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Bauartunterschiede bei der Baureihe E40

geschrieben von: ulrich budde

Datum: 14.03.17 18:44


Mit 879 gebauten Exemplaren ist die Baureihe E40 (140) - inclusive der Unterbaureihe E40.11 (139) – bis heute die meistgebaute Ellok eines Typs für eine deutsche Staatsbahn. Dazu kamen ab 1993 weitere 18 Loks BR 139, die durch Umbau aus Kasten-110 entstanden, die ihre Drehgestelle an die 114 abgeben mussten.

Der technische Fortschritt in dem langen Beschaffungszeitraum von 1956 bis 1973, sowie Nachrüstungen aufgrund der Erfahrungen aus Betrieb und Unterhaltung der Maschinen, führten zu zahlreichen Bauartänderungen. Und das ist nun einmal mein Thema bei den Einheits-Elloks der DB.

Inzwischen ist die gute alte E40 bei der DB zwar bis auf zwei Loks bei DB-Fahrwegdienste aus dem Betriebsbestand ausgeschieden, aber bei privaten EVUs tummeln sich die Loks in wachsendem Umfang und hoffentlich noch für viele Jahre. Diese Zeitenwende war der Anlass, mich dieser Baureihe auch auf meiner Seite anzunehmen – die Seite Bauartunterschiede Baureihe 139, 140 steht ab sofort zur Verfügung. Wobei ich darauf hinweise, dass wie üblich nur die äußerlich sichtbaren Bauartunterschiede bzw. Bauartmerkmale betrachtet werden.

Beginnen möchte ich mit zwei schwarz/weiß Aufnahmen, die die Lok noch in einem lieferzustandnahen Zustand zeigen.

http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b01-140_020.jpg
Bild 1
Da ist zunächst die Seelzer 140 020, die am 03.11.73 beim Verlassen des stark verräucherten Bw Lehrte auf den Film gebannt wurde.
Vom Lieferzustand unterscheidet sie auf jeden Fall die neue Nummer, die kleine Dachleuchte und die Schwingungsdämpfer in der Sekundärabstützung. Möglicherweise besitzt die Lok noch ihre ursprüngliche, flaschengrüne Lackierung, an die ich mich bei den 140 mit ganz niedriger Betriebsnummer noch gut erinnern kann. Aber ob die 020 auch dabei war, vermag ich heute nicht mehr zu sagen.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b02-139_563.jpg
Bild 2
Für die Unterbaureihe E40.11 steht 139 563 vom Bw Offenburg, die am 09.09.77 neben dem schwäbischen Krokodil 193 016 im Bw Kornwestheim auf ihren nächsten Einsatz wartet. Neben der neuen Nummer sind hier vor allem die großen Schienenräumer als nachträgliche Ausrüstung zu nennen.

Der eingangs erwähnte Umbau von Kasten-110 in 139 in den Jahren 1993 bis 95 wurde i.a. ohne Neuanstrich vorgenommen. Lediglich die noch blaue 110 287 fiel bei dieser Gelegenheit in den orientroten Farbtopf. Eine blaue 139 – das wär’s gewesen. Aber so war blau/beige das älteste Farbschema bei diesen Loks.

