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 04 - Historische Bahn 

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Nov. 1979: Steam Safari: 4000km auf Südafrikas Gleisen, Teil 2 (m22B)

geschrieben von: HGG

Datum: 26.01.10 18:40

Teil 2: Von der Hauptstrecke auf die Nebenbahn:
Bloemfontein – Burgersdorp – Aliwal North – Lady Grey


Liebe HiFo-Gemeinde,

wenn 1979 ein Lokführer von seiner ‚Dolly’ schwärmte, meinte er nicht etwa ein weibliches Wesen aus Fleisch und Blut, sondern seine 19D, „weltweit einer der gelungensten Vierkupper überhaupt“, wie es Sir Nigel Gresley einmal ausdrückte.

‚Dolly’ – so nannten die Lokmannschaften die ebenso leicht zu bedienenden wie leistungsstarken class 19D Lokomotiven, die in erster Linie für den Einsatz auf Nebenstrecken konzipiert waren. Im Lauf dieser Beitragsreihe werden wir immer wieder mal dieser Baureihe begegnen. Im heutigen Beitrag befahren wir mit gleich zwei Loks dieses Typs die Nebenbahn von Burgersdorp bis Lady Grey.

Zuvor sind wir aber noch auf der ‚main line’, der Hauptstrecke unterwegs, und zwar mit 23 3300, der letzten betriebsfähigen Vertreterin einer Baureihe, die einst das Rückgrat der Dampftraktion auf Südafrikas Hauptstrecken darstellte. Dieser Loktyp wurde ausschließlich in Deutschland gebaut.

Bevor wir nun nach Bloemfontein gehen, wo der erste Teil endete, hier noch mal der link zu eben diesem Teil 1:

Nov. 1979: Steam Safari: 4000km auf Südafrikas Gleisen, Teil 1 (m26B) - Die ersten 423 km: Johannesburg – Germiston – Vereeniging – Kroonstadt – Bloemfontein





http://img46.imageshack.us/img46/3144/streckesteamsafarit2.jpg
Bild 27
Zuerst die Fahrtroute zum heutigen Beitrag, grün markiert: Wir fahren auf der eingleisigen nichtelektrifizierten Hauptstrecke von Bloemfontein 254 km Richtung Süden bis Burgersdorp. Von dort geht es nach einem Lokwechsel auf die Nebenbahn bis Aliwal North, von wo sich der Zug dann nach einigen Stunden Aufenthalt am Folgetag auf den Weg nach Lady Grey macht (Burgersdorp- Lady Grey: 118 km).





Von Bloemfontein nach Burgersdorp mit 23 3300


http://img204.imageshack.us/img204/9/8335kt.jpg
Bild 28
Montag, 05. November 1979, Bloemfontein. Eben hat sich 23 3300 vor den Steam Safari train, der an diesem Tag bereits 423 km hinter sich hat, gesetzt. Sie ist die letzte betriebsfähige Vertreterin ihrer Baureihe.



Zwischenbemerkung: SAR-class 23
1936, als es in Europa schon sehr nach Krieg aussah, bestellten die SAR 20 schwere 4-8-2 (2’D1) Lokomotiven, die als class 23 bezeichnet werden sollten. Aber dessen nicht genug, aufgrund der zunehmenden Kriegswahrscheinlichkeit erhöhte man die Bestellung um zusätzlich 116 Stück – dies, obwohl noch keine der ersten 20 Loks eingetroffen war geschweige denn getestet werden konnte. Aber die Rechnung ging auf: Knapp einen Monat vor Ausbruch des 2. Weltkriegs traf die letzte der 136 Loks per Schiff am Kap ein.

Alle Loks der class 23 wurden in Deutschland gebaut. Hersteller waren Henschel und die Berliner Maschinenbau AG.

Anfangs machten die Kessel der class 23 Probleme, vor allem wegen gebrochener Stehbolzen, aber bald hatte man alles im Griff. Die Dampflokomotiven der class 23 wurden zu einem unverzichtbaren Teil der SAR-Lokomotivflotte. Über viele Jahre bildeten diese Loks das Rückgrat der Dampftraktion auf den Kap-Hauptstrecken, insbesondere auf den Linien Touws River – Beauford West und De Aar – Kimberley – Klerksdorp. Ihr wuchtiges Aussehen wurde auch durch den 6achsigen Tender geprägt. Er fasste 41825 l bzw. 43190 l Wasser (die ersten 20 Loks bzw. die restlichen 116 Loks) neben 18,3 t Kohle. Das Dienstgewicht von Lok und Tender betrug 218,6 t bzw. 222,3 t !!!

