine PM
[www.deutschebahn.com]

In Bayern können vor allem Reisende in Oberfranken wieder die schnellen Verbindungen nutzen. DB Regio Bayern setzt ab dem 12. Dezember für den Franken-Sachsen-Express zwischen Nürnberg und Dresden über Bayreuth wieder neigetechnikfähige Fahrzeuge der BR 612 ein.

Nach den derzeitigen Prognosen werden auch zwischen Hof, Markredwitz, Nürnberg sowie zwischen Nürnberg, Schwandorf und Regensburg Regionalexpresszüge wieder mit Neigetechnik und damit um einige Minuten schneller unterwegs sein. Bis Mitte 2011 sollen dann auch die Strecken im Saaletal und in Unterfranken folgen.

Einzelheiten zu den Fahrplänen wird die die DB in den kommenden Wochen mitteilen.

Mit freundlichem Gruß an alle konstruktiv mitarbeitenden und alle passiv mitlesenden Forumsteilnehmer
locomotive breath ( oder kurz l.b. ) _________________________________
PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!

Sed in primis ad fontes ipsos properandum! … Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen! (In Abwandlung von Erasmus von Rotterdam (1511))

Re: Thüringen ist Sachsen-Anhalt?

geschrieben von: guga

Datum: 27.10.10 00:02

Hallo,

oha, die Neigetechnik soll wieder funktionieren.
Da bin ich aber mal gespannt wie lange.
Der 611 und 612 ein Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst.
Sorry, mir tut jeder leid, der mit dem Zug fahren muss.
Wann werden eigentlich ausgemustert?
Gibts eigentlich jemand der gerne in diesen Sardinendosen fährt? Ich jedenfalls nicht.
Grüsse guga
P.S. Und immer auf die Lautsprecherdurchsage am Bahnsteig achten, falls einem neben einem 612 nicht schon vorher die Ohren weggeflogen sind.

Re: Thüringen ist Sachsen-Anhalt?

geschrieben von: elbeschaefchen

Datum: 27.10.10 00:14

guga schrieb:
-------------------------------------------------------

> Gibts eigentlich jemand der gerne in diesen
> Sardinendosen fährt? Ich jedenfalls nicht.


Hallo,

ich bin gerne mit der BR 612 gefahren

Liebe Grüße von Katrin

Wiederinbetriebnahme Neigetechnik BR 612 - Toll...

geschrieben von: Falko

Datum: 27.10.10 01:06

Hallo!

Und auch mit Neigetechnik wird man zwischen Leipzig und Chemnitz wieder keinen stabilen Fahrplan erreichen. Da kann man auch mit Neigetechnik fahren wie man will, mit rund 5 min Wendezeit in Leipzig und Chemnitz kann es auch zukünftig nicht gut gehen. Ich bin gespannt wie es wird und lasse mich gern positiv überraschen, nur mir fehlt der Glaube. Ich fahre die Strecke nun schon seit zwei Jahren, pünktlich ist man meist nicht gewesen, ob mit Neigetechnik oder mit Ersatzfahrplan. Nur die großen Verspätungen von 30min und mehr gibt es zum Glück (dank Ersatzfahrplan mit dritter Zuggarnitur) nicht mehr.

Grüße

Falko

Wie schwerwiegend ist (war) das Problem?

geschrieben von: heineken

Datum: 27.10.10 08:00

Hieß es vor einem Jahr nicht noch, daß es »nur« an der Beschaffenheit der turnusmäßig neu eingebauten Spindeln handelt?
Was ist denn an diesem Bauteil so kompliziert, daß man dafür derart viel Zeit benötigt?

Abgesehen von den Abstellungen und neigetechniklosen Zeiten wg. der Radsatzwellenproblematik hat die Neigetechnik doch ansonsten, zwar recht ruppig, aber halbwegs zuverlässig funktioniert!

Re: DB PM: Wiederinbetriebnahme Neigetechnik BR 612 in Mitteldeutschland

geschrieben von: lkf

Datum: 27.10.10 08:16

Und ab Fplwechsel soll auch wieder im Allgäu gekippelt werden.

Und wieso fährt Thüringen dann nicht schon Saalfeld - Lichtenfels?