http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b03-139_264.jpg
Bild 3
Vor diesem Hintergrund ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich viele der Neu-139er in einem mehr oder weniger heruntergekommenen Lackzustand präsentierten. So auch die Münchener 139 264 (MüH, ex 110 264) bei einem kurzen Signalhalt am 26.05.94 im Nürnberger Hbf.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b04-140_856+155_075.jpg
Bild 4
Von den Loks der Unterbaureihe 140.7 (ab 140 757) mit Baujahren ab 1970 übersprangen viele das blau/beige Farbschema. Zu den vier o/b Loks mit Betriebsnummern größer 800 gehörte die Hagener 140 856, die am 04.07.01 als Vorspann vor der Dresdener 155 075 mit dem TKC547524 südwärts durch Mecklar bollerte. Da die beiden Maschinen in dieser Kombination nicht doppeltraktionsfähig waren, dürfte es sich um eine echte Vorspannleistung mit besetzter 155 gehandelt haben.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b05-140_575.jpg
Bild 5
In der Anfangsphase der orientroten Farbgebung waren die Lüftungsgitter noch nicht lackiert und zeigten sich mehr oder weniger sauber im matt-silbrigen Farbton des für ihre Herstellung verwendeten Aluminiums.
140 575 (Obh) in den Gütergleisen am Bottroper Hbf, 16.06.89.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b06-140_184.jpg
Bild 6
Neben der Versuchslok für die AK67, der 140 362, wies auch die Mannheimer 140 184 eine vorgesetzte "Pufferbohle mit Loch" auf. Der Zughaken war hier, anders als bei den Loks mit Verschleißpufferbohle, nicht in Pufferbohle, sondern nach wie vor am Lokkasten befestigt.
Linz (a.Rhein), 03.05.11.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b07-140_463.jpg
Bild 7
Gleich zwei Loks mit vorgesetzter Verschleißpufferbohle standen am 11.06.77 Seite an Seite im Bw Lehrte: Vorn 140 463 mit AK-Vorbereitung, dahinter 140 301 ohne AK-Vorbereitung.
Das Thema Verschleißpufferbohle und ihre verschiedenen Bauarten ist auf meiner Seite ausführlich erläutert.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b08-140_032.jpg
Bild 8
Schon ab Ender der 60er Jahre begann sich das äußere Erscheinungsbild der Loks merklich zu ändern. Zunächst durch den Entfall der Blechregenrinne, später durch Abbau der Frontgriffstange, durch andere Lüftungsgitter u.v.a.m. Bei 140 032, aufgenommen am 23.07.87 im Bw München Hbf, ist es einfacher, aufzuzählen, was noch dem Lieferzustand entspricht, als andersherum sämtliche Änderungen aufzulisten.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b09-140_025.jpg
Bild 9
Bis E40 162 wurden alle E40 mit Einfachlampen geliefert. Im Laufe der Zeit wurden jedoch viele Loks im Zuge von Unfallreparaturen und/oder Rostbeseitigung mit den später verbauten Doppellampen ausgestattet (teilweise auch nur einseitig). Dazu zählt auch die Münchener 140 025, die sich darüber hinaus in mindestens weiteren 10 Punkten vom Lieferzustand unterscheidet.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b10-140_843.jpg
Bild 10
Auffällig, aber nicht wirklich selten, war ein Klatte-Seitenfenster an einer grünen 140 mit Doppel-Düsen-Lüftungsgittern. Bei einer grünen 140.7 mit DDL war es dagegen einmalig. Deswegen war ein Nachschuss auf die leider aus dem Licht kommende 140 843 mehr als angebracht. Die Aufnahme entstand am 19.04.94 auf den Gütergleisen der Strecke von Duisburg-Wedau über Mülheim-Heißen, Essen Nord und Bochum Nord nach Bochum-Langendreer am Heißener Berg in Mülheim – heute Teil des Ruhr-Rad-Schnellwegs.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b11-140_859+144_099.jpg
Bild 11
Nichts Besonderes waren auch die weißen Kunststoff-Fensterrahmen bei grünen 140. Aber dass nur eines der beiden Frontfenster so ausgeführt war, ist nur von vier Loks bekannt. Eine davon war 140 859 vom Bw Nürnberg Hbf,, die hier zusammen mit der Würzburger 144 099 am 17.07.82 vor dem Ng63409 in Regensburg Ost abgelichtet wurde.


http://www.bundesbahnzeit.de/dso/BU-140/b12-139_556.jpg
Bild 12
In einem Großversuch wurden Mitte der 90er Jahre min. 40 Loks der Baureihen 139 und 140 mit zusätzlichen Fernlicht-Scheinwerfern ausgestattet. Wie ich selbst bei einer Führerstands-Mitfahrt erleben konnte, war das eine tolle Sache, die aber bei den Einheits-Elloks nicht mehr weiterverfolgt wurde.
139 556 vor 113 270 und 140 528 in München-Laim, 22.04.90 22.04.96.