Für einige 23er wurde sogar eine Stromlinienverkleidung in Betracht gezogen, aus Kosten-/Nutzengründen dann aber doch nicht realisiert.

Mit dem Erscheinen der Baureihe 25 und 25NC ab 1953, aber auch wegen zunehmender Elektrifizierung der Hauptlinien in der Kap-Region wurden die 23 weiter nördlich in den Orange Free State verlegt. Dort erledigten sie einen großen Teil der Personen- und Güterzugleistungen auf Hauptstrecken, u.a. zwischen Bloemfontein und Kimberley.

1979 sind die meisten 23er bereits Geschichte oder warten noch auf ihre Verschrottung. Die letzte betriebsfähige 23 gehört zum Fundus des Eisenbahnmuseums Johannesburg (das wiederum der SAR gehört) und wird ausschließlich für Sonderzugleistungen vorgehalten, es ist die 23 3300.



http://img62.imageshack.us/img62/7915/8343kt1.jpg
Bild 29
km 489, Rietwater station. 23 3300 nahe dem Wasserturm an einem für die SAR typischen Wasserkran: starr (nicht schwenkbar), das Ventil wird vom Tender aus bedient.


http://img109.imageshack.us/img109/3676/8344kt.jpg
Bild 30
Der Tender beginnt eben überzulaufen. Der mitfahrende Lokomotiv-Inspektor selbst schließt das Ventil des Wasserkrans (Dank an Stefan alias '52 2006' für den Hinweis auf den Lokomotiv-Inspektor).


http://img16.imageshack.us/img16/7585/8345akt.jpg
Bild 31
Während der 'Fireman' noch im Aschkasten stochert, zeigt der Lokomotiv-Inspektor schon mal in die Richtung, in die die Fahrt weitergeht ;-)


http://img109.imageshack.us/img109/6630/8350kt.jpg
Bild 32
Die Strecke bis Burgersdorp gibt landschaftlich nicht übermäßig viel her, aber der Sonnenuntergang hier ist einfach fantastisch.


http://img46.imageshack.us/img46/620/8352kt.jpg
Bild 33
km 564, Springfontein station. Unsere 23 hat umgesetzt, um erneut Wasser zu fassen. Am starren Doppel-Wasserkran könnten zwei Loks gleichzeitig nebeneinander Wasser fassen. Am Windleitblech trägt die 23 den Namen 'Kroonstad'. Rechts hinter der Lok erkennt man das Gleisdreieck zum Wenden von Lokomotiven.


http://img132.imageshack.us/img132/9837/8355kt.jpg
Bild 34
Blick über die Gleisanlagen von Springfontein, links das Stellwerk, rechts der kleine, recht moderne Lokschuppen mit zwei Dampfern.
In Springfontein teilt sich die Hauptstrecke in eine Linie nach Port Elizabeth und eine Linie nach East London. Wir fahren auf der Hauptstrecke Richtung East London weiter.


http://img204.imageshack.us/img204/4092/8357kt.jpg
Bild 35
15AR 1849, eine 4-8-2, spät in der Nacht mit einer Rangiergarnitur in Burgersdorp bei der Arbeit.
Der Ort liegt 1433 m hoch. Seit Milner Park Station/Johannesburg hat der Steam Safari train 677 km zurückgelegt.





Von Burgersdorp nach Lady Grey mit 19D 2699 und 19D 2719 / Wechsel auf die Nebenbahn


http://img46.imageshack.us/img46/6831/8359kt.jpg
Bild 36
Die 'Dollies' sind da: Am bisher hinteren Zugende haben sich zwei Loks an den Zug gesetzt: 19D 2699 vor 19D 2719. 23 3300 hat bereits abgekuppelt und sich pfeifend verabschiedet. Kurz nach 23 Uhr wird sich unser Zug auf die Nebenstrecke nach Aliwal North in Bewegung setzen, wo er ca. 4 1/2 Stunden Pause einlegen wird.


Zwischenbemerkung: SAR-class 19D
Die Loks der Baureihe 19D bilden das Ende einer langen Entwicklung von 4fach gekuppelten, sehr erfolgreichen Lokomotiven für Nebenbahnen (in der englischsprachigen Welt spricht man übrigens von 8fach gekuppelt und bezieht sich hierbei auf die Räder – nicht wie bei uns auf die Achsen).

Die 19D erschien in unterschiedlichen Varianten. Die ersten Loks wurden von Krupp geliefert und kamen 1937 zum Einsatz. Nur sie hatten – für südafrikanische Verhältnisse ungewöhnlich – Dom-lose Kessel und wurden anfangs wie ihre direkten Vorgänger als 19C bezeichnet, dies jedoch nur für einen kurzen Zeitraum.