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 27.10.10 09:47

Hallo,

wenn Thüringen schon zum Dezember 2010 bogenschnelle 612 erhält, wieso dauert es dann noch, bis "schrittweise im 1. Halbjahr" die ersten Züge neigen dürfen? Für die RE-Linie Saalfeld - Lichtenfels reichen doch rechnerisch 8 Züge aus - im Gegensatz zu den -zig benötigten VT für das Linien-Konglomerat auf der Achse Göttingen - Erfurt - Gera - Zwickau/Glauchau/Altenburg.

Oder will man in Erfurt die wertvollen Neige-612 nur nicht ins böse Ausland einsetzen?

Heiko

http://www.desiro.net/Wal.jpg

Re: Wie schwerwiegend ist (war) das Problem?

geschrieben von: Jens210460

Datum: 27.10.10 09:59

Hallo!
Ich kann mir nicht vorstellen,das es an den Spindeln lag.Es ist mir auf einer Fahrt nach Chemnitz 2 mal passiert,das der 612 sich in der Kurve aufgerichtet hat und das bei zulässiger Höchstgeschwindigkeit,worauf dann eine Zwangsbremsung erfolgte.Da würde ich die Ursache wohl eher in der Steuerung der Neigetechnik vermuten und das kann sehr umfangreich sein,da dort viele Komponenten zusammenwirken.
Gruß Jens

Re: Wiederinbetriebnahme Neigetechnik BR 612 - Toll...

geschrieben von: LoneStarr27

Datum: 27.10.10 10:11

Falko schrieb:
-------------------------------------------------------

> Und auch mit Neigetechnik wird man zwischen
> Leipzig und Chemnitz wieder keinen stabilen
> Fahrplan erreichen. Da kann man auch mit
> Neigetechnik fahren wie man will, mit rund 5 min
> Wendezeit in Leipzig und Chemnitz kann es auch
> zukünftig nicht gut gehen.
> Grüße
>
> Falko

Ich meine, du kannst hier etwas optimistischer sein. Es ist ja hier nicht nur die wieder in Betrieb genommene Neigetechnik, sondern es hat sich auch sonst noch was getan. Das Bahrmühlenviadukt ist fertig saniert, bringt pro Fahrt etwa 1 bis 2 Minuten. Und bis Fahrplanwechsel sind auch die Blocksignale zwischen Bad Lausick und Geithain in Betrieb. Damit sollte dort das Warten auf Abstand für RE und MRB weitgehend der Vergangenheit angehören. Bis Chemnitz Hbf mal fertig ist, dauerts zwar noch etwas, aber dann geht es dort auch schneller rein und wieder raus.
MfG

Jetzt geht die zweifelhafte Technik (erstmal) wieder in Betrieb

geschrieben von: Klaus Peterson

Datum: 27.10.10 10:14

10 Jahre Neigetechnik, welche wohl eher eine Folge von Pleiten und Pannen war, geht das Experiment am Fahrgast wieder weiter.
Wie lange will man diese den Fahrgästen noch zumuten? Mal ganz abgesehen davon, dass die Neigetechnik bei vielen Fahrgästen Magenprobleme hervorruft und daher vielfach unbeliebt ist.
BMW & CO wird es freuen.

Re: Wiederinbetriebnahme Neigetechnik BR 612 - Toll...

geschrieben von: 185.2

Datum: 27.10.10 11:16

Falko schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo!
>
> Und auch mit Neigetechnik wird man zwischen
> Leipzig und Chemnitz wieder keinen stabilen
> Fahrplan erreichen. Da kann man auch mit
> Neigetechnik fahren wie man will, mit rund 5 min
> Wendezeit in Leipzig und Chemnitz kann es auch
> zukünftig nicht gut gehen. Ich bin gespannt wie es
> wird und lasse mich gern positiv überraschen, nur
> mir fehlt der Glaube. Ich fahre die Strecke nun
> schon seit zwei Jahren, pünktlich ist man meist
> nicht gewesen, ob mit Neigetechnik oder mit
> Ersatzfahrplan. Nur die großen Verspätungen von
> 30min und mehr gibt es zum Glück (dank
> Ersatzfahrplan mit dritter Zuggarnitur) nicht
> mehr.
>
> Grüße
>
> Falko

Also ich fahre die Strecke seit über 5 Jahren. Als sie noch wackeln durften, waren sie doch meist pünklich. Ok Laut sind sie. Aber ich sitzt immer hinterm Führer. Denn hört man nüscht.