Damit genug der Vorrede. Ich denke, diejenigen, die sich für die Einheits-Elloks der DB und ihre zahllosen Bauartunterschiede interessieren, werden gelegentlich auf meiner Seite vorbei schauen. Dafür noch einmal der Direktlink: Bauartunterschiede Baureihe 139, 140.

Korrekturen und Ergänzungen werden gerne angenommen.

Einen schönen Tag noch,
Ulrich B.


Edit: Datum bei Bild 12 berichtigt. Danke für den Hinweis.





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.17 12:56.

Re: Bauartunterschiede bei der Baureihe E40

geschrieben von: korridor

Datum: 14.03.17 19:44

Toller Beitrag zu einem wirklich unerschöpflichen Thema! Das letzte Bild muss aber jünger sein, denn alle Tfz tragen schon das DB AG-Logo.

Re: Bauartunterschiede bei der Baureihe E40

geschrieben von: Stefan Motz

Datum: 15.03.17 07:35

Hallo Ulrich,
da sieht man, daß Du Lokbauer bist! So viele Unterschiede waren mir bisher nicht einmal bekannt. Die Liste muß ich wohl noch einige Male durcharbeiten, bis ich alles verstehe.

Als kleines Dankeschön hänge ich die 140 162 am 7.1.1976 in Weil am Rhein an:

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/58/781958/3831363535613332.jpg




Viele Grüße
Stefan

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/58/781958/6638303363633862.jpg http://foto.arcor-online.net/palb/alben/58/781958/3338386331616233.jpg

Re: Bauartunterschiede bei der Baureihe E40

geschrieben von: martin welzel

Datum: 15.03.17 08:19

Moin Ulrich,

mich kann ja nichts mehr überraschen, habe ich doch die Seite schon vorher bespinxen dürfen!
;-))

Denoch war ich überrascht, welch Anzahl an Bauartunterschieden Du zusammenbekommen hast! Und dass "nur" noch ein aussagekräftiges Foto fehlt, wird hier in der Runde bestimmt schnell ausgemerzt.

Auch ich danke für das neue hochinteressante Nachschlagewerk mit zwei Bildern. Am 18.5.1975 beobachtete ich von der Abzweigstelle Lohbruch in Krefeld die AK-140 777 mit einem Kokszug; Klattegitter 1.Bauform und Schiebefenster inklusive:

http://www.eisenbahnhobby.de/Lohbruch/28-37_140777_Abzw_Lohbruch_18-5-75_S.JPG


Außerdem erwischte ich am 12.6.2003 in Düsseldorf-Rath 140 396, die Lok mit der tief angebrachten Loknummer:

http://www.eisenbahnhobby.de/Duesseldorf/586-49_140396_D-Rath_12-6-03_S.jpg


Toll, welch Mühe hinter der neuen Galerie steckt!

Bis nachher,

Martin

Re: Bauartunterschiede bei der Baureihe E40

geschrieben von: Klaus Groß

Datum: 15.03.17 18:10

Moin Ulrich,

die 140 habe ich - wie Du auch - 1972 intensiver kennenlernen dürfen. Ich hätte aber nicht für möglich gehalten, wie viele äußerlich erkennbare Bauartunterschiede Du zusammengetragen hast! Ich werde das nachher auf Deiner Seite noch genauer studieren. Besonders gefreut habe ich mich über Bild 6: 140 184 vor der Erpeler Ley, einem meiner Wandergebiete!

Gruß
Klaus

Re: Bauartunterschiede bei der Baureihe E40

geschrieben von: Südwestbahner

Datum: 16.03.17 12:47

Hallo Ulrich.
Auch von mir vielen Dank für die Mühe.