Die 19D-Flotte wurde nach und nach über einen Zeitraum von ca. 12 Jahren in Dienst gestellt. Sie wurde gebaut von Friedrich Krupp, Borsig, Skoda, Robert Stephenson und North British Locomotive Co. Die 1948/49 durch North British gelieferten 50 Loks unterscheiden sich von den anderen Versionen durch ihren 6achsigen Torpedo-Tender, der 29550 l Wasser und 12 t Kohle fasst.

Die Loks der Baureihe 19D sah man praktisch in jeder Ecke Südafrikas sowie in Süd West Afrika (Namibia) im Einsatz. Obwohl als Nebenbahnlokomotive entworfen, wurde sie auch oft im Vorstadtverkehr und auf Hauptstrecken eingesetzt. 235 Loks wurden für die SAR gebaut, Ende 1979 sind noch 231 Loks im Einsatz.



http://img339.imageshack.us/img339/6433/8361kt.jpg
Bild 37
Dienstag, 06. November 1979. Bereits gegen 4:30 Uhr, noch in stockdunkler Nacht, hat der Zug Aliwal North verlassen. Den mehrstündigen Aufenthalt dort habe ich in des Wortes ureigentlichster Bedeutung glatt verschlafen :-(
Inzwischen steht aber schon die Sonne über dem Horizont, die Luft ist noch kühl und die beiden 19D machen ordentlich Dampf. Die Linie windet sich über viele Kurven kontinuierlich höher. Von Aliwal North, das 1355 m hoch liegt, steigt die Strecke bis Lady Grey auf 1631 m, auf eine Streckenlänge von 64 km.


http://img339.imageshack.us/img339/8958/8363kt.jpg
Bild 38
Die Berge von Lady Grey kommen in Sicht. Direkt im Vordergrund am unteren Bildrand eine Aloe der etwas größeren Art.


http://img62.imageshack.us/img62/9837/8364kt.jpg
Bild 39
Einfahrt in Lady Grey, es geht vorbei an zwei Bauzug-Mannschaftswagen, die für europäische Verhältnisse schon etwas kurios erscheinen. Für die freundlich winkenden Bahnarbeiter ist eher unser Zug kurios: Eine solche lange Garnitur sieht man hier sonst nicht.


http://img189.imageshack.us/img189/5567/8366kt.jpg
Bild 40
Lady Grey ist erreicht. Nach der anstrengenden, steigungsreichen Fahrt fassen die Loks nacheinander erst mal Wasser. Vorspann bis Lady Grey fuhr 19D 2699, eine der wenigen Maschinen, die mit einem Krupp-Kessel ohne Dampfdom ausgestattet ist.


http://img132.imageshack.us/img132/1311/8367kt.jpg
Bild 41
Das Lokpersonal versteht seine Arbeit und hat den langen, schweren Zug zielgenau direkt unter dem starren Wasserkran zum stehen gebracht.
Der Wasserturm ist überdacht, was bei der SAR immer nur dann der Fall ist, wenn hohe Bäume in der Nähe stehen, um Verschmutzungen des Speisewassers zu verhindern.


http://img16.imageshack.us/img16/2753/8369kt.jpg
Bild 42
Während der Tender vollläuft, wird auch gleich das Feuer geputzt.


http://img109.imageshack.us/img109/4158/8371kt.jpg
Bild 43
Der Tender ist voll, das Wasser abgedreht, gleich wird der Zug etwas vorgezogen. Ein paar Einheimische schauen interessiert zu.


http://img62.imageshack.us/img62/9823/8372kt.jpg
Bild 44
Jetzt ergänzt 19D 2719 ihren Wasservorrat, und auch bei ihr wird das Feuer geputzt. Deutlich erkennt man die Unterschiede zwischen den beiden Lokkesseln. Vorn der nur in geringer Stückzahl gebaute Krupp-Kessel ohne Dom, dahinter die 19D mit dem sehr verbreiteten, auch bei einigen anderen Baureihen eingesetzten 'standard No. 1A boiler'.


http://img109.imageshack.us/img109/5407/8375kt.jpg
Bild 45
Ausfahrt aus Lady Grey! Um 7:40 Uhr, schon fünf Minuten vor der geplanten Zeit, donnert 19D 2719 mit der ersten Zughälfte los. Ab Lady Grey können durch die Besonderheiten der folgenden Strecke nur kürzere Züge verkehren. Daher wurde unser Steam Safari train geteilt.