Mfg Marco

Mein Kanal zum Thema Straßenbahn und Eisenbahn
[www.youtube.com]

Och, ...

geschrieben von: NullAhnung

Datum: 27.10.10 11:27

Was ihr nur immer gegen die Neigetechnik habt, ich finde das cool, am liebsten würde ich mit den Zügen mit der vorgesehenen Neigetechnikgeschwindigkeit bei ausgeschalteter Neigetechnik fahren.

Re: Und wieso fährt Thüringen dann nicht schon Saalfeld - Lichtenfels?

geschrieben von: Sausebahner

Datum: 27.10.10 12:55

Hi,

weil die Linie Saalfeld - Lichtenfels von Regio Nordostbayern und Fahrzeugen aus Hof betrieben wird.
In Thüringen wird ab Fahrplanwechsel keine einzige Linie wackeln (ausser RE Leipzig - Hof), erst Schrittweise wenn mehr umgerüstete Fahrzeuge zur Verfügung stehen wird gewackelt.
Die Linie Saalfeld - Lichtenfels und Bayreuth - Lichtenfels - Würzburg soll ab Sommerfahrplan wieder wackeln (bis dahin gibt es keine Flügelzüge nach Hof, sondern nur ein Pendel Hof - Neuenmarkt-W)

Ah, die Zonengrenze ist wieder da...

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 27.10.10 13:10

"...weil die Linie Saalfeld - Lichtenfels von Regio Nordostbayern und Fahrzeugen aus Hof betrieben wird."

Ach so. Das wusste ich nicht: Nur:

Sollte es für den "integrierten Konzern", der man ja so fürchterlich gerne ist, nicht eine Selbstverständlichkeit sein, dass neige-fähige, aber aktuell vielleicht nicht benötigte Züge vorübergehend an das Nachbarland abgegeben werden? Erst Recht dann, wenn ein Teil der Linie im eigenen Land liegt?

Das ist ja fast wie bei den Kindern im Sandkasten: "Nein, du bekommst mein Förmchen nicht, auch wenn ich es gerade gar nicht brauche *aufstampf*"

Heiko

http://www.desiro.net/Wal.jpg

Re: Ah, die Zonengrenze ist wieder da...

geschrieben von: Node

Datum: 27.10.10 13:52

Der Zeuge Desiros schrieb:
-------------------------------------------------------
> Sollte es für den "integrierten Konzern", der man
> ja so fürchterlich gerne ist, nicht eine
> Selbstverständlichkeit sein, dass neige-fähige,
> aber aktuell vielleicht nicht benötigte Züge
> vorübergehend an das Nachbarland abgegeben werden?
> Erst Recht dann, wenn ein Teil der Linie im
> eigenen Land liegt?
>

Wozu sollte man das tun, wenn sich der Fahrplan auch so noch halten lässt und man da vermutlich wegen der L28 eh Verschiebungen vornehmen musste?

Ich finde die klare Priorisierung eigentlich gut, so gibt es Klarheit im Fahrplan, auch wenn Thüringen dadurch erstmal außen vor bleibt. In Sachsen und Oberfranken sind die Fahrzeitgewinne einfach am Größten und die Anschlußverluste in Hof und Nürnberg führten zu unkalkulierbaren Reiseketten.

Zum Komfort 612: Im Endabteil lässt es sich jeweils sehr gut aushalten, der Innenraum ist sicher nicht so toll, dafür sind die 612 um Welten zuverlässiger als 610 und 611. Ob es wirklich nochmal einen Nachfolger geben wird, der die gute NT der 610 mit der Zuverlässigkeit des 612 vereint wage ich zu bezweifeln, durch nach und nach erfolgende Elektrifizierung dürfte man auf lange Zeit mit den 612 auskommen, so unbeliebt sie bei den Kunden zu Recht auch sein mögen.