Viele Grüße von unterwegs
Horst

Grandios! Eine echte Fleißarbeit. (o.w.T)

geschrieben von: rolf koestner

Datum: 16.03.17 13:00

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
"Die Presse muss die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewissen Leuten die Freiheit genommen wird, alles zu tun." (Louis Terrenoire, französischer Journalist und Politiker; 1908 - 1992)

Free Deniz Yücel

Re: Bauartunterschiede bei der Baureihe E40

geschrieben von: Bruno Georg

Datum: 16.03.17 14:26

Hallo Ulrich,

da nimmt schon das Lesen mehrere Stunden in Anspruch. Wie lange magst Du wohl an dieser umfassenden und genialen Arbeit geschuftet haben? Einfach großartig, besten Dank!

Viele Grüße
Bruno Georg

Auch von mir ein großes Dankeschön! Und der Stirnwandumlauf!

geschrieben von: Norbert Lippek

Datum: 16.03.17 14:30

Moin Ulrich!

Auch von mir ein großes Dankeschön für deine Arbeit. Dürfte einiges an Zeit gekostet haben. Ein ganz klein wenig fleißig war ich auch. In der Übersicht über die Baumerkmale gibt es das Bild 74, das auf den hochliegenden Trittrost bei der 140 217 und 140 764 hinweist. Bei beiden Loks handelt es sich um solche, die einen schweren Unfall erlitten und im Rahmen einer U3.9 im AW Bremen wieder hergerichtet wurden. Die 140 217 kam am 9. Dezember 1976 ins AW Bremen. Auf dem Auftragszettel ist zu lesen: "Die Lok hatte einen Aufstoß mit einem Güterzug bei ca. 70 km/h. Lok war umgestürzt und schwer beschädigt." Die Ausbesserungskosten schätzte man damals auf rund 700.000,-DM, der Unfallanteil daran sollte rund 600.000,-DM betragen.
Die 140 764 traf am 19. September 1977 im AW Bremen ein. Die Ausbesserungskosten sollten rund 630.000,-DM betragen, man rechnete mit einer Dauer von neun Monaten für die Aufarbeitung. Und bei ihr ergibt sich ein Bezug zum Bild 74. Auf dem Auftragszettel steht u.a. geschrieben: "den Stirnwandumlauf auf den neuesten Stand bringen". Ich bin mir nicht ganz sicher, hat man 1977/78 nicht schon generell zumindest bei größeren Außenarbeiten an den Loks umlaufende Griffstange und Trittrost entfernt? Dann hätte man sich bei der praktischen Arbeit an der Lok nicht an die Anmerkung im Auftragszettel gehalten und so der Lok zu einem besonderen Merkmal verholfen.

Grüße von der Weser

Norbert

Re: Achslager: Pendelrollenlager oder zylindrischen?

geschrieben von: bengt

Datum: 16.03.17 20:22

Auf Seite 20 in "Die Einheitselloks der DB E 10, E 40, E 41, E 50" Band 1 ist oben links eine kleine Zeichnung die Pendelrollenlager als Achslager zeigen. Im Texteil ist aber geschrieben: "Dazu umgab man die Achsenden mit fettgeschmierten zylindrischen Rollenlagern,"

Wie war es eigentlich?

Pendelrollenlager (o.w.T)

geschrieben von: Plumps

Datum: 16.03.17 20:43

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

weitere Bauartunterschiede bei der Baureihe E40 (2 B.)

geschrieben von: Klaus Ratzinger

Datum: 16.03.17 21:14

Guten Abend Ulrich,

schöne Ergänzung Deiner grandiosen Seite, die ich immer noch täglich betrachte um Neues zu entdecken oder Bekanntes zu genießen.

Bild 6 zeigt sehr deutlich einen Unterschied (der zu umfangreich war, um von Dir untergebracht zu werden): die von Opladen verwendeten großen und kleinen Führerstandsziffern.

Für den immensen Aufwand zur Sammlung der Bauartunterschiede kann ich nur meine Hochachtung aussprechen und hoffe, daß Deine Seite gebührende Aufmerksamkeit erfährt.