http://img46.imageshack.us/img46/6595/8377kt.jpg
Bild 46
19D 2699 setzt den 2. Zugteil um. Es muß noch etwas rangiert werden, denn der (bereits abgekuppelte) Kühlwagen bleibt bis zur Rückkehr der beiden Zughälften in Lady Grey zurück.


http://img16.imageshack.us/img16/9223/8378kt.jpg
Bild 47
19D 2699 hat den Kühlwagen abgestellt und rollt nun wieder vor an ihren Zug.


http://img339.imageshack.us/img339/4030/8379kt.jpg
Bild 48
Das Damenklo vom Bahnhof Lady Grey (vom Aufenthaltsraum für Damen aus fotografiert)

[##### Schmunzelmodus ein #####]
Es ist mir ja schon (fast) ein bisserl peinlich, aber der Vollständigkeit halber gehört diese Sache einfach dazu:

Da bis zur Abfahrt des zweiten Zugteils noch etwas Zeit war, habe ich mich im Bahnhofsumfeld von Lady Grey umgesehen. Im Wellblech-Empfangsgebäude stieß ich dann auf diese Situation: Ein Warteraum für Damen, dahinter das Damen-Klo (das Schild im Bild ist übrigens in afrikaans und englisch). Das Klo war eine Konstruktion, die ich sonst nirgendwo so gesehen habe. Eine durchaus normale Holz-'Brille', sogar mit Deckel. Aber: Die Brille ruhte auf zwei Winkeleisen und darunter stand - mangels Abfluß bzw. Kanalanschluß - einfach ein ziemlich großer, verbeulter Blechkübel, geschätztes Fassungsvermögen: 50 l!

Natürlich mußte ich das im Bild festhalten, allerdings mangels Blitz, mit vielleicht einer 1/10 s Belichtungszeit, daher auch die entsprechende 'Bildqualität'. Leider ist aber gerade von der Sache, auf die es hier ankommt (nämlich dem Blechkübel) auf dem Bild überhaupt nichts erkennbar. :-(

So nahm ich mir vor, als ich ein paar Jahre später wieder in diese Gegend kam, das ganze mit Blitz 'vernünftig' zu dokumentieren. Leider Fehlanzeige: Das Wellblech-Empfangsgebäude war einem Backstein-Neubau gewichen, die neuen Toilettenanlagen an die Kanalisation angeschlossen - und damit stinknormal (irgendwie paßt dieses Wort hier) und für mich nicht mehr dokumentationswürdig.

Ich denke mal, es ist jedem klar, daß ich für die obige Aufnahme zwar nicht Kopf und Kragen aber immerhin ein blaues Auge riskiert habe (zum Glück sind aber keine Damen aufgetaucht) ;-))

Ich hoffe jetzt nur, Euch mit dieser südafrikanischen Sanitär-Information aus dem peripheren Eisenbahnbereich nicht allzusehr geschockt zu haben (ach übrigens, der oben erwähnte Blechkübel war leer ...).
[##### Schmunzelmodus aus #####]



Soviel erst mal für heute. In Teil 3 geht's über eine fantastische Strecke von Lady Grey nach Barkly East, u.a. über 8 Spitzkehren. Aber jetzt muß ich erstmal die Bilder dazu scannen.


Viele Grüße aus dem Land der Franken - bis in Kürze

Günter



und hier geht's weiter zu Teil 3:

Teil 3: Über 8 Spitzkehren von Lady Grey nach Barkly East - und zurück nach Burgersdorp
. . . . . und: Die Geschichte von einem Eisenbahntunnel, durch das nie ein Zug fuhr



[edit: kleinen Fehler korrigiert]
[edit: link zu Teil 3 nachgetragen]
[edit: 3 verschwundene Bilder wieder sichtbar gemacht, 22.4.2010]



7-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:04:22:22:14:11.

Re: Nov. 1979: Steam Safari: 4000km auf Südafrikas Gleisen, Teil 2 (m22B)

geschrieben von: 52 2006

Datum: 26.01.10 20:42

Super! Ich habe den Link gleich mal wieder nach Südafrika den Freunden der SAR-L-Mailingliste weitergeleitet. Ich gehe mal davon aus, dass die vielen Herren und vereinzelten Damen dort, sich sehr über diesen Beitrag freuen.

