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Das Rückseitenfoto von DREHSCHEIBE 180 (1 B.)

geschrieben von: Nobbi

Datum: 19.12.04 13:06

Bei der spektakulären Zugverfolgung per Feldbahndraisine entstand das Foto eines Außenstehenden, das als Rücktitel der DREHSCHEIBE Ausgabe 180 zu sehen ist. Einer der Mitreisenden konnte 140 194 mit ihrem Ganzzug quasi simultan ablichten:
http://www.lokfotos.de/fotos/1984/0422/03333.jpg

Das Foto ist zwar nicht so sonderlich historisch, obwohl es schon über 20 Jahre alt ist und die Lok im Juli 2002 bei Bender in Opladen verschrottet wurde.

Aber die Frage, die mich seit ich es entdeckt habe, nicht los lässt, ist Folgende: Zwischen den Drehgestellen der Lok müsste eigentlich die Rohrschlange des Trafoölkühlers zu sehen sein! Das habe ich bei keiner anderen Einheitsellok fehlen gesehen. Auf einem anderen Foto aus 2002 von 140 194 ist diese auch nicht vorhanden. Statt dessen erkennt man einen rundlichen, oben konisch zulaufenden Behälter am linken Drehgestell und ein etwas dickeres Rohr, von dem ein sehr dünnes Rohr abzweigt.

Vielleicht kann jemand hier zu dieser Sonderbauart etwas sagen?





4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2012:10:11:18:49:22.

Re: Das Rückseitenfoto von DREHSCHEIBE 180 (1 B.)

geschrieben von: Carsten Frank

Datum: 19.12.04 13:25

Hallo,

die normal dort neben dem Ölabscheider (meinst Du den vielleicht mit dem Behälter?) befindliche Kühlschlange hat nichts mit Trafoöl zu tun, es ist der Zwischenkühler des 2-stufigen Luftpressers.
Könnte mit vorstellen dass die Lok vielleicht mit einem anderen Luftpresser ausgestattet war als die Regelausführung.

Viele Grüße
Carsten Frank



Re: Das Rückseitenfoto von DREHSCHEIBE 180 (1 B.)

geschrieben von: Dirk Maraschek

Datum: 19.12.04 21:40

Hallo Nobbi,

also zumindest eine 110 hatte diese Auffälligkeit auch. Ich weiß leider die Nummer nicht mehr genau. Es war eine Frankfurter Maschine. Ich meine es war 110 334??

MfG

Dirk



Re: Das Rückseitenfoto von DREHSCHEIBE 180 (1 B.)

geschrieben von: froehn

Datum: 29.04.10 13:07

Um das hier nochmal aufzugreifen, hier noch ein paar auf die Schnelle gesammelte Einheitselloks, bei denen besagte Schlange fehlte:

110 332: [www.bahnen-wuppertal.de] (Bild 21)
110 333: [www.rail.lu] (Bild 9)
110 334: [www.drehscheibe-foren.de] (Bild 1)
112 268, 113 270: [www.drehscheibe-foren.de] (1. und letztes Bild)
140 194: [www.drehscheibe-foren.de] (ebendieser Thread)
140 197: [picasaweb.google.com]

Große Regelmäßigkeiten scheinen da zumindest bei der BR 140 nicht vorhanden: die benachbarten Seriennummern haben die Schlange jedenfalls.
Lediglich von der 112 scheint die ganze Serie von Loks entsprechend ausgestattet (soweit davon Bilder aufzutreiben sind).
Ich würde da eine vorübergehende, versuchsweise Änderung in der Konstruktion vermuten.

Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn jemand aufklären könnten, welchen Loks die Kühlschlange fehlte - und aus welchem Grund!



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2011:02:03:14:26:41.

Re: Das Rückseitenfoto von DREHSCHEIBE 180 (1 B.)

geschrieben von: froehn

Datum: 03.02.11 12:14

Dirk Maraschek schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo Nobbi,
>
> also zumindest eine 110 hatte diese Auffälligkeit
> auch. Ich weiß leider die Nummer nicht mehr genau.
> Es war eine Frankfurter Maschine. Ich meine es war
> 110 334??
>
> MfG
>
> Dirk
>
>


110 334 hatte dieses Merkmal in der Tat auch.
Die Liste oben habe ich mit einem Link zum Bild ergänzt.

Das als kleiner Nachtrag hier - ich will ja nicht die Hoffnung aufgeben, daß vielleicht doch noch jemand fachkundiges hier vorbeiguckt und klärt, was es mit der fehlenden Schlange auf sich hat.

V V 224......

geschrieben von: Plumps

Datum: 03.02.11 13:38

...der 2 zweistufige "Einheitskolbenluftpresser" saugt die Luft durch zwei Luftfilter aus dem Maschinenraum an. In der ersten Stufe (Niederdruckstufe) wird die Luft auf 5 bar verdichtet. Anschließend wird die, durch die Verdichtung erwärmte Luft, im Zwischenkühler (die Schlange) abgekühlt und in der zweiten Stufe (Hochdruckstufe) auf 10 bar verdichtet. Im Kondensatabscheider (der Topf) wird der Luft Wasser und Öl entzogen. Anschließend gelangt die Luft in die Hauptluftbehälter.

Bei einigen Einheitsloks wurde der einstufiger Luftpresser V V 450/150 erprobt, dieser auch in den 103er verbaute Schraubenluftpresser zeichnet sich durch eine höhere Förderleistung und einen einfachere Bauart aus. Auf eine Zwischenkühlung wurde zwangsläufig verzichtet.



Grüße

Re: V V 224......

geschrieben von: froehn

Datum: 03.02.11 14:38

Vielen Dank für die Auskunft!!

Fehlen nur noch die genauen Lok-Nummern und/oder der Bau-Zeitraum dieser Variante.

Re: V V 224......

geschrieben von: Plumps

Datum: 03.02.11 14:47

......

110 331 bis 335
112 265 bis 270
140 194 bis 198

Grüße

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