Beste Grüße

Klaus

(11804) Das Gegenteil der 140 396 mit zu tief angebrachter Nummer war 140 127 am 04.04.1999 im Bw Franktfurt/M. 2. Ursprünglich richtig angebracht, wurde die Loknummer auf der Front irgendwann höher gesetzt

11804-04.04.99 140 127k.jpg




(11100) Üblicherweise wurden die Handläufe der Führerstandstüren nur bei der alten geschweißten Ausführung lackiert, oder wenn vorne und hinten unterschiedliche Bauarten angebracht waren zwecks einheitlichen Aussehens. Die 140 729 hatte die neueren angeschraubten Handläufe (wie alle Maschinen ab 140 411), die eigentlich aus unlackierten Aluminiumrohren bestanden. Bei einer HU mit orientroter Farbgebung wurden die Handläufe ungewöhnlicher Weise mitlackiert, wie auf dem Foto vom 16.02.1997 in München Nord zu erkennen ist

11100-16.02.97 140 729k.jpg

Re: Bauartunterschiede bei der Baureihe E40

geschrieben von: ytracks

Datum: 17.03.17 20:14

Mindestens auf Bild 1 und 2 ist die sog. Packwagensteckdose zu sehen. Die wurde benötigt um alte Packwagen/Güterzugbegleitwagen die nach dem Krieg keine eigene elektrische Stromversorgung nach Umbau von Gasbeleuchtung erhalten hatten mit Strom zu versorgen. Kabel dafür war im PwG. (DB hatte den Packwagen planmässig hinter der Lok). Kabel in den Begleitwagen plus Steckdose an den Loks war wohl preiswerter als die Umrüstung Hunderter (Tausender?) PwG mit Lichtmaschine und Batterien.

Ytracks

Besten Dank und ein weiterer Exot: 140 040 (m1B)

geschrieben von: RR

Datum: 18.03.17 00:07

Hallo Ulrich,

besten Dank für den tollen Beitrag zur Baureihe 140 und die akribische Arbeit, die dahinter steckt. Unglaublich, welche Varianten diese Brot und Butter Lokomotiven zu bieten hatten.

Anbei als Dankeschön noch ein Exot, die 140 040: Bei dieser Lok wurden die Regenrinnen an den Seitenwänden entfernt und über den Führerstandstüren neue, kurze Blechregenrinnen angebracht. Auf der Stirnseite hingegen wurden die ursprünglichen Blech-Regenrinnen beibehalten und der gesamte Dachspiegel grün lackiert. Die Schweiger Lüftergitter wurden durch Doppeldüsenlüftungsgitter ersetzt. In dieser Form habe ich kenne ich keine weitere 140.

Meine Aufnahme entstand im Juli 1979 in Denzlingen, im Hintergrund 211 024:

040 IVgr 11d Denzlingen Juli 1979.jpg

Viele Grüße
Reiner

Re: Bauartunterschiede bei der Baureihe E40

geschrieben von: vauhundert

Datum: 18.03.17 18:26

Hallo Ulrich,

ich bin zwar noch nicht ganz durch auf der Bauart-Heimseite, aber möchte doch auch meinen Dank loswerden für diese Fleißarbeit über ein oft und gern benutztes Arbeitsgerät.
Weil Du nur sichtbare Änderungen ausgeführt hast, kommen die mit den Jahren stärker gewordenen Zwangsbelüftungen mit kalter Luft im Führertischbereich, welche namentlich im Winter bei langen Fahrten die Knie anschwellen ließ, natürlich nicht als weitere Angabe in Frage. ;-)

Der "Lichtpistolenversuch" ist mir noch in angenehmer Erinnerung, weil man damit evtl. auf nahe der Gleise gelegenen Straßen die voll aufgeblendeten Autos entsprechend "zurückgrüßen" konnte. Die rechte Rheinstrecke südlich Koblenz war da ein gutes Beispiel.

Besten Dank für die detailreichen Blicke.

Michael

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