Beste SAR-L vriende, welkom by die DSO Forum!!! (I hope the Google translation to africaans is quite ok.)

kondensierte Grüße, Stefan

http://www.stefan-matthaeus.homepage.t-online.de/52KON-1.gifhttp://www.stefan-matthaeus.homepage.t-online.de/52KON-2.gifhttp://www.stefan-matthaeus.homepage.t-online.de/SAR25sm.gif
Kondenslok.de + Kondenslok/Keretapi-Forum + Industrial Railways of Indonesia SIG (fc)
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Wer sich über Signaturen aufregt, hat sonst nix zu sagen.

wieder unbedingt ansehens- und lesenswert! (o.w.T)

geschrieben von: Ossi

Datum: 26.01.10 20:59

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Grüße aus Ostfriesland
Helmut

Lange auf den zweiten Teil....

geschrieben von: Trans-Karoo

Datum: 26.01.10 21:53

...gewartet, aber es hat sich gelohnt.

Wieder mal ein sehr schöner Bericht und schöne Aufnahmen aus Südafrika.

So, jetzt heißt es wieder mit Vorfreude auf den nächsten Teil warten......

Gruß: Andreas



Die Welt der Eisenbahn ist bunt und vielfältig

Re: Nov. 1979: Steam Safari: 4000km auf Südafrikas Gleisen, Teil 2 (m22B)

geschrieben von: Rolf_311

Datum: 26.01.10 23:25

Eindrucksvolle Bilder, sauber aufbereitet und spannend erzählt.
So wünscht man sich dieses Forum...

Sorry:
Von mir kommen keine Beiträge und Bilder für die DSO-Foren, bis die Umleitungen rückstandsfrei weg sind!

Re: Nov. 1979: Steam Safari: 4000km auf Südafrikas Gleisen, Teil 2 (m22B)

geschrieben von: 52 2006

Datum: 27.01.10 11:37

Hallo,

eines der Mitglieder der SAR-L-Liste hat mir geschrieben, dass auf Bild drei der gut gekleidete Gentlemen auf der Plattform kein Lokführer ist, sondern ein Lokomotiv-Inspektor. Das ist eine Rangstufe höher, und er fährt die Lok auch nicht, sondern sieht nur nach dem Rechten.

kondensierte Grüße, Stefan

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Donnerwetter - wieder 'was dazugelernt ...

geschrieben von: HGG

Datum: 27.01.10 15:27

... man lernt halt nie aus :-)

Danke Stefan für diese Info (und natürlich auch Dank an das betreffende Mitglied der SAR-L-Liste). Habe gleich mal den Text zu Bild 30 und 31 angepaßt.

Übrigens war dieser Lok-Inspektor auf jeden Fall mindestens einmal selbst am Regler (hab' dazu mal kurz meinen S8-Film von damals angesehen, da ist das erkennbar). Vielleicht war er ja früher mal als Lokführer auf der class 23 aktiv und wollte deshalb nochmal an den Regler - auf den Tender zum Wasser fassen hätte er ja auch nicht selbst drauf gemußt, wenn er das nicht gewollt hätte.

Viele Grüße aus dem verschneiten Franken

Günter

Toll, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 27.01.10 17:12

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni
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http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

Re: Toll, danke! :-)

geschrieben von: Kohle

Datum: 27.01.10 17:21

Was mir aufgerfallen ist, die Lokomotiven sehen alle aus wie geleckt
Kohle

Re: Die Loks waren damals (fast) alle so sauber

geschrieben von: HGG

Datum: 27.01.10 18:19

Hallo Kohle,

das hast Du ganz richtig beobachtet. Damals, 1979, sah ich fast nirgends eine Lok, die nicht wie geleckt aussah. Die beiden 19D dieses Beitrags waren damals ganz normale Planloks, die hier eben mal für diesen Sonderzug eingesetzt, aber nicht mehr als sonst auch geputzt wurden.

Grüße aus dem Frankenland

Günter



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2010:01:27:18:21:05.

Re: Die Loks waren damals (fast) alle so sauber

geschrieben von: 52 2006

Datum: 28.01.10 00:32

Die SAR-Lokführer, die um die Zeit noch Dampf fahren durften, waren sehr stolz auf ihre Loks und haben jede freie Minute geputzt und poliert wie die Weltmeister. Eine dreckige Lok war gegen deren Berufsehre.

kondensierte Grüße, Stefan

http://www.stefan-matthaeus.homepage.t-online.de/52KON-1.gifhttp://www.stefan-matthaeus.homepage.t-online.de/52KON-2.gifhttp://www.stefan-matthaeus.homepage.t-online.de/SAR25sm.gif
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Re: Die Loks waren damals (fast) alle so sauber

geschrieben von: DR01

Datum: 28.01.10 16:53

Danke für den Bericht :-)))

Bis Anfang der Achtziger Jahre waren die Lokomotiven noch sauber...Auf Bildern von einem Freund von 1985 traute ich meinen Augen nicht...teilweise nur noch "Dreckhobel" im normalen Dienst...es ging dahin...


Gruß...Wolfgang

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