Re: Och, ...

geschrieben von: Klaus Peterson

Datum: 27.10.10 14:10

Das wäre wahrscheinlich deutlich genehmer, wenn auch nicht ungefährlich

Re: Ah, die Zonengrenze ist wieder da...

geschrieben von: ITF

Datum: 27.10.10 14:52

Node schrieb:
-------------------------------------------------------
>
> Zum Komfort 612: Im Endabteil lässt es sich jeweils sehr gut aushalten, der Innenraum ist
> sicher nicht so toll, dafür sind die 612 um Welten zuverlässiger als 610 und 611. Ob es wirklich
> nochmal einen Nachfolger geben wird, der die gute NT der 610 mit der Zuverlässigkeit des 612 vereint
> wage ich zu bezweifeln, durch nach und nach erfolgende Elektrifizierung dürfte man auf lange
> Zeit mit den 612 auskommen, so unbeliebt sie bei den Kunden zu Recht auch sein mögen.

Rheinland-Pfalz hat seinen Abschied aus der Neigetechnik mehr oder weniger vollzogen, zumindest ist er absehbar.

In Ländern wie Bayern, Sachsen oder Thüringen sehe ich nicht wie man dort die ITF Fahrpläne one Neigetechnik würde halten sollen.

Sammelantwort

geschrieben von: MD 612

Datum: 27.10.10 15:15

heineken
Hieß es vor einem Jahr nicht noch, daß es »nur« an der Beschaffenheit der turnusmäßig neu eingebauten Spindeln handelt?
Was ist denn an diesem Bauteil so kompliziert, daß man dafür derart viel Zeit benötigt?

Man wusste relativ schnell, dass die Ursache bei den Spindeln zu suchen ist. Es hat nur etwas gedauert herauszufinden, was denn da genau falsch gelaufen ist. Immerhin waren die Originalspindeln über zehn Jahre störungsfrei im Einsatz. Defekt waren ja ausschließlich neu gelieferte Ersatzspindeln. Und jetzt musste ein Hersteller gefunden werden, der in der Lage war, die benötigten Spindeln kurzfristig zu liefern.

Der Zeuge Desiros
wenn Thüringen schon zum Dezember 2010 bogenschnelle 612 erhält, wieso dauert es dann noch, bis "schrittweise im 1. Halbjahr" die ersten Züge neigen dürfen?

In der Pressemeldung steht ja auch nur allgemein, dass die ersten Fahrzeuge zum Fahrplanwechsel zur Verfügung stehen. Auch wenn es die Meldung für den Freistaat Thüringen ist, steht da nicht, dass auch Thüringer Fahrzeuge bereits fertig umgerüstet sein werden.

Der Zeuge Desiros
Oder will man in Erfurt die wertvollen Neige-612 nur nicht ins böse Ausland einsetzen?

Der Austausch unter den Betrieben untereinander klappt recht reibungslos, v.a. wenn es auch noch innerhalb einer Region ist. Aus verschiedenen Gründen waren im Frühjahr beispielsweise niedersächsische und anhaltinische Fahrzeuge auf dem CLEX unterwegs, dafür fuhren sächsische Wagen nach Hannover.

Jens210460
Ich kann mir nicht vorstellen,das es an den Spindeln lag.

Lag es aber doch.

Jens210460
Es ist mir auf einer Fahrt nach Chemnitz 2 mal passiert,das der 612 sich in der Kurve aufgerichtet hat und das bei zulässiger Höchstgeschwindigkeit,worauf dann eine Zwangsbremsung erfolgte.

Das kann viele Gründe haben, das ist nicht schön, aber auch nicht sicherheitsrelevant. Wenn die Steuerung ausschert oder aber die Energieversorgung unterbrochen wird (ein kurzzeitiger Generatorausfall passiert schnell einmal) stellt sich der Wagenkasten senkrecht und die Neigetechnik schaltet ab. Die Zwangsbremsung erfolgt, weil die aktuell gefahrene Geschwindigkeit dann urplötzlich unzulässig sein kann, weil sie im Neigetechnikbetrieb höher ist als im klassischen Betrieb ohne Neigetechnik.

NullAhnung
am liebsten würde ich mit den Zügen mit der vorgesehenen Neigetechnikgeschwindigkeit bei ausgeschalteter Neigetechnik fahren.

Diese Meinung änderst Du, wenn Du das das erste Mal erlebt hast.

Gruß Peter

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler

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